Bakukal, 27. Reapember 351 AC
Blut auf der Straße
Bahamuts Ruf
Akdras war in einer fremden, silbern schimmernden Weite vor Bahamut getreten. Der Platindrache hatte ihm eine Welt am Rand eines Krieges gezeigt, über der sich der Schatten der fünfköpfigen Takhisis erhob. Ihre Diener sammelten sich bereits, während die Bewohner Krynns noch nichts von der nahenden Gefahr ahnten.
Bahamut hatte Akdras gebeten, seine Heimat zu verlassen und sich der Drachenkönigin entgegenzustellen. Zugleich hatte er ihn gewarnt, dass der Weg zwischen den Welten einen Teil seiner Kraft fordern und seine Stimme auf Krynn kaum zu hören sein würde. Als einzigen Schutz hatte er seinem Paladin den Akdras Ring überlassen. Mit seiner Hilfe konnte der Drachengeborene eine menschliche Gestalt annehmen und vermeiden, sofort für einen Diener der nahenden Drachenarmeen gehalten zu werden.
Zum Abschied hatte Bahamut ihm eine letzte Spur gegeben. In einer Vision hatte Akdras einen ungewöhnlichen, affenähnlichen Reisenden gesehen. Er sollte diesen Fremden finden und seinem Weg folgen. Von da an würde er selbst entscheiden müssen, was zu tun war.
Ispins letzter Brief
Zur selben Zeit war Alre durch die Lande Krynns gezogen. Der Elf trug infolge eines alten Fluchs affenähnliche Züge. Dieses Schicksal hatte ihn jedoch nie von der Straße ferngehalten.
Ein Bote hatte ihm schließlich die Nachricht vom Tod Ispin Grünschilds überbracht. Dem Schreiben Becklins hatte eine persönliche Notiz des alten Abenteurers beigelegen, die Alre an ihre gemeinsame Reise erinnerte. Der Brief mit der Einladung zur Trauerfeier führte ihn nun nach Vogler.
Zwei Wege wurden zu einem
Auf der Straße begegneten Akdras und Alre einander. Akdras erkannte in dem affenähnlichen Elfen den Reisenden aus Bahamuts Vision wieder, verschwieg jedoch zunächst, weshalb er ausgerechnet ihm folgte. Während sie gemeinsam weiterzogen, lernten sie einander vorsichtig kennen.
Unterwegs trafen sie auf den zwergischen Händler Fordrar, der nach Sternburg reiste. Akdras nutzte die Gelegenheit, sich mit einer Waffe und einem Schild für die Gefahren der fremden Welt auszurüsten.
Der Überfall
Wenig später brach ein blutverschmierter junger Mann aus dem Wald und wäre beinahe mit Akdras zusammengestoßen. Er stellte sich als Rhys vor und flehte die beiden an, ihm zu folgen. Ganz in der Nähe seien Ritter von Solamnia überfallen worden.
Rhys führte sie zu einem umgestürzten Wagen. Zwischen gefallenen Rittern durchsuchten verhüllte Gestalten die Trümmer. Unter ihren dunklen Mänteln ragten schuppige Schwingen hervor; ihre scharf geschnittenen Gesichter wirkten eher reptilienhaft als menschlich.
Akdras und Alre griffen ein, um den letzten noch lebenden Ritter zu retten. Der Kampf gegen die Drakonier wurde erbittert. Akdras brach beinahe tödlich verwundet zusammen. Trotz ihres Widerstands starb auch der Ritter an seinen schweren Wunden. Einer der Angreifer entkam zudem mit einer Schriftrolle, die zwischen den Trümmern gefunden worden war. Was darauf stand und weshalb die Drakonier danach gesucht hatten, blieb ihnen verborgen.
Nachdem die übrigen Feinde besiegt waren, brachte Rhys sie zum nahe gelegenen Hof seiner Familie. Alre schleppte den bewusstlosen Akdras den ganzen Weg dorthin.
Akdras
Alre