[{"data":1,"prerenderedAt":3710},["ShallowReactive",2],{"campaign-library-v2":3},{"events":4,"documents":663,"gazetteers":3370,"eventSections":3381,"documentSections":3489},[5,105,214,313,380,491],{"id":6,"title":7,"body":8,"characterIds":85,"description":77,"extension":88,"image":89,"meta":90,"navigation":91,"order":92,"path":93,"position":94,"resourceIds":97,"seo":101,"stationId":102,"stem":103,"travelDay":92,"__hash__":104},"events\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos.md","Bei Vaelithar und Krailos",{"type":9,"value":10,"toc":76},"minimark",[11,16,20,23,27,30,33,37,40,43,47,61,73],[12,13,15],"h3",{"id":14},"die-verletzung","Die Verletzung",[17,18,19],"p",{},"Vaelithar wurde schwer verletzt, als er versucht hatte, eine Goblinhöhle zu säubern. Der Kampf war deutlich schlechter als erwartet verlaufen, und er hatte sich nur mit Mühe retten können.",[17,21,22],{},"Sein Begleiter, ein kleiner silberner Drache, hatte schließlich eine abgelegene Hütte im Wald ausgemacht und dort nach Hilfe gesucht.",[12,24,26],{"id":25},"begegnung-mit-krailos","Begegnung mit Krailos",[17,28,29],{},"In der Hütte lebte Krailos. Er folgte dem kleinen Drachen zu Vaelithar, versorgte dessen Verletzungen und nahm den jungen Elfen anschließend bei sich auf.",[17,31,32],{},"Vaelithar verbrachte mehrere Tage in Krailos' Hütte, um sich von seinen Wunden zu erholen und wieder zu Kräften zu kommen.",[12,34,36],{"id":35},"der-unerwartete-bote","Der unerwartete Bote",[17,38,39],{},"Eines Tages klopfte es an der Tür der abgelegenen Hütte.",[17,41,42],{},"Davor stand ein Kender, der offensichtlich einige Mühe gehabt hatte, diesen Ort überhaupt zu finden. Er war als Bote unterwegs und trug zwei Briefe bei sich – einen für Vaelithar und einen für Krailos.",[12,44,46],{"id":45},"nachricht-aus-vogler","Nachricht aus Vogler",[17,48,49,50,55,56,60],{},"Die Briefe stammten von ",[51,52,54],"a",{"href":53},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fbecklin-uth-viharin","Becklin",", einer alten Freundin von\n",[51,57,59],{"href":58},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fispin-gruenschild","Ispin Grünschild",".",[17,62,63,64,68,69,60],{},"Darin überbrachte sie ihnen die Nachricht, dass Ispin verstorben war. Zugleich lud\nsie beide dazu ein, nach Vogler zu kommen und an seiner Trauerfeier teilzunehmen.\nJedem Schreiben lag zudem eine persönliche Notiz Ispins bei. Es waren der\n",[51,65,67],{"href":66},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fvaelithar","Brief an Vaelithar"," und der\n",[51,70,72],{"href":71},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fkrailos","Brief an Krailos",[17,74,75],{},"Für Vaelithar und Krailos wurde die Nachricht schließlich zum Anlass, gemeinsam die Reise nach Vogler anzutreten.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":79},"",2,[80,82,83,84],{"id":14,"depth":81,"text":15},3,{"id":25,"depth":81,"text":26},{"id":35,"depth":81,"text":36},{"id":45,"depth":81,"text":46},[86,87],"vaelithar","krailos","md",null,{},true,1,"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos",{"x":95,"y":96},3547,1159,[98,99,100],"schriftstuecke\u002Fvaelithar","schriftstuecke\u002Fkrailos","nsc\u002Fispin-gruenschild",{"title":7,"description":77},"station-001","archiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos","O6xO_C-jE8ozkc04DZwm_RIr4a8F-7NDeRpbCX_Idnk",{"id":106,"title":107,"body":108,"characterIds":200,"description":112,"extension":88,"image":89,"meta":201,"navigation":91,"order":92,"path":202,"position":203,"resourceIds":206,"seo":209,"stationId":210,"stem":211,"travelDay":212,"__hash__":213},"events\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F002-schäumender_humpen.md","Eine seltsame Begegnung",{"type":9,"value":109,"toc":194},[110,113,124,128,140,143,146,149,152,156,159,163,166,169,172,175,179,182,185,188,191],[17,111,112],{},"Vaelithar und Krailos setzten ihre Reise nach Vogler fort und wählten den Weg über das Gebirge.",[17,114,115,116,123],{},"Nach einem langen Reisetag erreichten sie eine abgelegene Taverne namens\n",[51,117,119],{"href":118},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fschaeumender_humpen",[120,121,122],"strong",{},"Der Schäumende Humpen",", wo sie für die Nacht Unterkunft suchten.",[12,125,127],{"id":126},"begegnung-mit-nerissa","Begegnung mit Nerissa",[17,129,130,131,135,136,139],{},"In der Taverne wurden die beiden von einer attraktiven jungen Frau mit schwarzen Haaren angesprochen. Sie stellte sich als ",[51,132,134],{"href":133},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fnerissa","Nerissa"," vor und erklärte ihnen, dass sie dem ",[120,137,138],{},"Orden der Schwarzen Roben"," angehörte.",[17,141,142],{},"Nerissa machte ihnen ein ungewöhnliches Angebot. Sie bereitete eine Prüfung für einen Magierlehrling vor und benötigte dafür Unterstützung. Worin ihre Aufgabe genau bestehen sollte, wollte sie jedoch nicht verraten.",[17,144,145],{},"Sie versicherte ihnen lediglich, dass ihre Hilfe angemessen entlohnt werden würde.",[17,147,148],{},"Vaelithar und Krailos stimmten schließlich zu.",[17,150,151],{},"Als erste Gegenleistung übernahm Nerissa die Kosten für ihre Zimmer und kündigte an, am nächsten Morgen zum Frühstück zurückzukehren.",[12,153,155],{"id":154},"eine-unerwartet-angenehme-nacht","Eine unerwartet angenehme Nacht",[17,157,158],{},"Die Zimmer, die den beiden zur Verfügung gestellt wurden, waren für eine abgelegene Gebirgstaverne erstaunlich luxuriös. Die Betten waren bequem, die Räume beinahe herrschaftlich eingerichtet, und nach der anstrengenden Reise verbrachten beide eine ausgesprochen erholsame Nacht.",[12,160,162],{"id":161},"das-frühstück","Das Frühstück",[17,164,165],{},"Am nächsten Morgen erwartete Vaelithar und Krailos ein reich gedeckter Frühstückstisch.",[17,167,168],{},"Es fehlte ihnen an nichts, und beide nutzten die Gelegenheit, ausgiebig zu essen.",[17,170,171],{},"Als Nerissa schließlich erschien, schien sie mit ihrem bisherigen Appetit jedoch noch nicht zufrieden zu sein. Sie forderte die beiden ausdrücklich dazu auf, noch etwas mehr zu essen.",[17,173,174],{},"Das sei wichtig, erklärte sie.",[12,176,178],{"id":177},"vorbereitung-auf-die-prüfung","Vorbereitung auf die Prüfung",[17,180,181],{},"Nachdem beide ausreichend gegessen hatten, erklärte Nerissa endlich, wie es weitergehen sollte.",[17,183,184],{},"Da es sich um die Vorbereitung einer Prüfung der Magier handelte, durften Vaelithar und Krailos weder erfahren, wo diese stattfinden würde, noch wie sie dorthin gelangen würden. Auch über den genauen Ablauf der Prüfung sollten sie möglichst wenig wissen.",[17,186,187],{},"Deshalb müsse Nerissa sie für den Transport einschlafen lassen.",[17,189,190],{},"Vaelithar und Krailos willigten ein.",[17,192,193],{},"Nerissa wirkte einen Zauber auf die beiden, und kurze Zeit später fielen sie in einen tiefen Schlaf.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":195},[196,197,198,199],{"id":126,"depth":81,"text":127},{"id":154,"depth":81,"text":155},{"id":161,"depth":81,"text":162},{"id":177,"depth":81,"text":178},[86,87],{},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F002-schaumender_humpen",{"x":204,"y":205},3708,1313,[207,208],"nsc\u002Fnerissa","orte\u002Fschaeumender_humpen",{"title":107,"description":112},"station-002","archiv\u002Fchronik\u002F002-schäumender_humpen",8,"Ytn7fKqivaOtKCEKTCD8AwS8Raevwn-KSwyl419DJzg",{"id":215,"title":216,"body":217,"characterIds":297,"description":77,"extension":88,"image":300,"meta":301,"navigation":91,"order":78,"path":302,"position":303,"resourceIds":306,"seo":309,"stationId":310,"stem":311,"travelDay":212,"__hash__":312},"events\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung.md","Blut auf der Straße",{"type":9,"value":218,"toc":291},[219,223,230,238,241,245,253,265,269,272,275,279,282,285,288],[12,220,222],{"id":221},"bahamuts-ruf","Bahamuts Ruf",[17,224,225,229],{},[51,226,228],{"href":227},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fakdras","Akdras"," war in einer fremden, silbern schimmernden\nWeite vor Bahamut getreten. Der Platindrache hatte ihm eine Welt am Rand eines\nKrieges gezeigt, über der sich der Schatten der fünfköpfigen Takhisis erhob.\nIhre Diener sammelten sich bereits, während die Bewohner Krynns noch nichts von der\nnahenden Gefahr ahnten.",[17,231,232,233,237],{},"Bahamut hatte Akdras gebeten, seine Heimat zu verlassen und sich der\nDrachenkönigin entgegenzustellen. Zugleich hatte er ihn gewarnt, dass der Weg\nzwischen den Welten einen Teil seiner Kraft fordern und seine Stimme auf Krynn\nkaum zu hören sein würde. Als einzigen Schutz hatte er seinem Paladin den\n",[51,234,236],{"href":235},"\u002Farchiv\u002Fmagische-gegenstaende\u002Fakdras-ring","Akdras Ring","\nüberlassen. Mit seiner Hilfe konnte der Drachengeborene eine menschliche Gestalt\nannehmen und vermeiden, sofort für einen Diener der nahenden Drachenarmeen gehalten\nzu werden.",[17,239,240],{},"Zum Abschied hatte Bahamut ihm eine letzte Spur gegeben. In einer Vision hatte\nAkdras einen ungewöhnlichen, affenähnlichen Reisenden gesehen. Er sollte diesen\nFremden finden und seinem Weg folgen. Von da an würde er selbst entscheiden müssen,\nwas zu tun war.",[12,242,244],{"id":243},"ispins-letzter-brief","Ispins letzter Brief",[17,246,247,248,252],{},"Zur selben Zeit war ",[51,249,251],{"href":250},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Falre","Alre"," durch die Lande Krynns\ngezogen. Der Elf trug infolge eines alten Fluchs affenähnliche Züge. Dieses\nSchicksal hatte ihn jedoch nie von der Straße ferngehalten.",[17,254,255,256,259,260,264],{},"Ein Bote hatte ihm schließlich die Nachricht vom Tod\n",[51,257,258],{"href":58},"Ispin Grünschilds"," überbracht. Dem Schreiben\nBecklins hatte eine persönliche Notiz des alten Abenteurers beigelegen, die Alre an\nihre gemeinsame Reise erinnerte. Der\n",[51,261,263],{"href":262},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Falre","Brief mit der Einladung zur Trauerfeier"," führte ihn\nnun nach Vogler.",[12,266,268],{"id":267},"zwei-wege-wurden-zu-einem","Zwei Wege wurden zu einem",[17,270,271],{},"Auf der Straße begegneten Akdras und Alre einander. Akdras erkannte in dem\naffenähnlichen Elfen den Reisenden aus Bahamuts Vision wieder, verschwieg jedoch\nzunächst, weshalb er ausgerechnet ihm folgte. Während sie gemeinsam weiterzogen,\nlernten sie einander vorsichtig kennen.",[17,273,274],{},"Unterwegs trafen sie auf den zwergischen Händler Fordrar, der nach Sternburg\nreiste. Akdras nutzte die Gelegenheit, sich mit einer Waffe und einem Schild für\ndie Gefahren der fremden Welt auszurüsten.",[12,276,278],{"id":277},"der-überfall","Der Überfall",[17,280,281],{},"Wenig später brach ein blutverschmierter junger Mann aus dem Wald und wäre beinahe\nmit Akdras zusammengestoßen. Er stellte sich als Rhys vor und flehte die beiden an,\nihm zu folgen. Ganz in der Nähe seien Ritter von Solamnia überfallen worden.",[17,283,284],{},"Rhys führte sie zu einem umgestürzten Wagen. Zwischen gefallenen Rittern\ndurchsuchten verhüllte Gestalten die Trümmer. Unter ihren dunklen Mänteln ragten\nschuppige Schwingen hervor; ihre scharf geschnittenen Gesichter wirkten eher\nreptilienhaft als menschlich.",[17,286,287],{},"Akdras und Alre griffen ein, um den letzten noch lebenden Ritter zu retten. Der\nKampf gegen die Drakonier wurde erbittert. Akdras brach beinahe tödlich verwundet\nzusammen. Trotz ihres Widerstands starb auch der Ritter an seinen schweren Wunden.\nEiner der Angreifer entkam zudem mit einer Schriftrolle, die zwischen den Trümmern\ngefunden worden war. Was darauf stand und weshalb die Drakonier danach gesucht\nhatten, blieb ihnen verborgen.",[17,289,290],{},"Nachdem die übrigen Feinde besiegt waren, brachte Rhys sie zum nahe gelegenen Hof\nseiner Familie. Alre schleppte den bewusstlosen Akdras den ganzen Weg dorthin.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":292},[293,294,295,296],{"id":221,"depth":81,"text":222},{"id":243,"depth":81,"text":244},{"id":267,"depth":81,"text":268},{"id":277,"depth":81,"text":278},[298,299],"akdras","alre","events\u002Funerwartete_begegnung.png",{},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung",{"x":304,"y":305},4254,1935,[307,100,308],"schriftstuecke\u002Falre","magische-gegenstaende\u002Fakdras-ring",{"title":216,"description":77},"station-003","archiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung","ApLTonuzA0uIxz706fpZCDMdI3V4b1FjkfnFw8URx3M",{"id":314,"title":315,"body":316,"characterIds":366,"description":77,"extension":88,"image":89,"meta":368,"navigation":91,"order":81,"path":369,"position":370,"resourceIds":373,"seo":375,"stationId":376,"stem":377,"travelDay":378,"__hash__":379},"events\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F004-miro.md","Miros Aufbruch",{"type":9,"value":317,"toc":361},[318,322,330,333,336,340,343,347,358],[12,319,321],{"id":320},"das-versprechen-am-waldrand","Das Versprechen am Waldrand",[17,323,324,325,329],{},"Lange vor seinem Aufbruch war ",[51,326,328],{"href":327},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fmiro","Miro"," schwer verletzt am\nRand eines Waldes liegen geblieben. Dort hatte ihn eine fremde Frau gefunden. Sie\nhatte ihm angeboten, ihm eine Kraft zu verleihen, mit der er seine Wunden selbst\nheilen konnte.",[17,331,332],{},"Ihr Angebot war jedoch an eine Bedingung geknüpft. Miro sollte mit dieser Kraft\nnicht nur sich selbst helfen. Er sollte auch jene beschützen, die in seinen Augen\nkeinen Schutz verdienten.",[17,334,335],{},"Ob er allein aus seiner Not heraus zugestimmt hatte oder ob ihn etwas anderes zu\ndiesem Versprechen bewogen hatte, wusste vielleicht nur Miro selbst. Seit jener\nBegegnung verfügte der Kender über ungewöhnliche magische Kräfte. Zugleich blieb\ndie Sorge, die fremde Frau könne sie ihm eines Tages wieder nehmen, wenn er ihrem\nAnspruch nicht gerecht wurde.",[12,337,339],{"id":338},"ein-leben-zwischen-zwei-wegen","Ein Leben zwischen zwei Wegen",[17,341,342],{},"Miro lebte gemeinsam mit seinen Eltern in einem einfachen Holzhaus. Obwohl seine\nKräfte nicht aus der traditionellen Ausbildung eines Magiers stammten, wollte er\nnicht als Renegat gelten. Deshalb hatte er erwogen, sich einem der Orden der\nHochzauberei anzuschließen. Der erste Teil seiner Prüfung stand bereits kurz\nbevor.",[12,344,346],{"id":345},"die-nachricht-aus-vogler","Die Nachricht aus Vogler",[17,348,349,350,352,353,357],{},"Als Miro zu Hause war, kam seine Mutter mit einem Brief durch die Tür. Das\nSchreiben berichtete vom Tod seines alten Freundes\n",[51,351,59],{"href":58}," und lud ihn zu dessen\nTrauerfeier nach Vogler ein. Der ",[51,354,356],{"href":355},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fmiro","Brief an Miro","\nenthielt außerdem eine letzte persönliche Nachricht Ispins.",[17,359,360],{},"Miro las den Brief und entschied sich schon bald zum Aufbruch. Er wollte nach\nVogler reisen, um Ispin die letzte Ehre zu erweisen. Auf dem Weg dorthin würde er\nzugleich den ersten Teil seiner Prüfung der Hochzauberei ablegen.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":362},[363,364,365],{"id":320,"depth":81,"text":321},{"id":338,"depth":81,"text":339},{"id":345,"depth":81,"text":346},[367],"miro",{},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F004-miro",{"x":371,"y":372},3819,951,[374,100],"schriftstuecke\u002Fmiro",{"title":315,"description":77},"station-004","archiv\u002Fchronik\u002F004-miro",5,"8SjWyurdglVI4x7wniUFuMqrt8GXudZWHYHVX9tGo84",{"id":381,"title":382,"body":383,"characterIds":477,"description":77,"extension":88,"image":478,"meta":479,"navigation":91,"order":92,"path":480,"position":481,"resourceIds":484,"seo":486,"stationId":487,"stem":488,"travelDay":489,"__hash__":490},"events\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung.md","Die Prüfung",{"type":9,"value":384,"toc":470},[385,389,400,403,409,413,416,419,423,435,438,441,444,448,451,454,457,461,464,467],[12,386,388],{"id":387},"die-nacht-des-auges","Die Nacht des Auges",[17,390,391,392,394,395,399],{},"Am Abend erreichte ",[51,393,328],{"href":327}," den Ort, an dem der erste Teil\nseiner Prüfung stattfinden sollte. Vor ihm erhob sich\n",[51,396,398],{"href":397},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fder-stachel","der Stachel",", eine zerklüftete, halb verfallene Spitze\naus grauem Stein. Das uralte Bauwerk stammte noch aus der Zeit vor dem Kataklysmus\nund war gewöhnlich nicht mehr als eine verlassene Ruine.",[17,401,402],{},"In dieser Nacht jedoch standen die drei Monde Krynns in einer Linie. Während der\nNacht des Auges erwachte der Stachel erneut zum Leben. Magie erfüllte seine alten\nMauern, und aus dem Torbogen am Eingang drang sanftes Licht.",[17,404,405,406,408],{},"Hinter dem Bogen lag ein großes Atrium. Brennende Wandleuchter erhellten den Raum,\nund prächtige Wandteppiche zeigten die drei Monde Krynns. Zahlreiche Türen säumten\ndie Wände, während das Licht der Monde durch breite Fenster hoch über dem Boden\nfiel. In der Mitte des Atriums wartete ",[51,407,134],{"href":133},". Als Miro\neintrat, begrüßte sie ihn mit einem knappen Nicken.",[12,410,412],{"id":411},"nerissas-regeln","Nerissas Regeln",[17,414,415],{},"Nerissa erklärte Miro, dass sie eigens für ihn einen Prüfungsraum vorbereitet\nhatte. Seine einzige Aufgabe bestand darin, diesen Raum wieder zu verlassen. Dafür\nblieb ihm nur diese eine Nacht. Nur während der Nacht des Auges waren die Türen des\nStachels als Ein- und Ausgänge passierbar. Wo sich die dahinterliegenden Räume\ndanach befanden, wussten vermutlich nur die Götter, falls es sie überhaupt noch\ngab.",[17,417,418],{},"Als sich Miros Tür öffnete, blickte er in vollkommene Schwärze. Nichts im Inneren\nwar von der Schwelle aus zu erkennen. Dennoch trat er hindurch.",[12,420,422],{"id":421},"die-helfer-im-prüfungsraum","Die Helfer im Prüfungsraum",[17,424,425,429,430,434],{},[51,426,428],{"href":427},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fvaelithar","Vaelithar"," und\n",[51,431,433],{"href":432},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fkrailos","Krailos"," waren bereits von Nerissa auf ihre Rolle in\nder Prüfung vorbereitet worden. Nachdem ihr Zauber sie in Schlaf versetzt hatte,\nerwachten beide in einem steinernen Raum. Sie waren so ausgehungert, als hätten sie\nseit Tagen nichts gegessen.",[17,436,437],{},"Etwa zwanzig steinerne Sockel standen ringsum. An einer Wand hing lediglich ein\nunscheinbares Regal. Eine Trennwand hinter den beiden versperrte ihnen den Blick\nauf die Tür, durch die Miro den Raum wieder verlassen musste.",[17,439,440],{},"Nerissa hatte ihnen erklärt, dass jeder von ihnen einen Teil der richtigen\nReihenfolge der Schlüssel im Gedächtnis trug. Erst ihre gemeinsamen Erinnerungen\nergaben die vollständige Lösung. An der verborgenen Tür war dagegen eine falsche\nReihenfolge angegeben.",[17,442,443],{},"Vaelithar und Krailos standen innerhalb eines magischen Kreises. Dieser verhinderte\njede direkte Verständigung mit dem Prüfling. Sie konnten weder mit Miro sprechen\nnoch ihm die Lösung durch Zeichnungen oder andere eindeutige Zeichen verraten.\nTrotzdem sollten sie versuchen, ihm so weit zu helfen, wie es ihnen möglich war.",[12,445,447],{"id":446},"die-unsichtbaren-schlüssel","Die unsichtbaren Schlüssel",[17,449,450],{},"Nachdem Miro den Raum betreten hatte, erkannte er bald, dass vier der Sockel einen\nSchlüssel trugen. Die Schlüssel waren mit bloßem Auge unsichtbar. Erst mithilfe\neines Spiegels aus dem unscheinbaren Regal konnte er ihre Spiegelbilder erkennen.\nZugleich bemerkte er, dass die verborgene Ausgangstür vier Schlösser besaß.",[17,452,453],{},"Vaelithar und Krailos konnten ihm die richtige Reihenfolge nicht unmittelbar\nmitteilen. Ihre Reaktionen auf seine Überlegungen und Miros genaue Beobachtung\nhalfen ihm jedoch, ihre getrennten Erinnerungen zusammenzusetzen. Nach einigen\nangespannten Missverständnissen gelang es den drei neuen Bekannten schließlich,\ndie richtige Lösung zu finden.",[17,455,456],{},"Miro nahm die vier unsichtbaren Schlüssel in der richtigen Reihenfolge an sich und\nöffnete damit die Schlösser. Er berührte keinen leeren Sockel und versuchte zu\nkeinem Zeitpunkt die falsche Reihenfolge an der Tür. Die Ausgangstür öffnete sich,\nohne dass ihm ein einziger Fehler unterlaufen war.",[12,458,460],{"id":459},"eine-fast-perfekte-zeit","Eine fast perfekte Zeit",[17,462,463],{},"Miro kehrte beinahe in Bestzeit in das Atrium zurück. Nerissa zeigte sich\naufrichtig erstaunt darüber, wie schnell er den Raum verlassen hatte. Kurz darauf\nfolgten ihm auch Vaelithar und Krailos, die er nun zum ersten Mal außerhalb der\nPrüfung richtig kennenlernen konnte.",[17,465,466],{},"Als Belohnung erhielt Miro ein Zauberbuch, dessen Einband mit den drei Mondsymbolen\nder Hochzauberei geschmückt war, sowie eine verzierte Schriftrolle. Nerissa warnte\nihn eindringlich davor, die Schriftrolle zu öffnen. Sie werde für den nächsten Teil\nseiner Prüfung benötigt und müsse ungeöffnet einer Magierin namens Wyhan übergeben\nwerden. Wyhan lebte in Kalaman, einer Stadt unweit von Vogler.",[17,468,469],{},"Nachdem die Prüfung bestanden war, suchten Miro, Krailos und Vaelithar gemeinsam\neine nahe gelegene Taverne auf. Dort feierten sie Miros Erfolg bis tief in die\nNacht.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":471},[472,473,474,475,476],{"id":387,"depth":81,"text":388},{"id":411,"depth":81,"text":412},{"id":421,"depth":81,"text":422},{"id":446,"depth":81,"text":447},{"id":459,"depth":81,"text":460},[86,87,367],"events\u002Fpruefung.png",{},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung",{"x":482,"y":483},4093,1079,[207,485],"orte\u002Fder-stachel",{"title":382,"description":77},"station-005","archiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung",12,"AvXHI9NHoXo_DQ8_2gIE24ud9sE5RQeGNjF2zZth38s",{"id":492,"title":493,"body":494,"characterIds":637,"description":77,"extension":88,"image":638,"meta":639,"navigation":91,"order":92,"path":640,"position":641,"resourceIds":644,"seo":658,"stationId":659,"stem":660,"travelDay":661,"__hash__":662},"events\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler.md","Ankunft in Vogler",{"type":9,"value":495,"toc":631},[496,500,517,525,529,542,550,568,572,579,590,593,597,609,612,620,628],[12,497,499],{"id":498},"ein-magier-vor-dem-tor","Ein Magier vor dem Tor",[17,501,502,503,505,506,508,509,511,512,516],{},"Am Morgen erreichten ",[51,504,428],{"href":427},",\n",[51,507,433],{"href":432}," und ",[51,510,328],{"href":327}," das\nTor von ",[51,513,515],{"href":514},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fvogler","Vogler",". Das kleine Fischerdorf lag unmittelbar am\nVingaard-Fluss.",[17,518,519,520,524],{},"Noch vor dem Tor begegneten die drei dem mürrischen Magier\n",[51,521,523],{"href":522},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Forrin-krumhut","Orrin Krumhut",". Der alte Mann trug die weiße Robe\nseines Ordens und führte allerlei sonderbare Gegenstände mit sich, darunter einen\nverbogenen Löffel. Er behauptete, ebenfalls von Ispin eingeladen worden zu sein,\nund empfahl den Reisenden, sich am Kai umzusehen.",[12,526,528],{"id":527},"die-gefährten-trafen-zusammen","Die Gefährten trafen zusammen",[17,530,531,532,536,537,541],{},"Nachdem Vaelithar, Krailos und Miro ihre Zimmer in der\n",[51,533,535],{"href":534},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fblechkrabbe","Blechkrabbe"," bezogen hatten, gingen sie zum Kai. Dort\nwies der Hafenmeister ",[51,538,540],{"href":539},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fumpton-lanth","Umpton Lanth"," gerade lautstark\neinige Fischer zurecht.",[17,543,544,545,429,547,549],{},"Währenddessen erreichten ",[51,546,228],{"href":227},[51,548,251],{"href":250}," Vogler über den Wasserweg. Weil sie trotz des\nAnlegeverbots während der Fischereisaison am Kai festgemacht hatten, verhängte\nUmpton ein Bußgeld gegen sie. Noch am Kai trafen die beiden auf Vaelithar, Krailos\nund Miro. Damit standen erstmals alle fünf Gefährten gemeinsam an einem Ort.",[17,551,552,553,557,558,562,563,567],{},"In der Amtstube erklärte ",[51,554,556],{"href":555},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fnesau-lanth","Nesau Lanth"," Akdras und Alre,\ndass sie ihre Strafe nicht bezahlen müssten. Dort begegnete die Gruppe außerdem\ndem unfreundlichen ",[51,559,561],{"href":560},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Flord-bakaris","Lord Bakaris Uth Estide",", der sie\naufforderte, leiser zu sein, und Miro anschließend mit einigen Einkäufen zum Markt\nschickte. Dort lernte Miro die junge Kenderin ",[51,564,566],{"href":565},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Ffroswin","Froswin"," und\nihre Kunstwerke aus Fischgräten kennen.",[12,569,571],{"id":570},"der-letzte-abschied","Der letzte Abschied",[17,573,574,575,578],{},"Gegen Abend trat ",[51,576,577],{"href":53},"Becklin Uth Viharin"," an die\nGefährten heran. Die solamnische Ritterin sprach ihnen ihr Beileid aus und bat sie,\nsich für die beginnende Trauerfeier am Kai bereitzumachen.",[17,580,581,582,584,585,589],{},"Bei Einbruch der Dämmerung versammelten sich die Bewohner Voglers am Vingaard. Der\nverhüllte Körper ",[51,583,258],{"href":58}," ruhte in einem\nkleinen Boot. Nach einigen Abschiedsworten ließen Becklin und\n",[51,586,588],{"href":587},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fkeule-eisenfix","Keule Eisenfix"," das Boot ins Wasser hinab. Die\nAnwesenden sahen ihm schweigend nach, bis es auf dem Fluss nicht mehr zu erkennen\nwar.",[17,591,592],{},"Anschließend lud Becklin alle in die Blechkrabbe ein. Vaelithar blieb noch eine\nWeile allein am Kai und beobachtete das Wasser.",[12,594,596],{"id":595},"geschichten-statt-tränen","Geschichten statt Tränen",[17,598,599,600,604,605,60],{},"In der Blechkrabbe hatte die Wirtin ",[51,601,603],{"href":602},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fyalme","Yalme"," Brot, Käse und Bier\nfür die Trauergäste bereitgestellt. Becklin eröffnete den Empfang mit einer von\nIspins liebsten Erzählungen, der\n",[51,606,608],{"href":607},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fispin-und-kupfer","Geschichte von Ispin und Kupfer",[17,610,611],{},"Danach lud sie alle Anwesenden ein, ihre eigenen Erinnerungen zu teilen. Alre\nerzählte davon, wie er und Ispin einander auf einer gemeinsamen Reise verschiedene\nTricks für den Kampf beigebracht hatten. Auch mehrere Bewohner Voglers trugen\nGeschichten bei.",[17,613,614,615,619],{},"Ein demonstrativ lautes Gähnen des jungen\n",[51,616,618],{"href":617},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fbakaris-der-juengere","Bakaris"," verärgerte die Gäste. Die meisten\nignorierten ihn, doch Vaelithar stellte ihn kurz zur Rede.",[17,621,622,623,627],{},"Vaelithar blieb den restlichen Abend über still und blickte lange aus einem Fenster\nzum Kai. Dort trat die blauhäutige Elfin ",[51,624,626],{"href":625},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fleedara","Leedara"," zu ihm,\nsprach ihm ihr Beileid aus und unterhielt sich kurz mit ihm.",[17,629,630],{},"Miro, Alre und Krailos lernten währenddessen Keule Eisenfix kennen. Die Zwergin\nsprach mit ihnen darüber, woher sie Ispin gekannt hatten, und verabschiedete sich\nfrüh am Abend. Die Gefährten ließen die Feier schließlich gemeinsam ausklingen und\nzogen sich danach in ihre Zimmer zurück.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":632},[633,634,635,636],{"id":498,"depth":81,"text":499},{"id":527,"depth":81,"text":528},{"id":570,"depth":81,"text":571},{"id":595,"depth":81,"text":596},[86,87,367,298,299],"events\u002Fabschied.png",{},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler",{"x":642,"y":643},4411,1118,[645,646,647,648,649,650,651,652,653,654,655,656,657,100],"orte\u002Fvogler","orte\u002Fblechkrabbe","schriftstuecke\u002Fispin-und-kupfer","nsc\u002Forrin-krumhut","nsc\u002Fumpton-lanth","nsc\u002Fnesau-lanth","nsc\u002Flord-bakaris","nsc\u002Ffroswin","nsc\u002Fyalme","nsc\u002Fbecklin-uth-viharin","nsc\u002Fbakaris-der-juengere","nsc\u002Fleedara","nsc\u002Fkeule-eisenfix",{"title":493,"description":77},"station-006","archiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler",16,"kwrgdPppjcsGQ_vqYXCk6FjMftlnN2pG0-zYtJckwoQ",[664,700,733,764,809,838,2301,2331,2360,2389,2414,2453,2478,2499,2524,2568,2597,2622,2651,2679,2716,2743,2772,2801,2945,2993,3131,3236],{"id":665,"title":228,"body":666,"description":670,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":695,"meta":696,"navigation":91,"path":227,"position":89,"seo":697,"stem":698,"__hash__":699},"documents\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fakdras.md",{"type":9,"value":667,"toc":692},[668,671,674,682,686],[17,669,670],{},"Akdras ist ein drachengeborener Paladin Bahamuts aus einer anderen Welt. Der\nPlatindrache hatte ihm den drohenden Krieg auf Krynn gezeigt und ihn ausgesandt,\nden Bewohnern der fremden Welt gegen Takhisis beizustehen.",[17,672,673],{},"Die Reise zwischen den Welten hatte ihn einen großen Teil seiner einstigen Kraft\ngekostet. Zudem hatte Bahamut ihn gewarnt, auf Krynn nicht mit eindeutigen Zeichen\noder göttlichen Antworten zu rechnen. Akdras muss dort seinem Gewissen und seinen\neigenen Entscheidungen vertrauen.",[17,675,676,677,679,680,60],{},"Damit seine drachenartige Erscheinung kein Misstrauen weckt, hatte Bahamut ihm\nden ",[51,678,236],{"href":235},"\ngegeben. Auf Krynn führte ihn eine Vision schließlich zu\n",[51,681,251],{"href":250},[12,683,685],{"id":684},"erster-auftritt","Erster Auftritt",[17,687,688,691],{},[51,689,216],{"href":690},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002Fstation-003"," — Reisetag 1.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":693},[694],{"id":684,"depth":81,"text":685},"Spielercharakter",{},{"title":228,"description":670},"archiv\u002Fcharaktere\u002Fakdras","XZckvgbAx0c9xmZdosSsGJM-x5d1sLSYaU83fFCa9RI",{"id":701,"title":251,"body":702,"description":706,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":695,"meta":729,"navigation":91,"path":250,"position":89,"seo":730,"stem":731,"__hash__":732},"documents\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Falre.md",{"type":9,"value":703,"toc":726},[704,707,720,722],[17,705,706],{},"Alre ist ein weitgereister Elf, der durch einen alten Fluch affenähnliche Züge\nerhalten hatte. Trotz seiner ungewöhnlichen Erscheinung zieht er offen, neugierig\nund mit einem Hang zu gewagten Entscheidungen durch Krynn.",[17,708,709,710,712,713,716,717,719],{},"Während einer früheren Reise hatte er ",[51,711,59],{"href":58},"\nkennengelernt. Der erfahrene Abenteurer hatte ihm einige Kniffe für den Kampf\nbeigebracht und war ihm als Freund in Erinnerung geblieben. Nach Ispins Tod erhielt\nAlre eine ",[51,714,715],{"href":262},"Einladung zu dessen Trauerfeier"," und brach\nnach Vogler auf. Unterwegs begegnete er ",[51,718,228],{"href":227},", dessen\nAnkunft auf Krynn eng mit Alres Weg verbunden war.",[12,721,685],{"id":684},[17,723,724,691],{},[51,725,216],{"href":690},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":727},[728],{"id":684,"depth":81,"text":685},{},{"title":251,"description":706},"archiv\u002Fcharaktere\u002Falre","w54eEd0nyTn8m4l_7ihxbChDzhfGALfoHybkOaZ4nb4",{"id":734,"title":433,"body":735,"description":759,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":695,"meta":760,"navigation":91,"path":432,"position":89,"seo":761,"stem":762,"__hash__":763},"documents\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fkrailos.md",{"type":9,"value":736,"toc":756},[737,743,749,751],[17,738,739,740,742],{},"Krailos ist ein ruhiger Mönch, den\n",[51,741,59],{"href":58}," als Kind gefunden und in die\nObhut eines Klosters gegeben hatte. Ispin hatte ihn dort über viele Jahre besucht\nund miterlebt, wie aus dem schweigsamen Jungen ein talentierter junger Mann wurde.",[17,744,745,746,748],{},"Krailos lebt in einer abgelegenen Hütte. Als Vaelithar nach einem missglückten\nKampf schwer verletzt worden war, folgte Krailos dessen kleinem silbernen Drachen,\nversorgte seine Wunden und nahm ihn zur Erholung bei sich auf. Kurz darauf erhielt\ner den ",[51,747,72],{"href":71},", der ihn nach Vogler\nführte.",[12,750,685],{"id":684},[17,752,753,691],{},[51,754,7],{"href":755},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002Fstation-001",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":757},[758],{"id":684,"depth":81,"text":685},"Krailos ist ein ruhiger Mönch, den\nIspin Grünschild als Kind gefunden und in die\nObhut eines Klosters gegeben hatte. 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Diese soll er ungeöffnet der Magierin Wyhan in\nKalaman überbringen.",[12,796,685],{"id":684},[17,798,799,691],{},[51,800,315],{"href":801},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002Fstation-004",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":803},[804],{"id":684,"depth":81,"text":685},{},{"title":328,"description":770},"archiv\u002Fcharaktere\u002Fmiro","pFHdBJ9_TcXeQHS0MYkQqwfbuoZj3n2YJTVs4O7hrdk",{"id":810,"title":428,"body":811,"description":833,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":695,"meta":834,"navigation":91,"path":427,"position":89,"seo":835,"stem":836,"__hash__":837},"documents\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fvaelithar.md",{"type":9,"value":812,"toc":830},[813,819,824,826],[17,814,815,816,818],{},"Vaelithar ist ein junger Elf, den\n",[51,817,59],{"href":58}," bereits seit seiner Kindheit\ngekannt hatte. 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Er wird von einem kleinen silbernen Drachen begleitet und möchte\netwas Bedeutendes vollbringen.",{},{"title":428,"description":833},"archiv\u002Fcharaktere\u002Fvaelithar","nie-9zOKfGdNDRGc_phRz1caGyOOY7FMURjmXYTdpaI",{"id":839,"title":840,"body":841,"description":77,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2295,"meta":2296,"navigation":91,"path":2297,"position":89,"seo":2298,"stem":2299,"__hash__":2300},"documents\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog.md","Prolog – Krynn vor dem Krieg",{"type":9,"value":842,"toc":2284},[843,847,850,860,863,866,869,875,886,889,892,895,900,903,909,915,922,925,928,931,934,937,940,946,949,952,955,961,964,967,973,979,985,991,997,1003,1006,1012,1018,1024,1030,1036,1042,1045,1048,1054,1060,1066,1072,1078,1084,1087,1092,1097,1102,1105,1108,1111,1114,1118,1124,1127,1130,1133,1136,1139,1142,1145,1148,1151,1154,1160,1163,1170,1176,1182,1185,1188,1191,1194,1197,1200,1205,1208,1211,1216,1219,1222,1225,1228,1231,1234,1241,1244,1250,1253,1256,1259,1262,1265,1268,1271,1275,1278,1285,1288,1294,1297,1300,1303,1306,1309,1312,1315,1318,1321,1324,1327,1332,1335,1338,1341,1344,1347,1350,1355,1360,1364,1367,1373,1379,1386,1393,1396,1402,1408,1411,1414,1419,1424,1427,1430,1433,1436,1439,1443,1446,1456,1459,1462,1465,1470,1473,1478,1481,1484,1487,1493,1496,1499,1502,1505,1508,1511,1514,1517,1520,1523,1526,1529,1532,1535,1539,1545,1548,1551,1554,1557,1560,1565,1568,1571,1574,1577,1580,1583,1586,1589,1592,1598,1601,1604,1607,1610,1613,1616,1619,1622,1625,1628,1631,1634,1637,1640,1643,1646,1649,1652,1655,1658,1661,1664,1667,1670,1676,1679,1682,1685,1688,1691,1694,1697,1700,1703,1706,1709,1712,1715,1718,1721,1724,1727,1731,1734,1737,1744,1747,1750,1753,1756,1759,1762,1765,1768,1779,1785,1788,1791,1794,1797,1800,1803,1806,1809,1812,1815,1818,1821,1824,1827,1830,1836,1839,1842,1845,1848,1851,1854,1857,1860,1863,1868,1872,1875,1878,1881,1884,1887,1890,1893,1896,1899,1902,1905,1908,1911,1916,1919,1922,1927,1930,1933,1936,1939,1942,1945,1948,1951,1954,1957,1961,1967,1970,1973,1976,1979,1982,1985,1988,1991,1994,1997,2000,2003,2006,2009,2012,2015,2018,2021,2024,2027,2030,2033,2036,2039,2042,2045,2048,2051,2054,2057,2062,2065,2068,2071,2074,2077,2080,2083,2087,2090,2096,2099,2102,2105,2108,2111,2114,2117,2120,2123,2126,2129,2132,2135,2138,2141,2144,2147,2150,2153,2156,2159,2162,2165,2168,2171,2174,2177,2180,2183,2186,2189,2192,2195,2198,2201,2204,2207,2210,2213,2216,2219,2222,2225,2228,2231,2234,2237,2240,2243,2246,2249,2252,2257,2260,2263,2266,2269,2272,2275,2278,2281],[12,844,846],{"id":845},"das-zeitalter-der-sternengeburt","Das Zeitalter der Sternengeburt",[17,848,849],{},"Es heißt, jede Welt habe einen Anfang.",[17,851,852,853,856,857,859],{},"Einen ersten Morgen.",[854,855],"br",{},"\nEinen ersten Sonnenaufgang.",[854,858],{},"\nEinen Augenblick, in dem aus dem Nichts etwas wurde.",[17,861,862],{},"Doch niemand auf Krynn weiß noch, wie dieser Augenblick wirklich aussah.",[17,864,865],{},"Die ältesten Schriften sind zerfallen. Tempel liegen unter Bergen und Meeren begraben. Ganze Bibliotheken wurden zu Asche. Und manches, was heute als Geschichte erzählt wird, ist vielleicht nichts weiter als ein Mythos, der oft genug wiederholt wurde.",[17,867,868],{},"Aber die ältesten dieser Mythen erzählen von einer Zeit vor allen Königen, vor allen Völkern und vor der Zeitrechnung selbst.",[17,870,871,872,60],{},"Vom ",[120,873,874],{},"Zeitalter der Sternengeburt",[17,876,877,878,881,882,885],{},"Damals, so heißt es, existierten der ",[120,879,880],{},"Hohe Gott",", dessen Gesetz der Schöpfung Ordnung verlieh, und ",[120,883,884],{},"Chaos",", der Vater von Allem und Nichts.",[17,887,888],{},"Aus dem urtümlichen Chaos wurde eine Welt geformt.",[17,890,891],{},"Eine Welt aus hohen Bergen und tiefen Meeren, aus endlosen Wäldern, brennenden Wüsten und Ebenen, über denen sich ein Himmel voller Sterne spannte.",[17,893,894],{},"Diese Welt erhielt einen Namen.",[17,896,897],{},[120,898,899],{},"Krynn.",[17,901,902],{},"Und über Krynn erhoben sich drei große Mächte.",[17,904,905,908],{},[120,906,907],{},"Paladine",", der Platindrache, Vater des Guten und Bewahrer von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.",[17,910,911,914],{},[120,912,913],{},"Gilean",", Hüter des Wissens, Bewahrer des Gleichgewichts und Wächter über die Freiheit der Sterblichen.",[17,916,917,918,921],{},"Und ",[120,919,920],{},"Takhisis",", die Königin der Finsternis, die Drachenkönigin, die nicht führen, sondern herrschen wollte.",[17,923,924],{},"Paladine sah die Sterblichen und wollte sie zum Guten führen.",[17,926,927],{},"Takhisis sah dieselben Sterblichen und wollte, dass sie sich ihrem Willen unterwarfen.",[17,929,930],{},"Gilean aber bestand darauf, dass keine Macht – weder Licht noch Finsternis – ihnen die Entscheidung abnehmen dürfe.",[17,932,933],{},"Denn ohne die Möglichkeit, das Böse zu wählen, bedeutete das Gute nichts.",[17,935,936],{},"Und ohne die Möglichkeit, zu fallen, bedeutete es nichts, sich zu erheben.",[17,938,939],{},"So wurde etwas geschaffen, das selbst die Götter achten sollten.",[17,941,942,943,60],{},"der ",[120,944,945],{},"freie Wille",[17,947,948],{},"Und damit entstand das große Gleichgewicht Krynns.",[17,950,951],{},"Nicht Frieden.",[17,953,954],{},"Nicht Einigkeit.",[17,956,957,958,60],{},"Sondern ein ewiges Ringen zwischen ",[120,959,960],{},"Gut, Neutralität und Böse",[17,962,963],{},"Um die drei großen Götter sammelten sich weitere göttliche Mächte.",[17,965,966],{},"An Paladines Seite standen die Götter des Lichts.",[17,968,969,972],{},[120,970,971],{},"Branchala",", der Bardenkönig, dessen Reich Musik, Dichtung, Freude und die Schönheit des Lebens sind.",[17,974,975,978],{},[120,976,977],{},"Habbakuk",", der Fischerkönig, Hüter der Tiere, des Meeres und des natürlichen Kreislaufs.",[17,980,981,984],{},[120,982,983],{},"Kiri-Jolith",", Gott der Ehre und des gerechten Krieges, Patron jener, die ihre Waffen nicht für Eroberung, sondern für eine gerechte Sache erheben.",[17,986,987,990],{},[120,988,989],{},"Majere",", der Meister von Disziplin, Meditation und innerer Stärke.",[17,992,993,996],{},[120,994,995],{},"Mishakal",", Göttin der Heilung, des Mitgefühls und der Barmherzigkeit.",[17,998,917,999,1002],{},[120,1000,1001],{},"Solinari",", Herr des weißen Mondes und Schutzherr der Magie des Guten.",[17,1004,1005],{},"Um Gilean standen jene, die das Gleichgewicht bewahrten.",[17,1007,1008,1011],{},[120,1009,1010],{},"Chislev",", die lebendige Kraft der ungezähmten Natur.",[17,1013,1014,1017],{},[120,1015,1016],{},"Reorx",", der Schmied der Götter, Patron von Handwerk, Erfindung und Schöpfung, dessen Name besonders unter Zwergen und Gnomen verehrt wird.",[17,1019,1020,1023],{},[120,1021,1022],{},"Shinare",", Göttin des Handels, des Wohlstands und des ehrlichen Geschäfts.",[17,1025,1026,1029],{},[120,1027,1028],{},"Sirrion",", Herr über Flamme, Leidenschaft, Kreativität und Veränderung.",[17,1031,1032,1035],{},[120,1033,1034],{},"Zivilyn",", der Weise, dessen Blick Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft umspannt.",[17,1037,917,1038,1041],{},[120,1039,1040],{},"Lunitari",", Herrin des roten Mondes und der neutralen Magie.",[17,1043,1044],{},"Doch auch Takhisis stand nicht allein.",[17,1046,1047],{},"Ihr folgten die Götter der Finsternis.",[17,1049,1050,1053],{},[120,1051,1052],{},"Chemosh",", Herr der Untoten, der Sterblichen Unsterblichkeit verspricht und ihnen dafür häufig etwas weit Kostbareres nimmt.",[17,1055,1056,1059],{},[120,1057,1058],{},"Hiddukel",", Gott des Betrugs, der Gier und des Reichtums um jeden Preis.",[17,1061,1062,1065],{},[120,1063,1064],{},"Morgion",", Herr von Krankheit, Fäulnis und Verfall.",[17,1067,1068,1071],{},[120,1069,1070],{},"Sargonnas",", Gott des Zorns, der Rache und der vernichtenden Flamme.",[17,1073,1074,1077],{},[120,1075,1076],{},"Zeboim",", die stürmische Herrin der Meere, ebenso unberechenbar wie der Ozean selbst.",[17,1079,917,1080,1083],{},[120,1081,1082],{},"Nuitari",", Herr des schwarzen Mondes und Patron der dunklen Magie.",[17,1085,1086],{},"Noch heute ziehen drei Monde über den Himmel Krynns.",[17,1088,1089,1090,60],{},"Der große, weiße ",[120,1091,1001],{},[17,1093,1094,1095,60],{},"Der rote ",[120,1096,1040],{},[17,1098,917,1099,1101],{},[120,1100,1082],{},", schwarz wie die Nacht und für die Augen der meisten Sterblichen verborgen.",[17,1103,1104],{},"Für gewöhnliche Menschen sind sie Himmelskörper.",[17,1106,1107],{},"Für Magier sind sie weit mehr.",[17,1109,1110],{},"Denn Magie ist auf Krynn keine bloße Kunst.",[17,1112,1113],{},"Sie ist eine Macht, für die schon ganze Reiche einen hohen Preis bezahlt haben.",[12,1115,1117],{"id":1116},"das-zeitalter-der-träume","Das Zeitalter der Träume",[17,1119,1120,1121,60],{},"Nach dem Zeitalter der Sternengeburt kam das ",[120,1122,1123],{},"Zeitalter der Träume",[17,1125,1126],{},"Eine Zeit, die heute selbst halb Geschichte, halb Legende ist.",[17,1128,1129],{},"Völker entstanden. Reiche erhoben sich. Elfen gründeten uralte Königreiche. Zwerge schlugen ihre Hallen tief in das Gebirge. Menschen errichteten Städte und Imperien.",[17,1131,1132],{},"Und Drachen wandelten über Krynn.",[17,1134,1135],{},"Nicht in Märchen.",[17,1137,1138],{},"Nicht in Liedern.",[17,1140,1141],{},"Sondern aus Fleisch, Schuppen, Feuer und Blut.",[17,1143,1144],{},"Mehrfach erschütterten große Drachenkriege Ansalon.",[17,1146,1147],{},"Und während dieser gewaltigen Konflikte lernten die Sterblichen eine Wahrheit.",[17,1149,1150],{},"Magie konnte eine Welt retten.",[17,1152,1153],{},"Und sie konnte dieselbe Welt ebenso leicht vernichten.",[17,1155,1156,1157,60],{},"Aus diesem Wissen entstanden die ",[120,1158,1159],{},"Magier der Hochzauberei",[17,1161,1162],{},"Unter den drei Göttern der Magie bildeten sich drei Orden.",[17,1164,1165,1166,1169],{},"Die ",[120,1167,1168],{},"Weißen Roben"," folgen Solinari. Ihre Magie soll dem Guten dienen, schützen und bewahren.",[17,1171,1165,1172,1175],{},[120,1173,1174],{},"Roten Roben"," folgen Lunitari. Sie betrachten weder Licht noch Finsternis als etwas, das die Welt allein beherrschen darf. Ihr höchstes Ideal ist das Gleichgewicht.",[17,1177,1165,1178,1181],{},[120,1179,1180],{},"Schwarzen Roben"," folgen Nuitari. Sie verbergen ihre Ziele selten hinter Worten wie Barmherzigkeit oder Selbstlosigkeit. Macht, Ehrgeiz und der eigene Wille bestimmen ihren Weg.",[17,1183,1184],{},"Weiß.",[17,1186,1187],{},"Rot.",[17,1189,1190],{},"Schwarz.",[17,1192,1193],{},"Drei Orden, die einander misstrauen.",[17,1195,1196],{},"Drei Philosophien, die einander widersprechen.",[17,1198,1199],{},"Und dennoch verbindet sie etwas, das für sie größer ist als ihre Unterschiede.",[17,1201,1202],{},[120,1203,1204],{},"die Magie selbst.",[17,1206,1207],{},"Denn alle drei wissen, was geschieht, wenn arkane Macht ohne Gesetz, Ausbildung oder Verantwortung wächst.",[17,1209,1210],{},"Darum unterwerfen sich jene, die tief in die Geheimnisse der Hochzauberei eindringen wollen, einer Prüfung.",[17,1212,1213,1214,60],{},"Der ",[120,1215,793],{},[17,1217,1218],{},"Sie ist kein Schulabschluss.",[17,1220,1221],{},"Kein feierliches Ritual.",[17,1223,1224],{},"Sie ist gefährlich.",[17,1226,1227],{},"Manche bestehen sie.",[17,1229,1230],{},"Manche werden durch sie für immer verändert.",[17,1232,1233],{},"Und manche kehren niemals zurück.",[17,1235,1236,1237,1240],{},"Wer große magische Macht sucht und sich der Autorität der Hochzauberei verweigert, kann zum ",[120,1238,1239],{},"Renegaten"," erklärt werden.",[17,1242,1243],{},"Und Renegaten werden gejagt.",[17,1245,1246,1247,60],{},"Als sichtbare Zeichen ihrer Macht errichteten die Magier einst fünf große ",[120,1248,1249],{},"Türme der Hochzauberei",[17,1251,1252],{},"Orte des Studiums.",[17,1254,1255],{},"Der Forschung.",[17,1257,1258],{},"Der Geheimnisse.",[17,1260,1261],{},"Und der Macht.",[17,1263,1264],{},"Viele dieser Türme sind heute verschwunden, zerstört oder verlassen.",[17,1266,1267],{},"Doch der Orden selbst hat überdauert.",[17,1269,1270],{},"So wie die drei Monde.",[12,1272,1274],{"id":1273},"die-ritter-von-solamnia","Die Ritter von Solamnia",[17,1276,1277],{},"Doch nicht nur Magier prägten das Zeitalter der Träume.",[17,1279,1280,1281,1284],{},"Im Jahre ",[120,1282,1283],{},"1775 vor dem Kataklysmus"," geschah etwas, dessen Folgen noch Jahrtausende später in ganz Ansalon zu spüren sind.",[17,1286,1287],{},"Zu jener Zeit beherrschte das mächtige Reich Ergoth große Teile des Kontinents.",[17,1289,1290,1291,60],{},"Einer seiner bedeutendsten Feldherren war ",[120,1292,1293],{},"Vinas Solamnus",[17,1295,1296],{},"Als in den östlichen Provinzen eine Rebellion ausbrach, erhielt Solamnus den Befehl, sie niederzuschlagen.",[17,1298,1299],{},"Er zog mit Soldaten nach Osten.",[17,1301,1302],{},"Doch dort fand er nicht die Verräter und Unmenschen, die man ihm beschrieben hatte.",[17,1304,1305],{},"Er fand Menschen.",[17,1307,1308],{},"Menschen, die unter Korruption, Willkür und Unterdrückung litten.",[17,1310,1311],{},"Und Vinas Solamnus traf eine Entscheidung, die ihn zum Verräter an seinem Kaiser machte – und zum Helden eines neuen Volkes.",[17,1313,1314],{},"Er wechselte die Seiten.",[17,1316,1317],{},"Gemeinsam mit den Rebellen marschierte er gegen Ergoth.",[17,1319,1320],{},"Der Aufstand siegte.",[17,1322,1323],{},"Die östlichen Provinzen errangen ihre Freiheit.",[17,1325,1326],{},"Und das neue Land erhielt den Namen seines Befreiers.",[17,1328,1329],{},[120,1330,1331],{},"Solamnia.",[17,1333,1334],{},"Doch einen Krieg zu gewinnen, erkannte Solamnus, war einfacher, als ein gerechtes Reich zu errichten.",[17,1336,1337],{},"Ein Schwert konnte einen Tyrannen stürzen.",[17,1339,1340],{},"Es konnte aber nicht erklären, was danach geschehen sollte.",[17,1342,1343],{},"Der Legende nach reiste Vinas Solamnus deshalb auf die Insel Sancrist.",[17,1345,1346],{},"Dort, in einer abgeschiedenen Lichtung bei einem schwarzen Granitstein, suchte er den Rat der Götter.",[17,1348,1349],{},"Und drei antworteten.",[17,1351,1352],{},[120,1353,1354],{},"Habbakuk.",[17,1356,1357],{},[120,1358,1359],{},"Kiri-Jolith.",[17,1361,917,1362,60],{},[120,1363,907],{},[17,1365,1366],{},"Aus ihrer Offenbarung entstanden drei Ritterorden.",[17,1368,1165,1369,1372],{},[120,1370,1371],{},"Ritter der Krone",", deren Tugenden Loyalität, Gehorsam und Dienst sind.",[17,1374,1165,1375,1378],{},[120,1376,1377],{},"Ritter des Schwertes",", die Mut, Glauben und Opferbereitschaft verkörpern.",[17,1380,1381,1382,1385],{},"Und die ",[120,1383,1384],{},"Ritter der Rose",", deren Ideal Weisheit, Gerechtigkeit und Ehre in ihrer höchsten Form ist.",[17,1387,1388,1389,1392],{},"Gemeinsam wurden sie als die ",[120,1390,1391],{},"Ritter von Solamnia"," bekannt.",[17,1394,1395],{},"Ihr Leben sollte von zwei Dingen bestimmt werden.",[17,1397,1398,1399,60],{},"Dem ",[120,1400,1401],{},"Eid",[17,1403,1404,1405,60],{},"Und dem ",[120,1406,1407],{},"Maß",[17,1409,1410],{},"Gesetze, Traditionen und Verpflichtungen, die über Generationen anwuchsen.",[17,1412,1413],{},"Doch über allen Regeln stand ein einziger Satz.",[17,1415,1416],{},[120,1417,1418],{},"Est Sularus oth Mithas.",[17,1420,1421],{},[120,1422,1423],{},"Meine Ehre ist mein Leben.",[17,1425,1426],{},"Jahrhundertelang galten die Ritter von Solamnia als die mächtigsten Verteidiger des Guten auf Ansalon.",[17,1428,1429],{},"Doch auch die edelste Institution kann vergessen, weshalb ihre Regeln einst geschaffen wurden.",[17,1431,1432],{},"Und manchmal wird aus Tradition Starrheit.",[17,1434,1435],{},"Aus Pflicht Hochmut.",[17,1437,1438],{},"Und aus einem Ideal ein Käfig.",[12,1440,1442],{"id":1441},"der-dritte-drachenkrieg","Der Dritte Drachenkrieg",[17,1444,1445],{},"Dann kamen wieder die Drachen.",[17,1447,1448,1449,1452,1453,60],{},"Von ",[120,1450,1451],{},"1060 bis 1018 vor dem Kataklysmus"," tobte der ",[120,1454,1455],{},"Dritte Drachenkrieg",[17,1457,1458],{},"Die Armeen der Finsternis marschierten.",[17,1460,1461],{},"Drachen verdunkelten den Himmel.",[17,1463,1464],{},"Und hinter ihnen stand erneut die Drachenkönigin.",[17,1466,1467],{},[120,1468,1469],{},"Takhisis.",[17,1471,1472],{},"In jener Zeit erhob sich ein Ritter, dessen Name noch heute in Liedern weiterlebt.",[17,1474,1475],{},[120,1476,1477],{},"Huma Drachenschreck.",[17,1479,1480],{},"Mit Verbündeten, deren Namen Geschichte und Legende miteinander vermischt haben, führte Huma den Kampf gegen die Finsternis.",[17,1482,1483],{},"Und in seine Hände gelangte eine Waffe, wie Krynn sie nie zuvor gesehen hatte.",[17,1485,1486],{},"Eine Waffe, die selbst einen Drachen töten konnte.",[17,1488,1489,1490,60],{},"Die erste der legendären ",[120,1491,1492],{},"Drachenlanzen",[17,1494,1495],{},"Mit ihrer Hilfe stellten sich die Sterblichen den Drachen entgegen.",[17,1497,1498],{},"Und schließlich stand Huma der Königin der Finsternis selbst gegenüber.",[17,1500,1501],{},"Er siegte.",[17,1503,1504],{},"Doch wie fast alle großen Siege auf Krynn hatte auch dieser einen Preis.",[17,1506,1507],{},"Huma starb.",[17,1509,1510],{},"Takhisis wurde aus der Welt verbannt.",[17,1512,1513],{},"Ihre bösen Drachen verschwanden.",[17,1515,1516],{},"Und um das Gleichgewicht zu wahren, verließen auch die guten Drachen die Länder der Sterblichen.",[17,1518,1519],{},"Jahrhunderte vergingen.",[17,1521,1522],{},"Dann weitere.",[17,1524,1525],{},"Aus Erinnerung wurde Geschichte.",[17,1527,1528],{},"Aus Geschichte wurde Legende.",[17,1530,1531],{},"Und aus Legende wurde ein Märchen.",[17,1533,1534],{},"Irgendwann glaubte kaum noch jemand, dass Drachen jemals wirklich existiert hatten.",[12,1536,1538],{"id":1537},"das-zeitalter-der-macht","Das Zeitalter der Macht",[17,1540,1541,1542,60],{},"Nach dem Dritten Drachenkrieg begann das ",[120,1543,1544],{},"Zeitalter der Macht",[17,1546,1547],{},"Fast tausend Jahre lang wuchsen die Reiche der Menschen.",[17,1549,1550],{},"Handel verband die Küsten.",[17,1552,1553],{},"Straßen durchzogen Ansalon.",[17,1555,1556],{},"Kunst und Wissenschaft blühten.",[17,1558,1559],{},"Und im Osten erhob sich eine Stadt, deren Name schließlich für die gesamte Epoche stehen sollte.",[17,1561,1562],{},[120,1563,1564],{},"Istar.",[17,1566,1567],{},"Istar wurde reich.",[17,1569,1570],{},"Dann mächtig.",[17,1572,1573],{},"Dann heilig.",[17,1575,1576],{},"Seine Türme glänzten in der Sonne. Seine Märkte waren erfüllt von Waren aus allen Ländern Ansalons. Seine Tempel zählten zu den prächtigsten Bauwerken der Welt.",[17,1578,1579],{},"Krankheit schien besiegt.",[17,1581,1582],{},"Verbrechen wurde zurückgedrängt.",[17,1584,1585],{},"Die Straßen waren sicher.",[17,1587,1588],{},"Die Armut schwand.",[17,1590,1591],{},"Und die Herrscher Istars erklärten ihre Stadt zum leuchtenden Zentrum des Guten.",[17,1593,1594,1595,60],{},"An ihrer Spitze standen die ",[120,1596,1597],{},"Königspriester von Istar",[17,1599,1600],{},"Weltliche Herrscher und religiöse Führer zugleich.",[17,1602,1603],{},"Unter ihnen wuchs ein Gedanke.",[17,1605,1606],{},"Ein Gedanke, der zunächst vollkommen vernünftig klang.",[17,1608,1609],{},"Wenn das Gute Leid verhindert …",[17,1611,1612],{},"wenn das Gute Leben rettet …",[17,1614,1615],{},"wenn das Gute Frieden bringt …",[17,1617,1618],{},"warum sollte man dann das Böse dulden?",[17,1620,1621],{},"Also begann Istar, gegen das Böse vorzugehen.",[17,1623,1624],{},"Zuerst gegen Verbrecher.",[17,1626,1627],{},"Dann gegen Kulte der dunklen Götter.",[17,1629,1630],{},"Dann gegen Völker, denen man eine böse Natur nachsagte.",[17,1632,1633],{},"Und schließlich gegen Menschen, deren Worte, Überzeugungen oder Gedanken nicht mehr in die Vorstellung des Königspriesters vom Guten passten.",[17,1635,1636],{},"Denn wenn ein Mann bestimmen darf, was das Gute ist …",[17,1638,1639],{},"darf er auch bestimmen, wer böse ist.",[17,1641,1642],{},"Und wenn das Böse vernichtet werden muss …",[17,1644,1645],{},"dann kann jeder, den dieser Mann zum Bösen erklärt, vernichtet werden.",[17,1647,1648],{},"Istar wurde immer mächtiger.",[17,1650,1651],{},"Und immer reiner.",[17,1653,1654],{},"Zumindest behauptete es das.",[17,1656,1657],{},"Die Königspriester führten Kriege im Namen der Tugend.",[17,1659,1660],{},"Sie ließen Glaubensrichtungen verbieten.",[17,1662,1663],{},"Sie verfolgten jene, die sich ihrer Vorstellung von Ordnung widersetzten.",[17,1665,1666],{},"Selbst die Magier der Hochzauberei gerieten unter Druck.",[17,1668,1669],{},"Und ein Reich, das einst das Böse bekämpfen wollte, begann schließlich, alles zu bekämpfen, was es nicht kontrollieren konnte.",[17,1671,1672,1673,60],{},"Der letzte Königspriester hieß ",[120,1674,1675],{},"Beldinas Pilofiro",[17,1677,1678],{},"Er glaubte nicht, ein Tyrann zu sein.",[17,1680,1681],{},"Das ist vielleicht das Erschreckendste an seiner Geschichte.",[17,1683,1684],{},"Er glaubte, der vollkommenste Diener des Guten zu sein.",[17,1686,1687],{},"Er glaubte, Krynn retten zu müssen.",[17,1689,1690],{},"Und schließlich gelangte er zu der Überzeugung, dass selbst die Götter nicht weit genug gingen.",[17,1692,1693],{},"Denn die Götter duldeten das Böse.",[17,1695,1696],{},"Sie duldeten den freien Willen.",[17,1698,1699],{},"Sie erlaubten Sterblichen, falsche Entscheidungen zu treffen.",[17,1701,1702],{},"Beldinas hielt das für Schwäche.",[17,1704,1705],{},"Also plante der Königspriester sein größtes Werk.",[17,1707,1708],{},"Ein Ritual, das ihn über die Grenzen eines Sterblichen hinausheben sollte.",[17,1710,1711],{},"Er wollte göttliche Macht.",[17,1713,1714],{},"Nicht für Reichtum.",[17,1716,1717],{},"Nicht für Vergnügen.",[17,1719,1720],{},"Sondern damit er Krynn endlich vollkommen machen konnte.",[17,1722,1723],{},"Für immer.",[17,1725,1726],{},"Ob die Welt das wollte oder nicht.",[12,1728,1730],{"id":1729},"der-kataklysmus","Der Kataklysmus",[17,1732,1733],{},"Die Götter warnten ihn.",[17,1735,1736],{},"Dreizehnmal.",[17,1738,1739,1740,1743],{},"Später würden die Gelehrten von den ",[120,1741,1742],{},"Dreizehn Warnungen"," sprechen.",[17,1745,1746],{},"Unnatürliche Stürme suchten Istar heim.",[17,1748,1749],{},"Feuer brannten, wo kein Feuer hätte brennen können.",[17,1751,1752],{},"Bäume weinten Blut.",[17,1754,1755],{},"Zeichen erschienen am Himmel.",[17,1757,1758],{},"Boten erhielten Visionen.",[17,1760,1761],{},"Die Welt selbst schien den Königspriester anzuflehen, aufzuhören.",[17,1763,1764],{},"Doch Beldinas sah in jeder Warnung nur einen weiteren Beweis dafür, dass die Mächte des Bösen versuchten, ihn aufzuhalten.",[17,1766,1767],{},"Und so kam der Tag seines Rituals.",[17,1769,1770,1771,1774,1775,1778],{},"Das Jahr, das alle späteren Kalender Krynns in ein ",[120,1772,1773],{},"Davor"," und ein ",[120,1776,1777],{},"Danach"," teilen sollte.",[17,1780,1781,1782,60],{},"Das Jahr ",[120,1783,1784],{},"0",[17,1786,1787],{},"Der Königspriester erhob seine Hände zum Himmel.",[17,1789,1790],{},"Und der Himmel antwortete.",[17,1792,1793],{},"Aber nicht so, wie er erwartet hatte.",[17,1795,1796],{},"Ein feuriger Berg stürzte aus den Himmeln.",[17,1798,1799],{},"Er fiel auf Istar.",[17,1801,1802],{},"Und eine der größten Städte, die Krynn jemals gesehen hatte, verschwand.",[17,1804,1805],{},"In einem einzigen Augenblick.",[17,1807,1808],{},"Doch Istar war nur der Anfang.",[17,1810,1811],{},"Der Einschlag erschütterte die Welt.",[17,1813,1814],{},"Das Land brach auf.",[17,1816,1817],{},"Gebirge erzitterten.",[17,1819,1820],{},"Flüsse änderten ihren Lauf.",[17,1822,1823],{},"Meere überfluteten ganze Reiche.",[17,1825,1826],{},"An anderen Orten zog sich das Wasser zurück und ließ Hafenstädte plötzlich viele Meilen vom Meer entfernt zurück.",[17,1828,1829],{},"Wo einst Land gewesen war, entstand ein neuer Ozean.",[17,1831,1832,1833,60],{},"Das ",[120,1834,1835],{},"Blutmeer von Istar",[17,1837,1838],{},"Unzählige Menschen starben.",[17,1840,1841],{},"Schuldige.",[17,1843,1844],{},"Unschuldige.",[17,1846,1847],{},"Könige.",[17,1849,1850],{},"Bettler.",[17,1852,1853],{},"Soldaten.",[17,1855,1856],{},"Kinder.",[17,1858,1859],{},"Niemand auf Krynn konnte der Katastrophe vollkommen entgehen.",[17,1861,1862],{},"Dieses Ereignis erhielt einen Namen.",[17,1864,1865],{},[120,1866,1867],{},"Der Kataklysmus.",[12,1869,1871],{"id":1870},"das-schweigen-der-götter","Das Schweigen der Götter",[17,1873,1874],{},"Doch der schlimmste Schlag war vielleicht nicht die Zerstörung.",[17,1876,1877],{},"Nach dem Kataklysmus …",[17,1879,1880],{},"schwiegen die Götter.",[17,1882,1883],{},"Ihre Priester waren verschwunden.",[17,1885,1886],{},"Keine Gebete wurden beantwortet.",[17,1888,1889],{},"Keine göttliche Heilung schloss mehr tödliche Wunden.",[17,1891,1892],{},"Keine Wunder bewiesen mehr, dass Paladine, Mishakal oder irgendeiner der alten Götter noch über Krynn wachten.",[17,1894,1895],{},"Die Überlebenden blickten auf ihre Toten.",[17,1897,1898],{},"Auf zerstörte Städte.",[17,1900,1901],{},"Auf Hunger.",[17,1903,1904],{},"Auf Seuchen.",[17,1906,1907],{},"Und auf einen Himmel, von dem keine Antwort kam.",[17,1909,1910],{},"Viele kamen zu einem einfachen Schluss.",[17,1912,1913],{},[120,1914,1915],{},"Die Götter hatten Krynn verlassen.",[17,1917,1918],{},"Andere gingen weiter.",[17,1920,1921],{},"Sie sagten es deutlich.",[17,1923,1924],{},[120,1925,1926],{},"Die Götter haben uns verraten.",[17,1928,1929],{},"Tempel wurden geplündert.",[17,1931,1932],{},"Statuen gestürzt.",[17,1934,1935],{},"Die Namen der alten Götter gerieten in Vergessenheit.",[17,1937,1938],{},"Und auf den Trümmern der alten Religionen entstanden neue Glaubensrichtungen.",[17,1940,1941],{},"Propheten.",[17,1943,1944],{},"Sucher.",[17,1946,1947],{},"Scharlatane.",[17,1949,1950],{},"Priester von Göttern, die niemals existiert hatten.",[17,1952,1953],{},"Menschen brauchten Antworten.",[17,1955,1956],{},"Und wenn die Wahrheit keine Antwort gab, fanden sich immer Männer und Frauen, die bereit waren, eine zu erfinden.",[12,1958,1960],{"id":1959},"die-zeit-der-dunkelheit","Die Zeit der Dunkelheit",[17,1962,1963,1964,60],{},"Die ersten Jahrhunderte nach dem Kataklysmus wurden zur ",[120,1965,1966],{},"Zeit der Dunkelheit",[17,1968,1969],{},"Hunger und Krankheit töteten jene, die das Feuer überlebt hatte.",[17,1971,1972],{},"Völker schlossen ihre Grenzen.",[17,1974,1975],{},"Die Elfen zogen sich zurück.",[17,1977,1978],{},"Die Bergzwerge von Thorbardin versiegelten ihre Tore vor den Flüchtlingen der Oberfläche.",[17,1980,1981],{},"Kriege brachen um Nahrung, Land und die letzten sicheren Wege aus.",[17,1983,1984],{},"Und die Ritter von Solamnia?",[17,1986,1987],{},"Einst Helden Ansalons, wurden sie nun verachtet.",[17,1989,1990],{},"Denn für viele Menschen war die Rechnung einfach.",[17,1992,1993],{},"Die Ritter hatten behauptet, die Beschützer des Guten zu sein.",[17,1995,1996],{},"Istar hatte behauptet, im Namen des Guten zu herrschen.",[17,1998,1999],{},"Dann war die Welt untergegangen.",[17,2001,2002],{},"Also mussten auch die Ritter versagt haben.",[17,2004,2005],{},"Man jagte sie aus Städten.",[17,2007,2008],{},"Man bespuckte ihre Wappen.",[17,2010,2011],{},"Man gab ihnen Mitschuld an einer Katastrophe, die sie weder verursacht noch verhindern konnten.",[17,2013,2014],{},"Und so wurde selbst in Solamnia aus dem einst größten Ritterorden Ansalons ein Schatten seiner Vergangenheit.",[17,2016,2017],{},"Doch die Menschen überlebten.",[17,2019,2020],{},"Langsam.",[17,2022,2023],{},"Generation für Generation.",[17,2025,2026],{},"Straßen wurden wieder geöffnet.",[17,2028,2029],{},"Städte wieder aufgebaut.",[17,2031,2032],{},"Karten neu gezeichnet.",[17,2034,2035],{},"Handelswege entstanden zwischen Ländern, die jahrhundertelang voneinander abgeschnitten gewesen waren.",[17,2037,2038],{},"Aber die neue Welt war ärmer als die alte.",[17,2040,2041],{},"Und sie hatte andere Werte.",[17,2043,2044],{},"Gold hatte einst die Schatzkammern Istars gefüllt.",[17,2046,2047],{},"Doch Gold konnte keinen Acker bestellen.",[17,2049,2050],{},"Kein Haus errichten.",[17,2052,2053],{},"Keine Rüstung schmieden.",[17,2055,2056],{},"Und keine hungrige Familie gegen Banditen verteidigen.",[17,2058,2059],{},[120,2060,2061],{},"Stahl konnte es.",[17,2063,2064],{},"In vielen Ländern Ansalons wurde Stahl deshalb wertvoller als Gold.",[17,2066,2067],{},"Aus Stahl wurden Pflüge.",[17,2069,2070],{},"Werkzeuge.",[17,2072,2073],{},"Schwerter.",[17,2075,2076],{},"Und Münzen.",[17,2078,2079],{},"Die Welt nach dem Kataklysmus lernte, dass ein Metall nicht deshalb kostbar ist, weil es glänzt.",[17,2081,2082],{},"Sondern weil man damit überleben kann.",[12,2084,2086],{"id":2085},"am-vorabend-des-krieges","Am Vorabend des Krieges",[17,2088,2089],{},"Dreihunderteinundfünfzig Jahre sind seit dem Kataklysmus vergangen.",[17,2091,2092,2093,60],{},"Wir schreiben das Jahr ",[120,2094,2095],{},"351 nach dem Kataklysmus",[17,2097,2098],{},"Die Welt hat begonnen, ihre Wunden zu vergessen.",[17,2100,2101],{},"Nicht zu heilen.",[17,2103,2104],{},"Aber zu vergessen.",[17,2106,2107],{},"Kinder wachsen auf, für die der Kataklysmus eine Geschichte ihrer Urgroßeltern ist.",[17,2109,2110],{},"Die Götter sind Legenden.",[17,2112,2113],{},"Wahre Kleriker existieren nur in alten Erzählungen.",[17,2115,2116],{},"Drachen sind Wesen aus Kinderliedern.",[17,2118,2119],{},"Die Ritter von Solamnia tragen noch immer ihre alten Wappen, doch viele betrachten sie mit Misstrauen oder Spott.",[17,2121,2122],{},"Die Magier der Hochzauberei beobachten weiterhin die drei Monde und hüten Geheimnisse, die älter sind als die meisten Königreiche.",[17,2124,2125],{},"Kaufleute zählen Stahlstücke.",[17,2127,2128],{},"Bauern bestellen ihre Felder.",[17,2130,2131],{},"Soldaten bewachen Grenzen.",[17,2133,2134],{},"Das Leben geht weiter.",[17,2136,2137],{},"Wie es das immer tut.",[17,2139,2140],{},"Doch im Osten Ansalons erzählen Reisende seit einiger Zeit seltsame Geschichten.",[17,2142,2143],{},"Von Städten, aus denen keine Boten mehr kommen.",[17,2145,2146],{},"Von Straßen voller Flüchtlinge.",[17,2148,2149],{},"Von Soldaten in fremden Rüstungen.",[17,2151,2152],{},"Von Armeen, die unter Bannern marschieren, die man seit Jahrhunderten nicht gesehen hat.",[17,2154,2155],{},"Gelehrte und Offiziere in Solamnia warnen davor, dass sich jenseits der Grenzen eine Macht erhebt.",[17,2157,2158],{},"Die meisten Menschen glauben ihnen nicht.",[17,2160,2161],{},"Krynn hat genug Kriege gesehen.",[17,2163,2164],{},"Es gibt immer irgendeinen Fürsten, der einen Nachbarn bedroht.",[17,2166,2167],{},"Immer irgendeinen Häuptling, der von Eroberung träumt.",[17,2169,2170],{},"Immer irgendeinen Reisenden, dessen Geschichte mit jedem Krug Bier größer wird.",[17,2172,2173],{},"Und manche dieser Geschichten sind ohnehin vollkommen absurd.",[17,2175,2176],{},"Sie erzählen von gewaltigen Schatten, die über Schlachtfelder ziehen.",[17,2178,2179],{},"Von verbrannten Dörfern.",[17,2181,2182],{},"Von Kriegern, die keine Menschen sind.",[17,2184,2185],{},"Und manche schwören sogar, in weit entfernten Nächten etwas am Himmel gesehen zu haben.",[17,2187,2188],{},"Große Schwingen.",[17,2190,2191],{},"Niemand mit Verstand glaubt ihnen.",[17,2193,2194],{},"Denn Drachen sind seit mehr als tausend Jahren verschwunden.",[17,2196,2197],{},"Drachen gehören in Legenden.",[17,2199,2200],{},"In die Geschichte von Huma.",[17,2202,2203],{},"In Lieder.",[17,2205,2206],{},"In Märchen für Kinder.",[17,2208,2209],{},"Nicht in das Jahr 351.",[17,2211,2212],{},"Nicht nach Solamnia.",[17,2214,2215],{},"Nicht hierher.",[17,2217,2218],{},"Und doch …",[17,2220,2221],{},"weit im Osten …",[17,2223,2224],{},"unter einem Himmel, über den Weiß, Rot und unsichtbares Schwarz ihre ewigen Bahnen ziehen …",[17,2226,2227],{},"beginnt etwas, das seit Jahrhunderten auf diesen Augenblick gewartet hat, sich wieder zu regen.",[17,2229,2230],{},"Eine alte Macht.",[17,2232,2233],{},"Ein alter Hass.",[17,2235,2236],{},"Eine alte Königin.",[17,2238,2239],{},"Spätere Generationen werden den kommenden Konflikt unter einem Namen kennen.",[17,2241,2242],{},"Sie werden Lieder darüber singen.",[17,2244,2245],{},"Sie werden Helden und Verräter benennen.",[17,2247,2248],{},"Sie werden Karten zeichnen, auf denen Pfeile zeigen, wie Armeen über Ansalon marschierten.",[17,2250,2251],{},"Und sie werden ihm einen Namen geben.",[17,2253,2254],{},[120,2255,2256],{},"den Krieg der Lanze.",[17,2258,2259],{},"Doch das ist Geschichte.",[17,2261,2262],{},"Und Geschichte wird immer erst geschrieben, wenn das Blut bereits getrocknet ist.",[17,2264,2265],{},"Für jene, die heute leben, hat dieser Krieg noch keinen Namen.",[17,2267,2268],{},"Für sie ist heute einfach nur ein weiterer Tag.",[17,2270,2271],{},"Ein weiterer Morgen.",[17,2273,2274],{},"Ein weiteres Fest.",[17,2276,2277],{},"Ein weiterer Abschied von einem alten Freund.",[17,2279,2280],{},"Und niemand von ihnen weiß …",[17,2282,2283],{},"dass die Drachen zurückkehren.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2285},[2286,2287,2288,2289,2290,2291,2292,2293,2294],{"id":845,"depth":81,"text":846},{"id":1116,"depth":81,"text":1117},{"id":1273,"depth":81,"text":1274},{"id":1441,"depth":81,"text":1442},{"id":1537,"depth":81,"text":1538},{"id":1729,"depth":81,"text":1730},{"id":1870,"depth":81,"text":1871},{"id":1959,"depth":81,"text":1960},{"id":2085,"depth":81,"text":2086},"Weltenchronik",{},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog",{"title":840,"description":77},"archiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog","O-Skt-CvpY5PZyJN2L-8frSL3tdBI-tVJqS44XPPHbM",{"id":2302,"title":236,"body":2303,"description":2325,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2326,"meta":2327,"navigation":91,"path":235,"position":89,"seo":2328,"stem":2329,"__hash__":2330},"documents\u002Farchiv\u002Fmagische-gegenstaende\u002Fakdras-ring.md",{"type":9,"value":2304,"toc":2322},[2305,2311,2314,2318],[17,2306,2307,2308,2310],{},"Der schlichte, dunkle Ring ist ein Geschenk Bahamuts an\n",[51,2309,228],{"href":227},". In ihm ruht eine einzelne menschliche\nGestalt, die der Drachengeborene annehmen kann, solange er die Macht des Rings\nwirken lässt.",[17,2312,2313],{},"Auf Krynn, wo Drachen seit Jahrhunderten nur noch als Legenden gelten, schützt\nihn diese Verwandlung vor unerwünschter Aufmerksamkeit. Sie verbirgt jedoch nur\nseine äußere Erscheinung. Akdras bleibt unter der fremden Gestalt derselbe Paladin.",[12,2315,2317],{"id":2316},"erster-einsatz","Erster Einsatz",[17,2319,2320,691],{},[51,2321,216],{"href":690},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2323},[2324],{"id":2316,"depth":81,"text":2317},"Der schlichte, dunkle Ring ist ein Geschenk Bahamuts an\nAkdras. In ihm ruht eine einzelne menschliche\nGestalt, die der Drachengeborene annehmen kann, solange er die Macht des Rings\nwirken lässt.","Magischer Ring",{},{"title":236,"description":2325},"archiv\u002Fmagische-gegenstaende\u002Fakdras-ring","ssj86sLzrDorzqW6duRrG3UTN7O77OTNXBG3iVidBvo",{"id":2332,"title":2333,"body":2334,"description":2338,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2355,"meta":2356,"navigation":91,"path":617,"position":89,"seo":2357,"stem":2358,"__hash__":2359},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fbakaris-der-juengere.md","Bakaris der Jüngere",{"type":9,"value":2335,"toc":2352},[2336,2339,2342,2346],[17,2337,2338],{},"Bakaris der Jüngere ist ein blonder, gut aussehender und auffallend fein\ngekleideter junger Adeliger aus Vogler. Während des Empfangs für Ispin\nGrünschild lässt er mitten in einer der Geschichten ein demonstrativ lautes\nGähnen hören.",[17,2340,2341],{},"Sein Verhalten verärgert viele Anwesende. Während die meisten ihn ignorieren,\nstellt Vaelithar ihn kurz zur Rede.",[12,2343,2345],{"id":2344},"erste-begegnung","Erste Begegnung",[17,2347,2348,2351],{},[51,2349,493],{"href":2350},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002Fstation-006"," — Reisetag 10, beim Empfang in der\nBlechkrabbe.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2353},[2354],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Junger Adeliger",{},{"title":2333,"description":2338},"archiv\u002Fnsc\u002Fbakaris-der-juengere","8wYETV8zE2EOlIAtEasL9gGVj5mdtUQ3DO6zFopXmRM",{"id":2361,"title":577,"body":2362,"description":2383,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2384,"meta":2385,"navigation":91,"path":53,"position":89,"seo":2386,"stem":2387,"__hash__":2388},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fbecklin-uth-viharin.md",{"type":9,"value":2363,"toc":2380},[2364,2370,2373,2375],[17,2365,2366,2367,2369],{},"Becklin Uth Viharin ist eine Ritterin von Solamnia und war eine enge Freundin\n",[51,2368,258],{"href":58},". In ihrer vollständigen\nPlattenrüstung und dem gehörnten Ritterhelm ist sie kaum zu übersehen.",[17,2371,2372],{},"Nach Ispins Tod benachrichtigt sie seine alten Freunde und lädt sie nach Vogler\nein. Am Vorabend des Eisvogelfests leitet sie seine Abschiedszeremonie am\nVingaard-Fluss und eröffnet anschließend den Geschichtenabend in der Blechkrabbe.",[12,2374,2345],{"id":2344},[17,2376,2377,2379],{},[51,2378,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, vor der Trauerfeier am Kai.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2381},[2382],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Becklin Uth Viharin ist eine Ritterin von Solamnia und war eine enge Freundin\nIspin Grünschilds. In ihrer vollständigen\nPlattenrüstung und dem gehörnten Ritterhelm ist sie kaum zu übersehen.","Ritterin von Solamnia",{},{"title":577,"description":2383},"archiv\u002Fnsc\u002Fbecklin-uth-viharin","nMZmQJsmFzpPE5NkkZrO31GWEcmV5NUDmvC-4eG-Xn8",{"id":2390,"title":566,"body":2391,"description":2395,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2409,"meta":2410,"navigation":91,"path":565,"position":89,"seo":2411,"stem":2412,"__hash__":2413},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Ffroswin.md",{"type":9,"value":2392,"toc":2406},[2393,2396,2399,2401],[17,2394,2395],{},"Froswin ist eine junge Kenderin mit einem Marktstand in Vogler. Aus Fischgräten\nfertigt sie filigrane Figuren in der Gestalt von Tieren und Seeschlangen, die sie\nzwischen den gewöhnlicheren Waren des Dorfmarkts verkauft.",[17,2397,2398],{},"Miro lernt sie kennen, als er einen Einkaufsauftrag für Lord Bakaris erledigt.",[12,2400,2345],{"id":2344},[17,2402,2403,2405],{},[51,2404,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, auf dem Markt von Vogler.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2407},[2408],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Kender-Künstlerin",{},{"title":566,"description":2395},"archiv\u002Fnsc\u002Ffroswin","ApIHbnZNxBWwc5wd56ba5rUzyaCIw_FJ3G22_a-URH4",{"id":2415,"title":59,"body":2416,"description":2447,"extension":88,"firstEncounter":102,"image":89,"kind":2448,"meta":2449,"navigation":91,"path":58,"position":89,"seo":2450,"stem":2451,"__hash__":2452},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fispin-gruenschild.md",{"type":9,"value":2417,"toc":2444},[2418,2424,2430,2437,2439],[17,2419,2420,2421,2423],{},"Ispin Grünschild war ein weitgereister Abenteurer, dessen Freundschaften viele\nJahre, Völker und Lebenswege umspannten. Er hatte Vaelithar seit dessen Kindheit\ngekannt, Krailos einst ein Zuhause vermittelt und Alre auf einer gemeinsamen Reise\neinige seiner schmutzigeren Kampfkniffe gezeigt. Auch\n",[51,2422,328],{"href":327}," hatte er beigestanden,\nals dieser noch keinen Platz für seine ungewöhnlichen magischen Kräfte gefunden\nhatte.",[17,2425,2426,2427,2429],{},"Nach seinem friedlichen Tod in Vogler lud seine Freundin\n",[51,2428,577],{"href":53}," die\nalten Weggefährten zu einer Trauerfeier am Vorabend des Eisvogelfests ein. Unter\nIspins persönlichen Dingen hatte sie für jeden von ihnen eine letzte Nachricht\ngefunden. So wurde sein Abschied zum Anlass für mehrere Reisen, deren Wege\nschließlich in Vogler zusammenführen sollten.",[17,2431,2432,2433,2436],{},"Bei seiner ",[51,2434,2435],{"href":2350},"Trauerfeier am Vingaard-Fluss"," nahmen Freunde und\nBewohner Voglers mit Geschichten statt Tränen Abschied von ihm.",[12,2438,2345],{"id":2344},[17,2440,2441,2443],{},[51,2442,7],{"href":755}," — Reisetag 1; erster Auftritt in\nder Chronik durch Becklins Nachricht.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2445},[2446],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Ispin Grünschild war ein weitgereister Abenteurer, dessen Freundschaften viele\nJahre, Völker und Lebenswege umspannten. Er hatte Vaelithar seit dessen Kindheit\ngekannt, Krailos einst ein Zuhause vermittelt und Alre auf einer gemeinsamen Reise\neinige seiner schmutzigeren Kampfkniffe gezeigt. Auch\nMiro hatte er beigestanden,\nals dieser noch keinen Platz für seine ungewöhnlichen magischen Kräfte gefunden\nhatte.","Abenteurer und Mentor",{},{"title":59,"description":2447},"archiv\u002Fnsc\u002Fispin-gruenschild","WBnmyvImVVCltC6AMmjEB-XFEwLZD3n4G4fKTjNTcAI",{"id":2454,"title":588,"body":2455,"description":2459,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2473,"meta":2474,"navigation":91,"path":587,"position":89,"seo":2475,"stem":2476,"__hash__":2477},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fkeule-eisenfix.md",{"type":9,"value":2456,"toc":2470},[2457,2460,2463,2465],[17,2458,2459],{},"Keule Eisenfix ist eine Zwergin und langjährige Weggefährtin Ispin Grünschilds.\nBei seiner Abschiedszeremonie hilft sie Becklin Uth Viharin dabei, das Boot mit\nIspins verhülltem Körper in den Vingaard-Fluss hinabzulassen.",[17,2461,2462],{},"Während des anschließenden Empfangs spricht sie mit Miro, Alre und Krailos darüber,\nwoher sie Ispin kannten. Sie verabschiedet sich früh am Abend, weil sie am nächsten\nMorgen zeitig aufstehen muss.",[12,2464,2345],{"id":2344},[17,2466,2467,2469],{},[51,2468,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, bei Ispins Trauerfeier.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2471},[2472],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Zwergische Abenteurerin",{},{"title":588,"description":2459},"archiv\u002Fnsc\u002Fkeule-eisenfix","piKsRv01Q1kuwmCQDKa6FW5YnXXhsMlbIaATZ11nHPY",{"id":2479,"title":626,"body":2480,"description":2484,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2494,"meta":2495,"navigation":91,"path":625,"position":89,"seo":2496,"stem":2497,"__hash__":2498},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fleedara.md",{"type":9,"value":2481,"toc":2491},[2482,2485,2487],[17,2483,2484],{},"Leedara ist eine blauhäutige Elfin, die sich während des Empfangs für Ispin\nGrünschild am Rand der Gesellschaft aufhält. 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Akdras und Alre erklärt er, dass sie ihre Strafe nicht bezahlen müssen.",[12,2582,2345],{"id":2344},[17,2584,2585,2587],{},[51,2586,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, in der Amtstube am Kai.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2589},[2590],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Nesau Lanth arbeitet in der Amtstube des Hafenmeisters\nUmpton Lanth gegenüber dem Markt.","Gehilfe des Hafenmeisters",{},{"title":556,"description":2591},"archiv\u002Fnsc\u002Fnesau-lanth","Pke6elJoFH3luXXNhJvxnKusqpblIn27eFGsqmqkGlQ",{"id":2598,"title":523,"body":2599,"description":2603,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2617,"meta":2618,"navigation":91,"path":522,"position":89,"seo":2619,"stem":2620,"__hash__":2621},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Forrin-krumhut.md",{"type":9,"value":2600,"toc":2614},[2601,2604,2607,2609],[17,2602,2603],{},"Orrin Krumhut ist ein mürrischer alter Magier aus dem Orden der Weißen Roben. Er\nführt allerlei sonderbare Gegenstände mit sich, darunter einen verbogenen Löffel,\nund spricht häufig in schwer verständlichen Andeutungen.",[17,2605,2606],{},"Nach eigener Aussage wurde auch er von Ispin Grünschild nach Vogler eingeladen.\nVaelithar, Krailos und Miro empfiehlt er bei ihrer Ankunft, sich am Kai umzusehen.",[12,2608,2345],{"id":2344},[17,2610,2611,2613],{},[51,2612,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, vor dem Tor von Vogler.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2615},[2616],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Magier der Weißen Roben",{},{"title":523,"description":2603},"archiv\u002Fnsc\u002Forrin-krumhut","DqVLzsEAGsW2mFodmPTDdBBrfAIbWyIOHCAEz8TUkkg",{"id":2623,"title":540,"body":2624,"description":2628,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2646,"meta":2647,"navigation":91,"path":539,"position":89,"seo":2648,"stem":2649,"__hash__":2650},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fumpton-lanth.md",{"type":9,"value":2625,"toc":2643},[2626,2629,2636,2638],[17,2627,2628],{},"Umpton Lanth ist der strenge Hafenmeister von Vogler. Bei der Ankunft der\nGefährten weist er mehrere Menschen am Kai lautstark zurecht.",[17,2630,2631,2632,2635],{},"Als Akdras und Alre während der Fischereisaison an einer gesperrten Stelle anlegen,\nbelegt Umpton beide umgehend mit einer Geldstrafe und schickt sie damit zu\n",[51,2633,2634],{"href":555},"Nesau"," in die Amtstube.",[12,2637,2345],{"id":2344},[17,2639,2640,2642],{},[51,2641,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, am Kai von Vogler.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2644},[2645],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Hafenmeister",{},{"title":540,"description":2628},"archiv\u002Fnsc\u002Fumpton-lanth","-5_vxKWkJXw3YXtpS5aM1WfN6BO9ZaXcdWGcOV-1RaI",{"id":2652,"title":603,"body":2653,"description":2673,"extension":88,"firstEncounter":659,"image":89,"kind":2674,"meta":2675,"navigation":91,"path":602,"position":89,"seo":2676,"stem":2677,"__hash__":2678},"documents\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fyalme.md",{"type":9,"value":2654,"toc":2670},[2655,2660,2663,2665],[17,2656,2657,2658,60],{},"Yalme ist die Wirtin und Besitzerin der\n",[51,2659,535],{"href":534},[17,2661,2662],{},"Zur Trauerfeier Ispin Grünschilds versorgt sie die zahlreichen Gäste mit Brot,\nKäse und einheimischem Bier.",[12,2664,2345],{"id":2344},[17,2666,2667,2669],{},[51,2668,493],{"href":2350}," — Reisetag 10, in der Blechkrabbe.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2671},[2672],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Yalme ist die Wirtin und Besitzerin der\nBlechkrabbe.","Wirtin der Blechkrabbe",{},{"title":603,"description":2673},"archiv\u002Fnsc\u002Fyalme","hmjHCV3-Gto8OLfnP19-qXzy7pObiuBgSfxeEVEDPRo",{"id":2680,"title":2681,"body":2682,"description":2710,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2711,"meta":2712,"navigation":91,"path":534,"position":89,"seo":2713,"stem":2714,"__hash__":2715},"documents\u002Farchiv\u002Forte\u002Fblechkrabbe.md","Die Blechkrabbe",{"type":9,"value":2683,"toc":2707},[2684,2690,2695,2698,2702],[17,2685,2686,2687,2689],{},"Die Blechkrabbe ist ein bescheidenes, eingeschossiges Gasthaus am Kai von\n",[51,2688,515],{"href":514},". Mit etwas Fantasie erinnert die Form des Gebäudes\nan eine Krabbe.",[17,2691,2692,2693,60],{},"Im kreisrunden Schankraum zeigt ein verblasstes, mit Messing verziertes Wandbild\nzwei gewaltige Krabben im Kampf. Vier kurze Flure führen von der Schankstube zu den\nvermieteten Zimmern. Geführt wird das Gasthaus von der Wirtin\n",[51,2694,603],{"href":602},[17,2696,2697],{},"Hinter dem Gasthaus erstrecken sich eine kleine Bühne und ein Steg über den\nVingaard-Fluss. Dort findet Ispin Grünschilds Abschiedszeremonie statt.",[12,2699,2701],{"id":2700},"erster-besuch","Erster Besuch",[17,2703,2704,2706],{},[51,2705,493],{"href":2350}," — Reisetag 10.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2708},[2709],{"id":2700,"depth":81,"text":2701},"Die Blechkrabbe ist ein bescheidenes, eingeschossiges Gasthaus am Kai von\nVogler. Mit etwas Fantasie erinnert die Form des Gebäudes\nan eine Krabbe.","Gasthaus am Kai",{},{"title":2681,"description":2710},"archiv\u002Forte\u002Fblechkrabbe","2CKvNz4gdYQMxed9sfDpT4Crc8A8EJ3gnJ739gSe96w",{"id":2717,"title":2718,"body":2719,"description":2723,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2737,"meta":2738,"navigation":91,"path":397,"position":2739,"seo":2740,"stem":2741,"__hash__":2742},"documents\u002Farchiv\u002Forte\u002Fder-stachel.md","Der Stachel",{"type":9,"value":2720,"toc":2734},[2721,2724,2727,2729],[17,2722,2723],{},"Der Stachel ist eine zerklüftete, halb verfallene Spitze aus grauem Stein, deren\nUrsprünge bis in die Zeit vor dem Kataklysmus zurückreichen. Gewöhnlich ist das\nBauwerk kaum mehr als eine verlassene Ruine.",[17,2725,2726],{},"Während der Nacht des Auges, wenn die drei Monde Krynns in einer Linie stehen,\nerwacht die alte Magie des Stachels erneut. Ein großes Atrium mit brennenden\nWandleuchtern, hohen Fenstern und Wandteppichen der drei Monde führt dann zu\nPrüfungsräumen, deren Lage außerhalb dieser besonderen Nacht unbekannt ist.",[12,2728,2701],{"id":2700},[17,2730,2731,2733],{},[51,2732,382],{"href":792}," — Reisetag 9.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2735},[2736],{"id":2700,"depth":81,"text":2701},"Ruine der Hochzauberei",{},{"x":482,"y":483},{"title":2718,"description":2723},"archiv\u002Forte\u002Fder-stachel","f4w4A1ERNUnBAo9aWR66-hr8zuVPdFaOFBXe0rcJlvo",{"id":2744,"title":122,"body":2745,"description":2749,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2766,"meta":2767,"navigation":91,"path":118,"position":2768,"seo":2769,"stem":2770,"__hash__":2771},"documents\u002Farchiv\u002Forte\u002Fschaeumender_humpen.md",{"type":9,"value":2746,"toc":2763},[2747,2750,2756,2758],[17,2748,2749],{},"Der Schäumende Humpen ist eine abgelegene Taverne auf dem Gebirgsweg nach Vogler.\nTrotz ihrer einsamen Lage bietet sie ihren Gästen überraschend luxuriöse Zimmer mit\nbequemen Betten und ein reichhaltiges Frühstück.",[17,2751,2752,2753,2755],{},"Hier treffen Vaelithar und Krailos auf die Schwarzmagierin\n",[51,2754,134],{"href":133},", die ihnen ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet.",[12,2757,2345],{"id":2344},[17,2759,2760,2762],{},[51,2761,107],{"href":2557}," — Reisetag 8.",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2764},[2765],{"id":2344,"depth":81,"text":2345},"Gebirgstaverne",{},{"x":204,"y":205},{"title":122,"description":2749},"archiv\u002Forte\u002Fschaeumender_humpen","Jq_S4w3bTM7sa8PzTfXzM2KsjcYPoh4qS1glomXFUbc",{"id":2773,"title":515,"body":2774,"description":2778,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":2794,"kind":2795,"meta":2796,"navigation":91,"path":514,"position":2797,"seo":2798,"stem":2799,"__hash__":2800},"documents\u002Farchiv\u002Forte\u002Fvogler.md",{"type":9,"value":2775,"toc":2791},[2776,2779,2785,2787],[17,2777,2778],{},"Vogler ist ein kleines Dorf am Vingaard-Fluss. Das Leben der Bewohner wird vor\nallem vom Fischfang, dem geschäftigen Kai und dem Markt gegenüber den Anlegestellen\ngeprägt. Dort werden frischer Flussfisch, Fischereibedarf, Handwerkswaren und die\nErzeugnisse der umliegenden Höfe angeboten.",[17,2780,2781,2782,2784],{},"Am Kai liegt die ",[51,2783,535],{"href":534},", in der Reisende Zimmer\nund die Bewohner des Dorfes einen gemeinsamen Treffpunkt finden.",[12,2786,2701],{"id":2700},[17,2788,2789,2706],{},[51,2790,493],{"href":2350},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2792},[2793],{"id":2700,"depth":81,"text":2701},"orte\u002Fvogler.webp","Fischerdorf",{},{"x":642,"y":643},{"title":515,"description":2778},"archiv\u002Forte\u002Fvogler","BXrBW5ml_YTau9XnCc3JvurcLEa7uPZrYCgVWqSwHho",{"id":2802,"title":2803,"body":2804,"description":2810,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2940,"meta":2941,"navigation":91,"path":262,"position":89,"seo":2942,"stem":2943,"__hash__":2944},"documents\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Falre.md","Brief an Alre",{"type":9,"value":2805,"toc":2937},[2806,2811,2816,2821,2824,2827,2835,2838,2845,2849,2854,2857,2860,2863,2866,2869,2872,2875,2878,2881,2884,2887,2890,2893,2896,2899,2902,2905,2908,2914,2917,2920,2923,2926,2929,2932],[17,2807,2808],{},[120,2809,2810],{},"Lieber Alre,",[17,2812,2813,2814,60],{},"ich bin ",[51,2815,577],{"href":53},[17,2817,2818,2820],{},[51,2819,59],{"href":58}," hat mir von Euch erzählt,\nmeist mit einem Kopfschütteln und anschließendem Lachen. Ich nehme an, Ihr wisst\nselbst am besten, was das über Eure gemeinsame Zeit aussagt.",[17,2822,2823],{},"Leider muss ich Euch mitteilen, dass Ispin hier in Vogler friedlich verstorben ist.",[17,2825,2826],{},"Am Vorabend des Eisvogelfests werden seine Freunde zusammenkommen, um sein Leben zu feiern und ihm die letzte Ehre zu erweisen.",[17,2828,2829,2830,2834],{},"Ich hoffe, dass auch Ihr den Weg nach Vogler auf Euch nehmen könnt. In der\n",[51,2831,2832],{"href":534},[120,2833,535],{}," wird eine Unterkunft für Euch\nbereitstehen.",[17,2836,2837],{},"Unter Ispins Sachen fand sich außerdem eine Nachricht mit Eurem Namen.",[17,2839,2840,2842,2844],{},[120,2841,577],{},[854,2843],{},"\nRitter der Krone",[12,2846,2848],{"id":2847},"beigefügte-notiz-von-ispin","Beigefügte Notiz von Ispin",[17,2850,2851],{},[120,2852,2853],{},"Alre,",[17,2855,2856],{},"ich habe noch immer die Narbe.",[17,2858,2859],{},"Du weißt genau, welche.",[17,2861,2862],{},"Und bevor du jetzt behauptest, das sei damals meine eigene Schuld gewesen: Ja.",[17,2864,2865],{},"War es.",[17,2867,2868],{},"Aber das macht die Geschichte weniger lustig.",[17,2870,2871],{},"Ich denke gerne an die Monate zurück, in denen wir gemeinsam unterwegs waren.",[17,2873,2874],{},"Du warst schon damals vollkommen verrückt.",[17,2876,2877],{},"Aufgeschlossen, neugierig und immer bereit, etwas auszuprobieren, bei dem ein vernünftiger Mensch wenigstens gefragt hätte, ob es wirklich eine gute Idee ist.",[17,2879,2880],{},"Vermutlich war genau das der Grund, warum wir uns so gut verstanden haben.",[17,2882,2883],{},"Ich habe dir damals ein paar Kniffe gezeigt.",[17,2885,2886],{},"Wie man einen Gegner aus dem Gleichgewicht bringt. Wo man hinschaut, bevor ein Schlag kommt. Warum ein schmutziger Trick manchmal besser ist als ein ehrenhafter gebrochener Kiefer.",[17,2888,2889],{},"Du hast vieles davon schneller gelernt, als mir lieb war.",[17,2891,2892],{},"Und manches hast du anschließend auf eine Weise weiterentwickelt, die ich dir ganz sicher nicht beigebracht hatte.",[17,2894,2895],{},"Ich hätte dich gerne noch einmal getroffen.",[17,2897,2898],{},"Ein paar Monate gemeinsam auf einer Straße reichen manchmal aus, damit ein Mensch einem länger im Gedächtnis bleibt als andere nach vielen Jahren.",[17,2900,2901],{},"Falls wir diese Gelegenheit nicht mehr bekommen, ärgere dich nicht darüber.",[17,2903,2904],{},"Wir hatten eine gute Reise.",[17,2906,2907],{},"Das ist mehr, als viele sagen können.",[17,2909,2910,2911,2913],{},"Wenn du nach Vogler kommst, wirst du dort einen Mann namens ",[120,2912,433],{}," treffen.",[17,2915,2916],{},"Mönch. Ruhiger als du. Vermutlich auch vernünftiger als du.",[17,2918,2919],{},"Ich habe ihn gekannt, seit er ein Kind war, und ich glaube, ihr solltet euch miteinander unterhalten.",[17,2921,2922],{},"Oder besser noch: Trainiert miteinander.",[17,2924,2925],{},"Aber bitte nicht in Becklins Haus.",[17,2927,2928],{},"Und falls doch, sagt ihr, es wäre meine Idee gewesen.",[17,2930,2931],{},"Sie kann mich schließlich nicht mehr dafür ausschimpfen.",[17,2933,2934],{},[120,2935,2936],{},"Ispin",{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2938},[2939],{"id":2847,"depth":81,"text":2848},"Startbrief",{},{"title":2803,"description":2810},"archiv\u002Fschriftstuecke\u002Falre","678-3GkTLMmCEE-ZExnt0jgbYkJ5Ebq_CJutTt6-OaM",{"id":2946,"title":2947,"body":2948,"description":2952,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2988,"meta":2989,"navigation":91,"path":607,"position":89,"seo":2990,"stem":2991,"__hash__":2992},"documents\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fispin-und-kupfer.md","Ispin und Kupfer",{"type":9,"value":2949,"toc":2985},[2950,2953,2956,2959,2962,2965,2968,2971,2974,2977,2981],[17,2951,2952],{},"Vor vielen Jahren waren Ispin, Becklin und Keule auf dem Weg nach Sancrist. Wie\ngenau sie dabei auf dem Berg Nimmermehr gelandet waren, konnte Becklin später nicht\nmehr sagen. Sie erinnerte sich nur daran, dass Ispin behauptet hatte, dort jemanden\nzu kennen.",[17,2954,2955],{},"Auf Nimmermehr begegneten sie einem gnomischen Artilleriemeister. Dieser besaß ein\nkleines braunes Wiesel namens Kupfer, das ihm angeblich bei seinen Berechnungen\nhalf. Am Morgen vor ihrer Ankunft hatten die Gnome eine neue\nFerntransportvorrichtung erprobt, bei der es sich trotz aller gegenteiligen\nBeteuerungen im Wesentlichen um ein gewaltiges Katapult handelte.",[17,2957,2958],{},"Kupfer hatte sich unbemerkt in den Startkorb gesetzt und war beim ersten Versuch\nin Richtung Sancrist geschleudert worden. Der Artilleriemeister war dennoch davon\nüberzeugt, dass sein Wiesel überlebt hatte. Seine Berechnungen sollten den\nLandepunkt immerhin auf ungefähr acht Meilen eingrenzen.",[17,2960,2961],{},"Keule und Becklin wollten ihr Mitgefühl ausdrücken und weiterreisen. Ispin hielt\ndie Suche dagegen für durchaus machbar. So durchkämmten die drei mehrere Tage lang\nWälder, Felder, einen verlassenen Steinbruch und sogar das Dach eines Klosters.\nIspin bestand darauf, dass ein Tier mit genügend Geschwindigkeit beim Aufprall\ndurchaus noch einmal abprallen konnte.",[17,2963,2964],{},"Am dritten Abend raste auf einer nahen Straße ein Wagen mit durchgegangenen Pferden\nauf sie zu. Während sich der Fahrer kaum auf dem Bock halten konnte, versuchten\nmehrere Männer auf der Ladefläche verzweifelt, etwas zwischen ihren Kisten\neinzufangen. Dort entdeckte Ispin schließlich Kupfer.",[17,2966,2967],{},"Niemand erfuhr je, wie das Wiesel tatsächlich auf den Wagen gelangt war. Ispin\nbehauptete später, Kupfer sei genau an der berechneten Stelle gelandet. Der Gnom\nsah darin den Beweis, dass seine Maschine einwandfrei funktioniert hatte. Der\nBesitzer des Wagens schwor hingegen, das Tier sei bereits seit zwei Tagen bei ihm\ngewesen und habe einen halben Sack Trockenfleisch gefressen.",[17,2969,2970],{},"Ispin brachte die durchgegangenen Pferde unter Kontrolle, während Keule den Wagen\nvor dem Umstürzen bewahrte. Einige Wochen später brachten sie Kupfer zurück nach\nNimmermehr. Der Artilleriemeister erklärte den Versuch daraufhin zum vollständigen\nErfolg, schließlich hatte sein Versuchstier das vorgesehene Zielgebiet erreicht.",[17,2972,2973],{},"Mit den Jahren wurde Ispins Version der Geschichte immer größer. Zunächst sollte\nKupfer absichtlich gestartet sein. Später hatte das Wiesel während des Fluges\neinen Adler besiegt, dann sogar zwei. In der letzten bekannten Fassung war Kupfer\nauf dem Tisch des Bürgermeisters von Sancrist gelandet und hatte dessen Mittagessen\ngestohlen.",[17,2975,2976],{},"Als Becklin Ispin einmal fragte, warum er eine gute Geschichte jedes Mal noch\nweiter ausschmücken musste, war seine Antwort ebenso schlicht wie bezeichnend. Die\nalte Version kannte er schließlich bereits.",[12,2978,2980],{"id":2979},"erzählt-bei-ispins-trauerfeier","Erzählt bei Ispins Trauerfeier",[17,2982,2983,2706],{},[51,2984,493],{"href":2350},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":2986},[2987],{"id":2979,"depth":81,"text":2980},"Erzählung",{},{"title":2947,"description":2952},"archiv\u002Fschriftstuecke\u002Fispin-und-kupfer","YKExeVFNDScu541XPwXjH0cfIr_gU_sROJFRT_jcEQQ",{"id":2994,"title":72,"body":2995,"description":3001,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2940,"meta":3127,"navigation":91,"path":71,"position":89,"seo":3128,"stem":3129,"__hash__":3130},"documents\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fkrailos.md",{"type":9,"value":2996,"toc":3124},[2997,3002,3011,3014,3017,3025,3028,3034,3036,3041,3044,3047,3050,3053,3056,3059,3062,3065,3068,3071,3074,3077,3080,3083,3086,3089,3092,3095,3098,3101,3108,3111,3114,3117,3120],[17,2998,2999],{},[120,3000,3001],{},"Lieber Krailos,",[17,3003,3004,3005,3007,3008,3010],{},"mein Name ist ",[51,3006,577],{"href":53},". Unser gemeinsamer Freund\n",[51,3009,59],{"href":58}," hat mir im Laufe der Jahre\nmehrfach von Euch erzählt.",[17,3012,3013],{},"Leider muss ich Euch mitteilen, dass Ispin friedlich in seinem Heim in Vogler verstorben ist.",[17,3015,3016],{},"Seine Freunde werden sich am Vorabend des Eisvogelfests hier versammeln, um ihm die letzte Ehre zu erweisen und gemeinsam seines Lebens zu gedenken.",[17,3018,3019,3020,3024],{},"Ich würde mich freuen, wenn Ihr zu uns kommen könntet. Unterkunft steht Euch in der\n",[51,3021,3022],{"href":534},[120,3023,535],{}," zur Verfügung.",[17,3026,3027],{},"Ispin hinterließ außerdem eine kurze Nachricht mit Eurem Namen. Ich lege sie diesem Schreiben bei.",[17,3029,3030,3032,2844],{},[120,3031,577],{},[854,3033],{},[12,3035,2848],{"id":2847},[17,3037,3038],{},[120,3039,3040],{},"Krailos,",[17,3042,3043],{},"du hast mir als Kind beinahe den Verstand geraubt.",[17,3045,3046],{},"Nicht weil du laut gewesen wärst.",[17,3048,3049],{},"Ganz im Gegenteil.",[17,3051,3052],{},"Du warst so still, dass ich manchmal dreimal nachsehen musste, ob du überhaupt noch da warst.",[17,3054,3055],{},"Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich dich gefunden habe. Allein, zurückgelassen und viel zu jung, um verstehen zu können, weshalb.",[17,3057,3058],{},"Vielleicht wussten deine Eltern selbst nicht, was sie mit dir anfangen sollten. Vielleicht hatten sie Angst vor dem, was an dir anders war.",[17,3060,3061],{},"Ich weiß es bis heute nicht.",[17,3063,3064],{},"Aber ich wusste, dass du jemanden brauchtest, der dir eine Chance gibt.",[17,3066,3067],{},"Das Kloster war damals die beste Antwort, die ich finden konnte.",[17,3069,3070],{},"Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob es auch die richtige war.",[17,3072,3073],{},"Deshalb habe ich dich auf meinen Reisen immer wieder besucht.",[17,3075,3076],{},"Erst war da dieser schweigsame Junge.",[17,3078,3079],{},"Dann ein Schüler.",[17,3081,3082],{},"Und irgendwann stand dort ein junger Mann, dessen Lehrer mir mit diesem unerträglich zufriedenen Gesicht erzählten, wie talentiert er sei.",[17,3084,3085],{},"Ich habe selbstverständlich so getan, als hätte ich das schon immer gewusst.",[17,3087,3088],{},"Das gehört zu den Vorrechten des Alters.",[17,3090,3091],{},"Als ich dich das letzte Mal gesehen habe, war ich stolz auf dich.",[17,3093,3094],{},"Nicht auf das, was du mit deinen Händen oder deinem Körper vollbringen konntest. Obwohl das durchaus beeindruckend war.",[17,3096,3097],{},"Sondern darauf, dass aus dem stillen Kind, das niemand haben wollte, jemand geworden war, der seinen eigenen Platz in dieser Welt gefunden hatte.",[17,3099,3100],{},"Ich hoffe, du vergisst nie, dass du dir diesen Platz selbst geschaffen hast.",[17,3102,3103,3104,3107],{},"Und falls du nach Vogler kommst, solltest du nach ",[120,3105,3106],{},"Han"," Ausschau halten.",[17,3109,3110],{},"Ihr beide habt auf sehr unterschiedliche Weise gelernt, eure Körper zu Waffen zu machen. Ich würde viel dafür geben, euch einmal gemeinsam trainieren zu sehen.",[17,3112,3113],{},"Wobei ich vermute, dass Han spätestens nach fünf Minuten irgendeinen vollkommen unnötigen Wettbewerb daraus machen würde.",[17,3115,3116],{},"Tu mir einen Gefallen.",[17,3118,3119],{},"Mach mit.",[17,3121,3122],{},[120,3123,2936],{},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":3125},[3126],{"id":2847,"depth":81,"text":2848},{},{"title":72,"description":3001},"archiv\u002Fschriftstuecke\u002Fkrailos","LLB8ygfVcAV8_-tcUC1jpxhTpRRo7g92jfa8id8ED04",{"id":3132,"title":356,"body":3133,"description":3139,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2940,"meta":3232,"navigation":91,"path":355,"position":89,"seo":3233,"stem":3234,"__hash__":3235},"documents\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fmiro.md",{"type":9,"value":3134,"toc":3229},[3135,3140,3148,3151,3154,3161,3164,3170,3172,3177,3180,3183,3186,3189,3192,3195,3198,3201,3204,3207,3210,3213,3216,3219,3222,3225],[17,3136,3137],{},[120,3138,3139],{},"Lieber Miro,",[17,3141,2813,3142,3144,3145,3147],{},[51,3143,577],{"href":53},". Über unseren gemeinsamen Freund\n",[51,3146,59],{"href":58}," habe ich bereits mehrfach von\nEuch gehört.",[17,3149,3150],{},"Leider schreibe ich Euch aus einem traurigen Anlass. Ispin ist hier in seinem Heim in Vogler friedlich verstorben.",[17,3152,3153],{},"Seine Freunde werden am Vorabend des Eisvogelfests eine Gedenkfeier für ihn abhalten. Es würde mir viel bedeuten, wenn auch Ihr nach Vogler kommen und gemeinsam mit uns sein Leben feiern würdet.",[17,3155,3156,3157,60],{},"Solltet Ihr unserer Einladung folgen, findet Ihr Unterkunft in der\n",[51,3158,3159],{"href":534},[120,3160,535],{},[17,3162,3163],{},"Unter Ispins persönlichen Dingen befand sich außerdem ein Umschlag mit Eurem Namen. Er scheint ihn bereits vor einiger Zeit geschrieben zu haben. Ich lege ihn diesem Brief bei.",[17,3165,3166,3168,2844],{},[120,3167,577],{},[854,3169],{},[12,3171,2848],{"id":2847},[17,3173,3174],{},[120,3175,3176],{},"Miro,",[17,3178,3179],{},"ich hoffe, du machst dir inzwischen etwas weniger Sorgen.",[17,3181,3182],{},"Ich weiß. Ein hoffnungsloser Wunsch.",[17,3184,3185],{},"Als ich dich damals in dieser Taverne getroffen habe, sahst du aus, als würdest du jeden Augenblick entweder davonlaufen oder mir gestehen, dass du aus Versehen halb Ansalon verflucht hättest.",[17,3187,3188],{},"Stattdessen hast du mir von deiner Magie erzählt.",[17,3190,3191],{},"Von Kräften, nach denen du nie gesucht hattest und die plötzlich trotzdem da waren. Von deiner Angst, dass irgendein Magier der Hochzauberei eines Tages vor dir stehen und dich zum Renegaten erklären könnte.",[17,3193,3194],{},"Und vor allem davon, dass du nicht einmal wusstest, wie du ihnen erklären solltest, was du eigentlich bist.",[17,3196,3197],{},"Ich glaube, du hast damals erwartet, dass ich dir eine besonders kluge Antwort gebe.",[17,3199,3200],{},"Deshalb tut es mir noch immer ein wenig leid, dass meine Antwort im Wesentlichen lautete: „Ich kenne da jemanden.“",[17,3202,3203],{},"Andererseits hat es funktioniert.",[17,3205,3206],{},"Ich war froh, dir den Kontakt zu meinem alten Freund aus den Roten Roben vermitteln zu können. Nicht weil ich glaubte, dass aus dir unbedingt ein gewöhnlicher Magier werden müsste. Gerade das warst du schließlich nie.",[17,3208,3209],{},"Sondern weil jemand dir zeigen musste, dass etwas Ungewöhnliches nicht automatisch etwas Falsches ist.",[17,3211,3212],{},"Vergiss das nicht.",[17,3214,3215],{},"Die Magier der Hochzauberei können dir Regeln, Geschichte und Disziplin beibringen. Das alles ist wichtig.",[17,3217,3218],{},"Aber lass dir von niemandem einreden, dass du dich dafür schämen musst, dass dein Weg anders begonnen hat.",[17,3220,3221],{},"Und vergiss bei all den Regeln und all den Fragen, die du dir stellst, nicht, dass die Welt größer ist als jeder Turm und jeder Orden. Geh hinaus. Sieh sie dir an. Lerne Menschen kennen, deren Wege ebenso ungewöhnlich sind wie deiner.",[17,3223,3224],{},"Ich habe im Laufe meines Lebens festgestellt, dass gerade aus solchen Begegnungen häufig die besten Freundschaften entstehen.",[17,3226,3227],{},[120,3228,2936],{},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":3230},[3231],{"id":2847,"depth":81,"text":2848},{},{"title":356,"description":3139},"archiv\u002Fschriftstuecke\u002Fmiro","et4pGxlFJwUXfYUYDE7GETxF0peo-jrhlJLBKpE0bFw",{"id":3237,"title":67,"body":3238,"description":3244,"extension":88,"firstEncounter":89,"image":89,"kind":2940,"meta":3366,"navigation":91,"path":66,"position":89,"seo":3367,"stem":3368,"__hash__":3369},"documents\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fvaelithar.md",{"type":9,"value":3239,"toc":3363},[3240,3245,3252,3255,3258,3265,3268,3274,3276,3281,3284,3287,3290,3293,3296,3299,3302,3305,3308,3311,3314,3317,3320,3323,3326,3329,3332,3335,3338,3341,3344,3347,3350,3353,3356,3359],[17,3241,3242],{},[120,3243,3244],{},"Lieber Vaelithar,",[17,3246,2813,3247,3249,3250,60],{},[51,3248,577],{"href":53},", eine alte Freundin\n",[51,3251,258],{"href":58},[17,3253,3254],{},"Ich wünschte, ich könnte Euch aus einem erfreulicheren Grund schreiben. Ispin ist friedlich in seinem Heim in Vogler verstorben.",[17,3256,3257],{},"Am Vorabend des Eisvogelfests werden seine Freunde hier zusammenkommen, um seiner zu gedenken und, wie Ispin es vermutlich selbst verlangt hätte, weniger über seinen Tod als über sein Leben zu sprechen.",[17,3259,3260,3261,60],{},"Ich möchte Euch bitten, daran teilzunehmen. Unterkunft findet Ihr in der\n",[51,3262,3263],{"href":534},[120,3264,535],{},[17,3266,3267],{},"Unter seinen persönlichen Dingen befand sich zudem eine Nachricht mit Eurem Namen. Ich glaube, sie wird Euch mehr bedeuten als alles, was ich diesem Brief hinzufügen könnte.",[17,3269,3270,3272,2844],{},[120,3271,577],{},[854,3273],{},[12,3275,2848],{"id":2847},[17,3277,3278],{},[120,3279,3280],{},"Vaelithar,",[17,3282,3283],{},"vermutlich bist du inzwischen groß genug, dass du es nicht mehr leiden kannst, wenn ich dir erzähle, wie du als Kind gewesen bist.",[17,3285,3286],{},"Das ist bedauerlich.",[17,3288,3289],{},"Denn ich habe ausgezeichnete Geschichten darüber.",[17,3291,3292],{},"Ich erinnere mich noch an einen kleinen Jungen, der unbedingt beweisen wollte, dass er eines Tages etwas Bedeutendes vollbringen würde. Ich glaube, deine Pläne änderten sich ungefähr jede Woche.",[17,3294,3295],{},"Einmal wolltest du ein großer Krieger werden.",[17,3297,3298],{},"Dann Entdecker.",[17,3300,3301],{},"Dann irgendein Held aus einer Geschichte, die dein Vater und ich dir erzählt hatten.",[17,3303,3304],{},"Und wenn ich mich recht erinnere, wolltest du für eine kurze Zeit sogar ein Drache werden. Wobei ich zugeben muss, dass dieser Plan einige praktische Schwierigkeiten hatte.",[17,3306,3307],{},"Dein Vater und ich haben oft darüber gesprochen.",[17,3309,3310],{},"Er war ein guter Freund.",[17,3312,3313],{},"Einer von denen, bei denen man irgendwann aufhört, sich zu erinnern, wann genau aus einer Bekanntschaft Freundschaft geworden ist.",[17,3315,3316],{},"Deshalb hatte ich bei dir wohl immer das Gefühl, ein wenig aufpassen zu müssen.",[17,3318,3319],{},"Nicht weil du das nötig gehabt hättest.",[17,3321,3322],{},"Sondern weil dein Vater mir wichtig war und du ihm wichtig warst.",[17,3324,3325],{},"Ich habe dich schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Deshalb weiß ich nicht, welcher deiner großen Kindheitspläne am Ende übrig geblieben ist.",[17,3327,3328],{},"Vielleicht keiner.",[17,3330,3331],{},"Das wäre auch in Ordnung.",[17,3333,3334],{},"Ich hoffe lediglich, dass du weit gekommen bist.",[17,3336,3337],{},"Und noch mehr hoffe ich, dass du unterwegs Menschen gefunden hast, denen du vertrauen kannst.",[17,3339,3340],{},"Gute Freunde sind seltener als jedes magische Schwert und meistens sehr viel nützlicher.",[17,3342,3343],{},"Dein Vater war für mich ein solcher Freund.",[17,3345,3346],{},"Ich wünsche dir, dass du dasselbe findest.",[17,3348,3349],{},"Und falls du nach Vogler kommst, schau dich ruhig ein wenig um. Dort werden Menschen sein, die auf den ersten Blick wahrscheinlich kaum etwas miteinander verbindet.",[17,3351,3352],{},"Lass dich davon nicht täuschen.",[17,3354,3355],{},"Ein schweigsamer Mönch, ein Kender mit einer höchst ungewöhnlichen Beziehung zur Magie oder ein merkwürdiger Reisender können sich am Ende als wertvollere Gefährten herausstellen als jemand, von dem man es erwartet hätte.",[17,3357,3358],{},"Einige meiner besten Freundschaften haben genauso angefangen.",[17,3360,3361],{},[120,3362,2936],{},{"title":77,"searchDepth":78,"depth":78,"links":3364},[3365],{"id":2847,"depth":81,"text":2848},{},{"title":67,"description":3244},"archiv\u002Fschriftstuecke\u002Fvaelithar","JzWUqBDRVsqt2e8XETS5Y8yOZp2MaAEHodzfoPauMiY",[3371],{"id":3372,"category":3373,"extension":3374,"locations":3375,"meta":3378,"stem":3379,"__hash__":3380},"gazetteer\u002F_data\u002Fgazetteer\u002Forte.yml","orte","yml",[3376],{"title":515,"kind":3377,"x":642,"y":643},"Dorf",{},"_data\u002Fgazetteer\u002Forte","gaY-KFr7tFZ0YBepXjNYrdePZkDV8L5O7GXDH5pC1HM",[3382,3384,3388,3392,3396,3400,3403,3407,3410,3414,3418,3420,3424,3428,3432,3436,3438,3442,3445,3449,3451,3455,3459,3463,3467,3471,3473,3477,3481,3485],{"stationId":102,"id":93,"title":7,"titles":3383,"content":77,"level":92},[],{"stationId":102,"id":3385,"title":15,"titles":3386,"content":3387,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos#die-verletzung",[7],"Vaelithar wurde schwer verletzt, als er versucht hatte, eine Goblinhöhle zu säubern. Der Kampf war deutlich schlechter als erwartet verlaufen, und er hatte sich nur mit Mühe retten können. Sein Begleiter, ein kleiner silberner Drache, hatte schließlich eine abgelegene Hütte im Wald ausgemacht und dort nach Hilfe gesucht.",{"stationId":102,"id":3389,"title":26,"titles":3390,"content":3391,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos#begegnung-mit-krailos",[7],"In der Hütte lebte Krailos. Er folgte dem kleinen Drachen zu Vaelithar, versorgte dessen Verletzungen und nahm den jungen Elfen anschließend bei sich auf. Vaelithar verbrachte mehrere Tage in Krailos' Hütte, um sich von seinen Wunden zu erholen und wieder zu Kräften zu kommen.",{"stationId":102,"id":3393,"title":36,"titles":3394,"content":3395,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos#der-unerwartete-bote",[7],"Eines Tages klopfte es an der Tür der abgelegenen Hütte. Davor stand ein Kender, der offensichtlich einige Mühe gehabt hatte, diesen Ort überhaupt zu finden. Er war als Bote unterwegs und trug zwei Briefe bei sich – einen für Vaelithar und einen für Krailos.",{"stationId":102,"id":3397,"title":46,"titles":3398,"content":3399,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F001-vaelithar_und_krailos#nachricht-aus-vogler",[7],"Die Briefe stammten von Becklin, einer alten Freundin von\nIspin Grünschild. Darin überbrachte sie ihnen die Nachricht, dass Ispin verstorben war. Zugleich lud\nsie beide dazu ein, nach Vogler zu kommen und an seiner Trauerfeier teilzunehmen.\nJedem Schreiben lag zudem eine persönliche Notiz Ispins bei. Es waren der\nBrief an Vaelithar und der\nBrief an Krailos. Für Vaelithar und Krailos wurde die Nachricht schließlich zum Anlass, gemeinsam die Reise nach Vogler anzutreten.",{"stationId":210,"id":202,"title":107,"titles":3401,"content":3402,"level":92},[],"Vaelithar und Krailos setzten ihre Reise nach Vogler fort und wählten den Weg über das Gebirge. Nach einem langen Reisetag erreichten sie eine abgelegene Taverne namens\nDer Schäumende Humpen, wo sie für die Nacht Unterkunft suchten.",{"stationId":210,"id":3404,"title":127,"titles":3405,"content":3406,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F002-schaumender_humpen#begegnung-mit-nerissa",[107],"In der Taverne wurden die beiden von einer attraktiven jungen Frau mit schwarzen Haaren angesprochen. Sie stellte sich als Nerissa vor und erklärte ihnen, dass sie dem Orden der Schwarzen Roben angehörte. Nerissa machte ihnen ein ungewöhnliches Angebot. Sie bereitete eine Prüfung für einen Magierlehrling vor und benötigte dafür Unterstützung. Worin ihre Aufgabe genau bestehen sollte, wollte sie jedoch nicht verraten. Sie versicherte ihnen lediglich, dass ihre Hilfe angemessen entlohnt werden würde. Vaelithar und Krailos stimmten schließlich zu. Als erste Gegenleistung übernahm Nerissa die Kosten für ihre Zimmer und kündigte an, am nächsten Morgen zum Frühstück zurückzukehren.",{"stationId":210,"id":3408,"title":155,"titles":3409,"content":158,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F002-schaumender_humpen#eine-unerwartet-angenehme-nacht",[107],{"stationId":210,"id":3411,"title":162,"titles":3412,"content":3413,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F002-schaumender_humpen#das-frühstück",[107],"Am nächsten Morgen erwartete Vaelithar und Krailos ein reich gedeckter Frühstückstisch. Es fehlte ihnen an nichts, und beide nutzten die Gelegenheit, ausgiebig zu essen. Als Nerissa schließlich erschien, schien sie mit ihrem bisherigen Appetit jedoch noch nicht zufrieden zu sein. Sie forderte die beiden ausdrücklich dazu auf, noch etwas mehr zu essen. Das sei wichtig, erklärte sie.",{"stationId":210,"id":3415,"title":178,"titles":3416,"content":3417,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F002-schaumender_humpen#vorbereitung-auf-die-prüfung",[107],"Nachdem beide ausreichend gegessen hatten, erklärte Nerissa endlich, wie es weitergehen sollte. Da es sich um die Vorbereitung einer Prüfung der Magier handelte, durften Vaelithar und Krailos weder erfahren, wo diese stattfinden würde, noch wie sie dorthin gelangen würden. Auch über den genauen Ablauf der Prüfung sollten sie möglichst wenig wissen. Deshalb müsse Nerissa sie für den Transport einschlafen lassen. Vaelithar und Krailos willigten ein. Nerissa wirkte einen Zauber auf die beiden, und kurze Zeit später fielen sie in einen tiefen Schlaf.",{"stationId":310,"id":302,"title":216,"titles":3419,"content":77,"level":92},[],{"stationId":310,"id":3421,"title":222,"titles":3422,"content":3423,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung#bahamuts-ruf",[216],"Akdras war in einer fremden, silbern schimmernden\nWeite vor Bahamut getreten. Der Platindrache hatte ihm eine Welt am Rand eines\nKrieges gezeigt, über der sich der Schatten der fünfköpfigen Takhisis erhob.\nIhre Diener sammelten sich bereits, während die Bewohner Krynns noch nichts von der\nnahenden Gefahr ahnten. Bahamut hatte Akdras gebeten, seine Heimat zu verlassen und sich der\nDrachenkönigin entgegenzustellen. Zugleich hatte er ihn gewarnt, dass der Weg\nzwischen den Welten einen Teil seiner Kraft fordern und seine Stimme auf Krynn\nkaum zu hören sein würde. Als einzigen Schutz hatte er seinem Paladin den\nAkdras Ring\nüberlassen. Mit seiner Hilfe konnte der Drachengeborene eine menschliche Gestalt\nannehmen und vermeiden, sofort für einen Diener der nahenden Drachenarmeen gehalten\nzu werden. Zum Abschied hatte Bahamut ihm eine letzte Spur gegeben. In einer Vision hatte\nAkdras einen ungewöhnlichen, affenähnlichen Reisenden gesehen. Er sollte diesen\nFremden finden und seinem Weg folgen. Von da an würde er selbst entscheiden müssen,\nwas zu tun war.",{"stationId":310,"id":3425,"title":244,"titles":3426,"content":3427,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung#ispins-letzter-brief",[216],"Zur selben Zeit war Alre durch die Lande Krynns\ngezogen. Der Elf trug infolge eines alten Fluchs affenähnliche Züge. Dieses\nSchicksal hatte ihn jedoch nie von der Straße ferngehalten. Ein Bote hatte ihm schließlich die Nachricht vom Tod\nIspin Grünschilds überbracht. Dem Schreiben\nBecklins hatte eine persönliche Notiz des alten Abenteurers beigelegen, die Alre an\nihre gemeinsame Reise erinnerte. Der\nBrief mit der Einladung zur Trauerfeier führte ihn\nnun nach Vogler.",{"stationId":310,"id":3429,"title":268,"titles":3430,"content":3431,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung#zwei-wege-wurden-zu-einem",[216],"Auf der Straße begegneten Akdras und Alre einander. Akdras erkannte in dem\naffenähnlichen Elfen den Reisenden aus Bahamuts Vision wieder, verschwieg jedoch\nzunächst, weshalb er ausgerechnet ihm folgte. Während sie gemeinsam weiterzogen,\nlernten sie einander vorsichtig kennen. Unterwegs trafen sie auf den zwergischen Händler Fordrar, der nach Sternburg\nreiste. Akdras nutzte die Gelegenheit, sich mit einer Waffe und einem Schild für\ndie Gefahren der fremden Welt auszurüsten.",{"stationId":310,"id":3433,"title":278,"titles":3434,"content":3435,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F003-unerwartete_begegnung#der-überfall",[216],"Wenig später brach ein blutverschmierter junger Mann aus dem Wald und wäre beinahe\nmit Akdras zusammengestoßen. Er stellte sich als Rhys vor und flehte die beiden an,\nihm zu folgen. Ganz in der Nähe seien Ritter von Solamnia überfallen worden. Rhys führte sie zu einem umgestürzten Wagen. Zwischen gefallenen Rittern\ndurchsuchten verhüllte Gestalten die Trümmer. Unter ihren dunklen Mänteln ragten\nschuppige Schwingen hervor; ihre scharf geschnittenen Gesichter wirkten eher\nreptilienhaft als menschlich. Akdras und Alre griffen ein, um den letzten noch lebenden Ritter zu retten. Der\nKampf gegen die Drakonier wurde erbittert. Akdras brach beinahe tödlich verwundet\nzusammen. Trotz ihres Widerstands starb auch der Ritter an seinen schweren Wunden.\nEiner der Angreifer entkam zudem mit einer Schriftrolle, die zwischen den Trümmern\ngefunden worden war. Was darauf stand und weshalb die Drakonier danach gesucht\nhatten, blieb ihnen verborgen. Nachdem die übrigen Feinde besiegt waren, brachte Rhys sie zum nahe gelegenen Hof\nseiner Familie. Alre schleppte den bewusstlosen Akdras den ganzen Weg dorthin.",{"stationId":376,"id":369,"title":315,"titles":3437,"content":77,"level":92},[],{"stationId":376,"id":3439,"title":321,"titles":3440,"content":3441,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F004-miro#das-versprechen-am-waldrand",[315],"Lange vor seinem Aufbruch war Miro schwer verletzt am\nRand eines Waldes liegen geblieben. Dort hatte ihn eine fremde Frau gefunden. Sie\nhatte ihm angeboten, ihm eine Kraft zu verleihen, mit der er seine Wunden selbst\nheilen konnte. Ihr Angebot war jedoch an eine Bedingung geknüpft. Miro sollte mit dieser Kraft\nnicht nur sich selbst helfen. Er sollte auch jene beschützen, die in seinen Augen\nkeinen Schutz verdienten. Ob er allein aus seiner Not heraus zugestimmt hatte oder ob ihn etwas anderes zu\ndiesem Versprechen bewogen hatte, wusste vielleicht nur Miro selbst. Seit jener\nBegegnung verfügte der Kender über ungewöhnliche magische Kräfte. Zugleich blieb\ndie Sorge, die fremde Frau könne sie ihm eines Tages wieder nehmen, wenn er ihrem\nAnspruch nicht gerecht wurde.",{"stationId":376,"id":3443,"title":339,"titles":3444,"content":342,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F004-miro#ein-leben-zwischen-zwei-wegen",[315],{"stationId":376,"id":3446,"title":346,"titles":3447,"content":3448,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F004-miro#die-nachricht-aus-vogler",[315],"Als Miro zu Hause war, kam seine Mutter mit einem Brief durch die Tür. Das\nSchreiben berichtete vom Tod seines alten Freundes\nIspin Grünschild und lud ihn zu dessen\nTrauerfeier nach Vogler ein. Der Brief an Miro\nenthielt außerdem eine letzte persönliche Nachricht Ispins. Miro las den Brief und entschied sich schon bald zum Aufbruch. Er wollte nach\nVogler reisen, um Ispin die letzte Ehre zu erweisen. Auf dem Weg dorthin würde er\nzugleich den ersten Teil seiner Prüfung der Hochzauberei ablegen.",{"stationId":487,"id":480,"title":382,"titles":3450,"content":77,"level":92},[],{"stationId":487,"id":3452,"title":388,"titles":3453,"content":3454,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung#die-nacht-des-auges",[382],"Am Abend erreichte Miro den Ort, an dem der erste Teil\nseiner Prüfung stattfinden sollte. Vor ihm erhob sich\nder Stachel, eine zerklüftete, halb verfallene Spitze\naus grauem Stein. Das uralte Bauwerk stammte noch aus der Zeit vor dem Kataklysmus\nund war gewöhnlich nicht mehr als eine verlassene Ruine. In dieser Nacht jedoch standen die drei Monde Krynns in einer Linie. Während der\nNacht des Auges erwachte der Stachel erneut zum Leben. Magie erfüllte seine alten\nMauern, und aus dem Torbogen am Eingang drang sanftes Licht. Hinter dem Bogen lag ein großes Atrium. Brennende Wandleuchter erhellten den Raum,\nund prächtige Wandteppiche zeigten die drei Monde Krynns. Zahlreiche Türen säumten\ndie Wände, während das Licht der Monde durch breite Fenster hoch über dem Boden\nfiel. In der Mitte des Atriums wartete Nerissa. Als Miro\neintrat, begrüßte sie ihn mit einem knappen Nicken.",{"stationId":487,"id":3456,"title":412,"titles":3457,"content":3458,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung#nerissas-regeln",[382],"Nerissa erklärte Miro, dass sie eigens für ihn einen Prüfungsraum vorbereitet\nhatte. Seine einzige Aufgabe bestand darin, diesen Raum wieder zu verlassen. Dafür\nblieb ihm nur diese eine Nacht. Nur während der Nacht des Auges waren die Türen des\nStachels als Ein- und Ausgänge passierbar. Wo sich die dahinterliegenden Räume\ndanach befanden, wussten vermutlich nur die Götter, falls es sie überhaupt noch\ngab. Als sich Miros Tür öffnete, blickte er in vollkommene Schwärze. Nichts im Inneren\nwar von der Schwelle aus zu erkennen. Dennoch trat er hindurch.",{"stationId":487,"id":3460,"title":422,"titles":3461,"content":3462,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung#die-helfer-im-prüfungsraum",[382],"Vaelithar und\nKrailos waren bereits von Nerissa auf ihre Rolle in\nder Prüfung vorbereitet worden. Nachdem ihr Zauber sie in Schlaf versetzt hatte,\nerwachten beide in einem steinernen Raum. Sie waren so ausgehungert, als hätten sie\nseit Tagen nichts gegessen. Etwa zwanzig steinerne Sockel standen ringsum. An einer Wand hing lediglich ein\nunscheinbares Regal. Eine Trennwand hinter den beiden versperrte ihnen den Blick\nauf die Tür, durch die Miro den Raum wieder verlassen musste. Nerissa hatte ihnen erklärt, dass jeder von ihnen einen Teil der richtigen\nReihenfolge der Schlüssel im Gedächtnis trug. Erst ihre gemeinsamen Erinnerungen\nergaben die vollständige Lösung. An der verborgenen Tür war dagegen eine falsche\nReihenfolge angegeben. Vaelithar und Krailos standen innerhalb eines magischen Kreises. Dieser verhinderte\njede direkte Verständigung mit dem Prüfling. Sie konnten weder mit Miro sprechen\nnoch ihm die Lösung durch Zeichnungen oder andere eindeutige Zeichen verraten.\nTrotzdem sollten sie versuchen, ihm so weit zu helfen, wie es ihnen möglich war.",{"stationId":487,"id":3464,"title":447,"titles":3465,"content":3466,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung#die-unsichtbaren-schlüssel",[382],"Nachdem Miro den Raum betreten hatte, erkannte er bald, dass vier der Sockel einen\nSchlüssel trugen. Die Schlüssel waren mit bloßem Auge unsichtbar. Erst mithilfe\neines Spiegels aus dem unscheinbaren Regal konnte er ihre Spiegelbilder erkennen.\nZugleich bemerkte er, dass die verborgene Ausgangstür vier Schlösser besaß. Vaelithar und Krailos konnten ihm die richtige Reihenfolge nicht unmittelbar\nmitteilen. Ihre Reaktionen auf seine Überlegungen und Miros genaue Beobachtung\nhalfen ihm jedoch, ihre getrennten Erinnerungen zusammenzusetzen. Nach einigen\nangespannten Missverständnissen gelang es den drei neuen Bekannten schließlich,\ndie richtige Lösung zu finden. Miro nahm die vier unsichtbaren Schlüssel in der richtigen Reihenfolge an sich und\nöffnete damit die Schlösser. Er berührte keinen leeren Sockel und versuchte zu\nkeinem Zeitpunkt die falsche Reihenfolge an der Tür. Die Ausgangstür öffnete sich,\nohne dass ihm ein einziger Fehler unterlaufen war.",{"stationId":487,"id":3468,"title":460,"titles":3469,"content":3470,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F005-die_pruefung#eine-fast-perfekte-zeit",[382],"Miro kehrte beinahe in Bestzeit in das Atrium zurück. Nerissa zeigte sich\naufrichtig erstaunt darüber, wie schnell er den Raum verlassen hatte. Kurz darauf\nfolgten ihm auch Vaelithar und Krailos, die er nun zum ersten Mal außerhalb der\nPrüfung richtig kennenlernen konnte. Als Belohnung erhielt Miro ein Zauberbuch, dessen Einband mit den drei Mondsymbolen\nder Hochzauberei geschmückt war, sowie eine verzierte Schriftrolle. Nerissa warnte\nihn eindringlich davor, die Schriftrolle zu öffnen. Sie werde für den nächsten Teil\nseiner Prüfung benötigt und müsse ungeöffnet einer Magierin namens Wyhan übergeben\nwerden. Wyhan lebte in Kalaman, einer Stadt unweit von Vogler. Nachdem die Prüfung bestanden war, suchten Miro, Krailos und Vaelithar gemeinsam\neine nahe gelegene Taverne auf. Dort feierten sie Miros Erfolg bis tief in die\nNacht.",{"stationId":659,"id":640,"title":493,"titles":3472,"content":77,"level":92},[],{"stationId":659,"id":3474,"title":499,"titles":3475,"content":3476,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler#ein-magier-vor-dem-tor",[493],"Am Morgen erreichten Vaelithar,\nKrailos und Miro das\nTor von Vogler. Das kleine Fischerdorf lag unmittelbar am\nVingaard-Fluss. Noch vor dem Tor begegneten die drei dem mürrischen Magier\nOrrin Krumhut. Der alte Mann trug die weiße Robe\nseines Ordens und führte allerlei sonderbare Gegenstände mit sich, darunter einen\nverbogenen Löffel. Er behauptete, ebenfalls von Ispin eingeladen worden zu sein,\nund empfahl den Reisenden, sich am Kai umzusehen.",{"stationId":659,"id":3478,"title":528,"titles":3479,"content":3480,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler#die-gefährten-trafen-zusammen",[493],"Nachdem Vaelithar, Krailos und Miro ihre Zimmer in der\nBlechkrabbe bezogen hatten, gingen sie zum Kai. Dort\nwies der Hafenmeister Umpton Lanth gerade lautstark\neinige Fischer zurecht. Währenddessen erreichten Akdras und\nAlre Vogler über den Wasserweg. Weil sie trotz des\nAnlegeverbots während der Fischereisaison am Kai festgemacht hatten, verhängte\nUmpton ein Bußgeld gegen sie. Noch am Kai trafen die beiden auf Vaelithar, Krailos\nund Miro. Damit standen erstmals alle fünf Gefährten gemeinsam an einem Ort. In der Amtstube erklärte Nesau Lanth Akdras und Alre,\ndass sie ihre Strafe nicht bezahlen müssten. Dort begegnete die Gruppe außerdem\ndem unfreundlichen Lord Bakaris Uth Estide, der sie\naufforderte, leiser zu sein, und Miro anschließend mit einigen Einkäufen zum Markt\nschickte. Dort lernte Miro die junge Kenderin Froswin und\nihre Kunstwerke aus Fischgräten kennen.",{"stationId":659,"id":3482,"title":571,"titles":3483,"content":3484,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler#der-letzte-abschied",[493],"Gegen Abend trat Becklin Uth Viharin an die\nGefährten heran. Die solamnische Ritterin sprach ihnen ihr Beileid aus und bat sie,\nsich für die beginnende Trauerfeier am Kai bereitzumachen. Bei Einbruch der Dämmerung versammelten sich die Bewohner Voglers am Vingaard. Der\nverhüllte Körper Ispin Grünschilds ruhte in einem\nkleinen Boot. Nach einigen Abschiedsworten ließen Becklin und\nKeule Eisenfix das Boot ins Wasser hinab. Die\nAnwesenden sahen ihm schweigend nach, bis es auf dem Fluss nicht mehr zu erkennen\nwar. Anschließend lud Becklin alle in die Blechkrabbe ein. Vaelithar blieb noch eine\nWeile allein am Kai und beobachtete das Wasser.",{"stationId":659,"id":3486,"title":596,"titles":3487,"content":3488,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fchronik\u002F006-ankunft_in_vogler#geschichten-statt-tränen",[493],"In der Blechkrabbe hatte die Wirtin Yalme Brot, Käse und Bier\nfür die Trauergäste bereitgestellt. Becklin eröffnete den Empfang mit einer von\nIspins liebsten Erzählungen, der\nGeschichte von Ispin und Kupfer. Danach lud sie alle Anwesenden ein, ihre eigenen Erinnerungen zu teilen. Alre\nerzählte davon, wie er und Ispin einander auf einer gemeinsamen Reise verschiedene\nTricks für den Kampf beigebracht hatten. Auch mehrere Bewohner Voglers trugen\nGeschichten bei. Ein demonstrativ lautes Gähnen des jungen\nBakaris verärgerte die Gäste. Die meisten\nignorierten ihn, doch Vaelithar stellte ihn kurz zur Rede. Vaelithar blieb den restlichen Abend über still und blickte lange aus einem Fenster\nzum Kai. Dort trat die blauhäutige Elfin Leedara zu ihm,\nsprach ihm ihr Beileid aus und unterhielt sich kurz mit ihm. Miro, Alre und Krailos lernten währenddessen Keule Eisenfix kennen. Die Zwergin\nsprach mit ihnen darüber, woher sie Ispin gekannt hatten, und verabschiedete sich\nfrüh am Abend. Die Gefährten ließen die Feier schließlich gemeinsam ausklingen und\nzogen sich danach in ihre Zimmer zurück.",[3490,3493,3497,3500,3503,3506,3510,3513,3517,3520,3523,3525,3529,3533,3537,3541,3545,3549,3553,3557,3561,3564,3567,3570,3574,3577,3581,3584,3588,3591,3595,3598,3602,3604,3607,3610,3614,3617,3621,3624,3628,3631,3635,3638,3642,3645,3649,3652,3656,3659,3663,3666,3670,3673,3676,3679,3683,3686,3689,3692,3696,3699,3703,3706],{"id":227,"title":228,"titles":3491,"content":3492,"level":92},[],"Akdras ist ein drachengeborener Paladin Bahamuts aus einer anderen Welt. Der\nPlatindrache hatte ihm den drohenden Krieg auf Krynn gezeigt und ihn ausgesandt,\nden Bewohnern der fremden Welt gegen Takhisis beizustehen. Die Reise zwischen den Welten hatte ihn einen großen Teil seiner einstigen Kraft\ngekostet. Zudem hatte Bahamut ihn gewarnt, auf Krynn nicht mit eindeutigen Zeichen\noder göttlichen Antworten zu rechnen. Akdras muss dort seinem Gewissen und seinen\neigenen Entscheidungen vertrauen. Damit seine drachenartige Erscheinung kein Misstrauen weckt, hatte Bahamut ihm\nden Akdras Ring\ngegeben. Auf Krynn führte ihn eine Vision schließlich zu\nAlre.",{"id":3494,"title":685,"titles":3495,"content":3496,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fakdras#erster-auftritt",[228],"Blut auf der Straße — Reisetag 1.",{"id":250,"title":251,"titles":3498,"content":3499,"level":92},[],"Alre ist ein weitgereister Elf, der durch einen alten Fluch affenähnliche Züge\nerhalten hatte. Trotz seiner ungewöhnlichen Erscheinung zieht er offen, neugierig\nund mit einem Hang zu gewagten Entscheidungen durch Krynn. Während einer früheren Reise hatte er Ispin Grünschild\nkennengelernt. Der erfahrene Abenteurer hatte ihm einige Kniffe für den Kampf\nbeigebracht und war ihm als Freund in Erinnerung geblieben. Nach Ispins Tod erhielt\nAlre eine Einladung zu dessen Trauerfeier und brach\nnach Vogler auf. Unterwegs begegnete er Akdras, dessen\nAnkunft auf Krynn eng mit Alres Weg verbunden war.",{"id":3501,"title":685,"titles":3502,"content":3496,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Falre#erster-auftritt",[251],{"id":432,"title":433,"titles":3504,"content":3505,"level":92},[],"Krailos ist ein ruhiger Mönch, den\nIspin Grünschild als Kind gefunden und in die\nObhut eines Klosters gegeben hatte. Ispin hatte ihn dort über viele Jahre besucht\nund miterlebt, wie aus dem schweigsamen Jungen ein talentierter junger Mann wurde. Krailos lebt in einer abgelegenen Hütte. Als Vaelithar nach einem missglückten\nKampf schwer verletzt worden war, folgte Krailos dessen kleinem silbernen Drachen,\nversorgte seine Wunden und nahm ihn zur Erholung bei sich auf. Kurz darauf erhielt\ner den Brief an Krailos, der ihn nach Vogler\nführte.",{"id":3507,"title":685,"titles":3508,"content":3509,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fkrailos#erster-auftritt",[433],"Bei Vaelithar und Krailos — Reisetag 1.",{"id":327,"title":328,"titles":3511,"content":3512,"level":92},[],"Miro ist ein junger Kender und Hexenmeister, der gemeinsam mit seinen Eltern in\neinem einfachen Holzhaus lebt. Seine magischen Kräfte erhielt er von einer\ngeheimnisvollen Frau, die ihn schwer verletzt am Rand eines Waldes gefunden hatte.\nSie gab ihm die Fähigkeit, sich selbst zu heilen, verlangte dafür jedoch ein\nVersprechen. Miro soll auch diejenigen beschützen, die in seinen Augen keinen\nSchutz verdienen. Die Möglichkeit, dass ihm seine Kräfte wieder genommen werden könnten, verunsichert\nihn bisweilen. Zugleich fürchtet er, wegen seiner ungewöhnlichen Magie als Renegat\nzu gelten. Deshalb strebt er die Aufnahme in einen der Orden der Hochzauberei an. Die Nachricht vom Tod Ispin Grünschilds erreicht\nihn durch den Brief an Miro und bewegt ihn dazu,\nnach Vogler aufzubrechen. Im Stachel besteht Miro den ersten Teil seiner\nPrüfung der Hochzauberei nahezu in Bestzeit. Als Belohnung\nerhält er ein Zauberbuch mit den drei Mondsymbolen der Hochzauberei und eine\nverzierte, versiegelte Schriftrolle. Diese soll er ungeöffnet der Magierin Wyhan in\nKalaman überbringen.",{"id":3514,"title":685,"titles":3515,"content":3516,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fmiro#erster-auftritt",[328],"Miros Aufbruch — Reisetag 1.",{"id":427,"title":428,"titles":3518,"content":3519,"level":92},[],"Vaelithar ist ein junger Elf, den\nIspin Grünschild bereits seit seiner Kindheit\ngekannt hatte. Er wird von einem kleinen silbernen Drachen begleitet und möchte\netwas Bedeutendes vollbringen. Beim Versuch, eine Goblinhöhle zu säubern, wurde er schwer verletzt. Sein Drache\nfand Krailos, der Vaelithar rettete und ihn anschließend in seiner Hütte gesund\npflegte. Die Nachricht von Ispins Tod erreichte ihn dort im\nBrief an Vaelithar.",{"id":3521,"title":685,"titles":3522,"content":3509,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fcharaktere\u002Fvaelithar#erster-auftritt",[428],{"id":2297,"title":840,"titles":3524,"content":77,"level":92},[],{"id":3526,"title":846,"titles":3527,"content":3528,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#das-zeitalter-der-sternengeburt",[840],"Es heißt, jede Welt habe einen Anfang. Einen ersten Morgen.\nEinen ersten Sonnenaufgang.\nEinen Augenblick, in dem aus dem Nichts etwas wurde. Doch niemand auf Krynn weiß noch, wie dieser Augenblick wirklich aussah. Die ältesten Schriften sind zerfallen. Tempel liegen unter Bergen und Meeren begraben. Ganze Bibliotheken wurden zu Asche. Und manches, was heute als Geschichte erzählt wird, ist vielleicht nichts weiter als ein Mythos, der oft genug wiederholt wurde. Aber die ältesten dieser Mythen erzählen von einer Zeit vor allen Königen, vor allen Völkern und vor der Zeitrechnung selbst. Vom Zeitalter der Sternengeburt. Damals, so heißt es, existierten der Hohe Gott, dessen Gesetz der Schöpfung Ordnung verlieh, und Chaos, der Vater von Allem und Nichts. Aus dem urtümlichen Chaos wurde eine Welt geformt. Eine Welt aus hohen Bergen und tiefen Meeren, aus endlosen Wäldern, brennenden Wüsten und Ebenen, über denen sich ein Himmel voller Sterne spannte. Diese Welt erhielt einen Namen. Krynn. Und über Krynn erhoben sich drei große Mächte. Paladine, der Platindrache, Vater des Guten und Bewahrer von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Gilean, Hüter des Wissens, Bewahrer des Gleichgewichts und Wächter über die Freiheit der Sterblichen. Und Takhisis, die Königin der Finsternis, die Drachenkönigin, die nicht führen, sondern herrschen wollte. Paladine sah die Sterblichen und wollte sie zum Guten führen. Takhisis sah dieselben Sterblichen und wollte, dass sie sich ihrem Willen unterwarfen. Gilean aber bestand darauf, dass keine Macht – weder Licht noch Finsternis – ihnen die Entscheidung abnehmen dürfe. Denn ohne die Möglichkeit, das Böse zu wählen, bedeutete das Gute nichts. Und ohne die Möglichkeit, zu fallen, bedeutete es nichts, sich zu erheben. So wurde etwas geschaffen, das selbst die Götter achten sollten. der freie Wille. Und damit entstand das große Gleichgewicht Krynns. Nicht Frieden. Nicht Einigkeit. Sondern ein ewiges Ringen zwischen Gut, Neutralität und Böse. Um die drei großen Götter sammelten sich weitere göttliche Mächte. An Paladines Seite standen die Götter des Lichts. Branchala, der Bardenkönig, dessen Reich Musik, Dichtung, Freude und die Schönheit des Lebens sind. Habbakuk, der Fischerkönig, Hüter der Tiere, des Meeres und des natürlichen Kreislaufs. Kiri-Jolith, Gott der Ehre und des gerechten Krieges, Patron jener, die ihre Waffen nicht für Eroberung, sondern für eine gerechte Sache erheben. Majere, der Meister von Disziplin, Meditation und innerer Stärke. Mishakal, Göttin der Heilung, des Mitgefühls und der Barmherzigkeit. Und Solinari, Herr des weißen Mondes und Schutzherr der Magie des Guten. Um Gilean standen jene, die das Gleichgewicht bewahrten. Chislev, die lebendige Kraft der ungezähmten Natur. Reorx, der Schmied der Götter, Patron von Handwerk, Erfindung und Schöpfung, dessen Name besonders unter Zwergen und Gnomen verehrt wird. Shinare, Göttin des Handels, des Wohlstands und des ehrlichen Geschäfts. Sirrion, Herr über Flamme, Leidenschaft, Kreativität und Veränderung. Zivilyn, der Weise, dessen Blick Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft umspannt. Und Lunitari, Herrin des roten Mondes und der neutralen Magie. Doch auch Takhisis stand nicht allein. Ihr folgten die Götter der Finsternis. Chemosh, Herr der Untoten, der Sterblichen Unsterblichkeit verspricht und ihnen dafür häufig etwas weit Kostbareres nimmt. Hiddukel, Gott des Betrugs, der Gier und des Reichtums um jeden Preis. Morgion, Herr von Krankheit, Fäulnis und Verfall. Sargonnas, Gott des Zorns, der Rache und der vernichtenden Flamme. Zeboim, die stürmische Herrin der Meere, ebenso unberechenbar wie der Ozean selbst. Und Nuitari, Herr des schwarzen Mondes und Patron der dunklen Magie. Noch heute ziehen drei Monde über den Himmel Krynns. Der große, weiße Solinari. Der rote Lunitari. Und Nuitari, schwarz wie die Nacht und für die Augen der meisten Sterblichen verborgen. Für gewöhnliche Menschen sind sie Himmelskörper. Für Magier sind sie weit mehr. Denn Magie ist auf Krynn keine bloße Kunst. Sie ist eine Macht, für die schon ganze Reiche einen hohen Preis bezahlt haben.",{"id":3530,"title":1117,"titles":3531,"content":3532,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#das-zeitalter-der-träume",[840],"Nach dem Zeitalter der Sternengeburt kam das Zeitalter der Träume. Eine Zeit, die heute selbst halb Geschichte, halb Legende ist. Völker entstanden. Reiche erhoben sich. Elfen gründeten uralte Königreiche. Zwerge schlugen ihre Hallen tief in das Gebirge. Menschen errichteten Städte und Imperien. Und Drachen wandelten über Krynn. Nicht in Märchen. Nicht in Liedern. Sondern aus Fleisch, Schuppen, Feuer und Blut. Mehrfach erschütterten große Drachenkriege Ansalon. Und während dieser gewaltigen Konflikte lernten die Sterblichen eine Wahrheit. Magie konnte eine Welt retten. Und sie konnte dieselbe Welt ebenso leicht vernichten. Aus diesem Wissen entstanden die Magier der Hochzauberei. Unter den drei Göttern der Magie bildeten sich drei Orden. Die Weißen Roben folgen Solinari. Ihre Magie soll dem Guten dienen, schützen und bewahren. Die Roten Roben folgen Lunitari. Sie betrachten weder Licht noch Finsternis als etwas, das die Welt allein beherrschen darf. Ihr höchstes Ideal ist das Gleichgewicht. Die Schwarzen Roben folgen Nuitari. Sie verbergen ihre Ziele selten hinter Worten wie Barmherzigkeit oder Selbstlosigkeit. Macht, Ehrgeiz und der eigene Wille bestimmen ihren Weg. Weiß. Rot. Schwarz. Drei Orden, die einander misstrauen. Drei Philosophien, die einander widersprechen. Und dennoch verbindet sie etwas, das für sie größer ist als ihre Unterschiede. die Magie selbst. Denn alle drei wissen, was geschieht, wenn arkane Macht ohne Gesetz, Ausbildung oder Verantwortung wächst. Darum unterwerfen sich jene, die tief in die Geheimnisse der Hochzauberei eindringen wollen, einer Prüfung. Der Prüfung der Hochzauberei. Sie ist kein Schulabschluss. Kein feierliches Ritual. Sie ist gefährlich. Manche bestehen sie. Manche werden durch sie für immer verändert. Und manche kehren niemals zurück. Wer große magische Macht sucht und sich der Autorität der Hochzauberei verweigert, kann zum Renegaten erklärt werden. Und Renegaten werden gejagt. Als sichtbare Zeichen ihrer Macht errichteten die Magier einst fünf große Türme der Hochzauberei. Orte des Studiums. Der Forschung. Der Geheimnisse. Und der Macht. Viele dieser Türme sind heute verschwunden, zerstört oder verlassen. Doch der Orden selbst hat überdauert. So wie die drei Monde.",{"id":3534,"title":1274,"titles":3535,"content":3536,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#die-ritter-von-solamnia",[840],"Doch nicht nur Magier prägten das Zeitalter der Träume. Im Jahre 1775 vor dem Kataklysmus geschah etwas, dessen Folgen noch Jahrtausende später in ganz Ansalon zu spüren sind. Zu jener Zeit beherrschte das mächtige Reich Ergoth große Teile des Kontinents. Einer seiner bedeutendsten Feldherren war Vinas Solamnus. Als in den östlichen Provinzen eine Rebellion ausbrach, erhielt Solamnus den Befehl, sie niederzuschlagen. Er zog mit Soldaten nach Osten. Doch dort fand er nicht die Verräter und Unmenschen, die man ihm beschrieben hatte. Er fand Menschen. Menschen, die unter Korruption, Willkür und Unterdrückung litten. Und Vinas Solamnus traf eine Entscheidung, die ihn zum Verräter an seinem Kaiser machte – und zum Helden eines neuen Volkes. Er wechselte die Seiten. Gemeinsam mit den Rebellen marschierte er gegen Ergoth. Der Aufstand siegte. Die östlichen Provinzen errangen ihre Freiheit. Und das neue Land erhielt den Namen seines Befreiers. Solamnia. Doch einen Krieg zu gewinnen, erkannte Solamnus, war einfacher, als ein gerechtes Reich zu errichten. Ein Schwert konnte einen Tyrannen stürzen. Es konnte aber nicht erklären, was danach geschehen sollte. Der Legende nach reiste Vinas Solamnus deshalb auf die Insel Sancrist. Dort, in einer abgeschiedenen Lichtung bei einem schwarzen Granitstein, suchte er den Rat der Götter. Und drei antworteten. Habbakuk. Kiri-Jolith. Und Paladine. Aus ihrer Offenbarung entstanden drei Ritterorden. Die Ritter der Krone, deren Tugenden Loyalität, Gehorsam und Dienst sind. Die Ritter des Schwertes, die Mut, Glauben und Opferbereitschaft verkörpern. Und die Ritter der Rose, deren Ideal Weisheit, Gerechtigkeit und Ehre in ihrer höchsten Form ist. Gemeinsam wurden sie als die Ritter von Solamnia bekannt. Ihr Leben sollte von zwei Dingen bestimmt werden. Dem Eid. Und dem Maß. Gesetze, Traditionen und Verpflichtungen, die über Generationen anwuchsen. Doch über allen Regeln stand ein einziger Satz. Est Sularus oth Mithas. Meine Ehre ist mein Leben. Jahrhundertelang galten die Ritter von Solamnia als die mächtigsten Verteidiger des Guten auf Ansalon. Doch auch die edelste Institution kann vergessen, weshalb ihre Regeln einst geschaffen wurden. Und manchmal wird aus Tradition Starrheit. Aus Pflicht Hochmut. Und aus einem Ideal ein Käfig.",{"id":3538,"title":1442,"titles":3539,"content":3540,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#der-dritte-drachenkrieg",[840],"Dann kamen wieder die Drachen. Von 1060 bis 1018 vor dem Kataklysmus tobte der Dritte Drachenkrieg. Die Armeen der Finsternis marschierten. Drachen verdunkelten den Himmel. Und hinter ihnen stand erneut die Drachenkönigin. Takhisis. In jener Zeit erhob sich ein Ritter, dessen Name noch heute in Liedern weiterlebt. Huma Drachenschreck. Mit Verbündeten, deren Namen Geschichte und Legende miteinander vermischt haben, führte Huma den Kampf gegen die Finsternis. Und in seine Hände gelangte eine Waffe, wie Krynn sie nie zuvor gesehen hatte. Eine Waffe, die selbst einen Drachen töten konnte. Die erste der legendären Drachenlanzen. Mit ihrer Hilfe stellten sich die Sterblichen den Drachen entgegen. Und schließlich stand Huma der Königin der Finsternis selbst gegenüber. Er siegte. Doch wie fast alle großen Siege auf Krynn hatte auch dieser einen Preis. Huma starb. Takhisis wurde aus der Welt verbannt. Ihre bösen Drachen verschwanden. Und um das Gleichgewicht zu wahren, verließen auch die guten Drachen die Länder der Sterblichen. Jahrhunderte vergingen. Dann weitere. Aus Erinnerung wurde Geschichte. Aus Geschichte wurde Legende. Und aus Legende wurde ein Märchen. Irgendwann glaubte kaum noch jemand, dass Drachen jemals wirklich existiert hatten.",{"id":3542,"title":1538,"titles":3543,"content":3544,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#das-zeitalter-der-macht",[840],"Nach dem Dritten Drachenkrieg begann das Zeitalter der Macht. Fast tausend Jahre lang wuchsen die Reiche der Menschen. Handel verband die Küsten. Straßen durchzogen Ansalon. Kunst und Wissenschaft blühten. Und im Osten erhob sich eine Stadt, deren Name schließlich für die gesamte Epoche stehen sollte. Istar. Istar wurde reich. Dann mächtig. Dann heilig. Seine Türme glänzten in der Sonne. Seine Märkte waren erfüllt von Waren aus allen Ländern Ansalons. Seine Tempel zählten zu den prächtigsten Bauwerken der Welt. Krankheit schien besiegt. Verbrechen wurde zurückgedrängt. Die Straßen waren sicher. Die Armut schwand. Und die Herrscher Istars erklärten ihre Stadt zum leuchtenden Zentrum des Guten. An ihrer Spitze standen die Königspriester von Istar. Weltliche Herrscher und religiöse Führer zugleich. Unter ihnen wuchs ein Gedanke. Ein Gedanke, der zunächst vollkommen vernünftig klang. Wenn das Gute Leid verhindert … wenn das Gute Leben rettet … wenn das Gute Frieden bringt … warum sollte man dann das Böse dulden? Also begann Istar, gegen das Böse vorzugehen. Zuerst gegen Verbrecher. Dann gegen Kulte der dunklen Götter. Dann gegen Völker, denen man eine böse Natur nachsagte. Und schließlich gegen Menschen, deren Worte, Überzeugungen oder Gedanken nicht mehr in die Vorstellung des Königspriesters vom Guten passten. Denn wenn ein Mann bestimmen darf, was das Gute ist … darf er auch bestimmen, wer böse ist. Und wenn das Böse vernichtet werden muss … dann kann jeder, den dieser Mann zum Bösen erklärt, vernichtet werden. Istar wurde immer mächtiger. Und immer reiner. Zumindest behauptete es das. Die Königspriester führten Kriege im Namen der Tugend. Sie ließen Glaubensrichtungen verbieten. Sie verfolgten jene, die sich ihrer Vorstellung von Ordnung widersetzten. Selbst die Magier der Hochzauberei gerieten unter Druck. Und ein Reich, das einst das Böse bekämpfen wollte, begann schließlich, alles zu bekämpfen, was es nicht kontrollieren konnte. Der letzte Königspriester hieß Beldinas Pilofiro. Er glaubte nicht, ein Tyrann zu sein. Das ist vielleicht das Erschreckendste an seiner Geschichte. Er glaubte, der vollkommenste Diener des Guten zu sein. Er glaubte, Krynn retten zu müssen. Und schließlich gelangte er zu der Überzeugung, dass selbst die Götter nicht weit genug gingen. Denn die Götter duldeten das Böse. Sie duldeten den freien Willen. Sie erlaubten Sterblichen, falsche Entscheidungen zu treffen. Beldinas hielt das für Schwäche. Also plante der Königspriester sein größtes Werk. Ein Ritual, das ihn über die Grenzen eines Sterblichen hinausheben sollte. Er wollte göttliche Macht. Nicht für Reichtum. Nicht für Vergnügen. Sondern damit er Krynn endlich vollkommen machen konnte. Für immer. Ob die Welt das wollte oder nicht.",{"id":3546,"title":1730,"titles":3547,"content":3548,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#der-kataklysmus",[840],"Die Götter warnten ihn. Dreizehnmal. Später würden die Gelehrten von den Dreizehn Warnungen sprechen. Unnatürliche Stürme suchten Istar heim. Feuer brannten, wo kein Feuer hätte brennen können. Bäume weinten Blut. Zeichen erschienen am Himmel. Boten erhielten Visionen. Die Welt selbst schien den Königspriester anzuflehen, aufzuhören. Doch Beldinas sah in jeder Warnung nur einen weiteren Beweis dafür, dass die Mächte des Bösen versuchten, ihn aufzuhalten. Und so kam der Tag seines Rituals. Das Jahr, das alle späteren Kalender Krynns in ein Davor und ein Danach teilen sollte. Das Jahr 0. Der Königspriester erhob seine Hände zum Himmel. Und der Himmel antwortete. Aber nicht so, wie er erwartet hatte. Ein feuriger Berg stürzte aus den Himmeln. Er fiel auf Istar. Und eine der größten Städte, die Krynn jemals gesehen hatte, verschwand. In einem einzigen Augenblick. Doch Istar war nur der Anfang. Der Einschlag erschütterte die Welt. Das Land brach auf. Gebirge erzitterten. Flüsse änderten ihren Lauf. Meere überfluteten ganze Reiche. An anderen Orten zog sich das Wasser zurück und ließ Hafenstädte plötzlich viele Meilen vom Meer entfernt zurück. Wo einst Land gewesen war, entstand ein neuer Ozean. Das Blutmeer von Istar. Unzählige Menschen starben. Schuldige. Unschuldige. Könige. Bettler. Soldaten. Kinder. Niemand auf Krynn konnte der Katastrophe vollkommen entgehen. Dieses Ereignis erhielt einen Namen. Der Kataklysmus.",{"id":3550,"title":1871,"titles":3551,"content":3552,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#das-schweigen-der-götter",[840],"Doch der schlimmste Schlag war vielleicht nicht die Zerstörung. Nach dem Kataklysmus … schwiegen die Götter. Ihre Priester waren verschwunden. Keine Gebete wurden beantwortet. Keine göttliche Heilung schloss mehr tödliche Wunden. Keine Wunder bewiesen mehr, dass Paladine, Mishakal oder irgendeiner der alten Götter noch über Krynn wachten. Die Überlebenden blickten auf ihre Toten. Auf zerstörte Städte. Auf Hunger. Auf Seuchen. Und auf einen Himmel, von dem keine Antwort kam. Viele kamen zu einem einfachen Schluss. Die Götter hatten Krynn verlassen. Andere gingen weiter. Sie sagten es deutlich. Die Götter haben uns verraten. Tempel wurden geplündert. Statuen gestürzt. Die Namen der alten Götter gerieten in Vergessenheit. Und auf den Trümmern der alten Religionen entstanden neue Glaubensrichtungen. Propheten. Sucher. Scharlatane. Priester von Göttern, die niemals existiert hatten. Menschen brauchten Antworten. Und wenn die Wahrheit keine Antwort gab, fanden sich immer Männer und Frauen, die bereit waren, eine zu erfinden.",{"id":3554,"title":1960,"titles":3555,"content":3556,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#die-zeit-der-dunkelheit",[840],"Die ersten Jahrhunderte nach dem Kataklysmus wurden zur Zeit der Dunkelheit. Hunger und Krankheit töteten jene, die das Feuer überlebt hatte. Völker schlossen ihre Grenzen. Die Elfen zogen sich zurück. Die Bergzwerge von Thorbardin versiegelten ihre Tore vor den Flüchtlingen der Oberfläche. Kriege brachen um Nahrung, Land und die letzten sicheren Wege aus. Und die Ritter von Solamnia? Einst Helden Ansalons, wurden sie nun verachtet. Denn für viele Menschen war die Rechnung einfach. Die Ritter hatten behauptet, die Beschützer des Guten zu sein. Istar hatte behauptet, im Namen des Guten zu herrschen. Dann war die Welt untergegangen. Also mussten auch die Ritter versagt haben. Man jagte sie aus Städten. Man bespuckte ihre Wappen. Man gab ihnen Mitschuld an einer Katastrophe, die sie weder verursacht noch verhindern konnten. Und so wurde selbst in Solamnia aus dem einst größten Ritterorden Ansalons ein Schatten seiner Vergangenheit. Doch die Menschen überlebten. Langsam. Generation für Generation. Straßen wurden wieder geöffnet. Städte wieder aufgebaut. Karten neu gezeichnet. Handelswege entstanden zwischen Ländern, die jahrhundertelang voneinander abgeschnitten gewesen waren. Aber die neue Welt war ärmer als die alte. Und sie hatte andere Werte. Gold hatte einst die Schatzkammern Istars gefüllt. Doch Gold konnte keinen Acker bestellen. Kein Haus errichten. Keine Rüstung schmieden. Und keine hungrige Familie gegen Banditen verteidigen. Stahl konnte es. In vielen Ländern Ansalons wurde Stahl deshalb wertvoller als Gold. Aus Stahl wurden Pflüge. Werkzeuge. Schwerter. Und Münzen. Die Welt nach dem Kataklysmus lernte, dass ein Metall nicht deshalb kostbar ist, weil es glänzt. Sondern weil man damit überleben kann.",{"id":3558,"title":2086,"titles":3559,"content":3560,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fgeschichte\u002Fprolog#am-vorabend-des-krieges",[840],"Dreihunderteinundfünfzig Jahre sind seit dem Kataklysmus vergangen. Wir schreiben das Jahr 351 nach dem Kataklysmus. Die Welt hat begonnen, ihre Wunden zu vergessen. Nicht zu heilen. Aber zu vergessen. Kinder wachsen auf, für die der Kataklysmus eine Geschichte ihrer Urgroßeltern ist. Die Götter sind Legenden. Wahre Kleriker existieren nur in alten Erzählungen. Drachen sind Wesen aus Kinderliedern. Die Ritter von Solamnia tragen noch immer ihre alten Wappen, doch viele betrachten sie mit Misstrauen oder Spott. Die Magier der Hochzauberei beobachten weiterhin die drei Monde und hüten Geheimnisse, die älter sind als die meisten Königreiche. Kaufleute zählen Stahlstücke. Bauern bestellen ihre Felder. Soldaten bewachen Grenzen. Das Leben geht weiter. Wie es das immer tut. Doch im Osten Ansalons erzählen Reisende seit einiger Zeit seltsame Geschichten. Von Städten, aus denen keine Boten mehr kommen. Von Straßen voller Flüchtlinge. Von Soldaten in fremden Rüstungen. Von Armeen, die unter Bannern marschieren, die man seit Jahrhunderten nicht gesehen hat. Gelehrte und Offiziere in Solamnia warnen davor, dass sich jenseits der Grenzen eine Macht erhebt. Die meisten Menschen glauben ihnen nicht. Krynn hat genug Kriege gesehen. Es gibt immer irgendeinen Fürsten, der einen Nachbarn bedroht. Immer irgendeinen Häuptling, der von Eroberung träumt. Immer irgendeinen Reisenden, dessen Geschichte mit jedem Krug Bier größer wird. Und manche dieser Geschichten sind ohnehin vollkommen absurd. Sie erzählen von gewaltigen Schatten, die über Schlachtfelder ziehen. Von verbrannten Dörfern. Von Kriegern, die keine Menschen sind. Und manche schwören sogar, in weit entfernten Nächten etwas am Himmel gesehen zu haben. Große Schwingen. Niemand mit Verstand glaubt ihnen. Denn Drachen sind seit mehr als tausend Jahren verschwunden. Drachen gehören in Legenden. In die Geschichte von Huma. In Lieder. In Märchen für Kinder. Nicht in das Jahr 351. Nicht nach Solamnia. Nicht hierher. Und doch … weit im Osten … unter einem Himmel, über den Weiß, Rot und unsichtbares Schwarz ihre ewigen Bahnen ziehen … beginnt etwas, das seit Jahrhunderten auf diesen Augenblick gewartet hat, sich wieder zu regen. Eine alte Macht. Ein alter Hass. Eine alte Königin. Spätere Generationen werden den kommenden Konflikt unter einem Namen kennen. Sie werden Lieder darüber singen. Sie werden Helden und Verräter benennen. Sie werden Karten zeichnen, auf denen Pfeile zeigen, wie Armeen über Ansalon marschierten. Und sie werden ihm einen Namen geben. den Krieg der Lanze. Doch das ist Geschichte. Und Geschichte wird immer erst geschrieben, wenn das Blut bereits getrocknet ist. Für jene, die heute leben, hat dieser Krieg noch keinen Namen. Für sie ist heute einfach nur ein weiterer Tag. Ein weiterer Morgen. Ein weiteres Fest. Ein weiterer Abschied von einem alten Freund. Und niemand von ihnen weiß … dass die Drachen zurückkehren.",{"id":235,"title":236,"titles":3562,"content":3563,"level":92},[],"Der schlichte, dunkle Ring ist ein Geschenk Bahamuts an\nAkdras. In ihm ruht eine einzelne menschliche\nGestalt, die der Drachengeborene annehmen kann, solange er die Macht des Rings\nwirken lässt. Auf Krynn, wo Drachen seit Jahrhunderten nur noch als Legenden gelten, schützt\nihn diese Verwandlung vor unerwünschter Aufmerksamkeit. Sie verbirgt jedoch nur\nseine äußere Erscheinung. Akdras bleibt unter der fremden Gestalt derselbe Paladin.",{"id":3565,"title":2317,"titles":3566,"content":3496,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fmagische-gegenstaende\u002Fakdras-ring#erster-einsatz",[236],{"id":617,"title":2333,"titles":3568,"content":3569,"level":92},[],"Bakaris der Jüngere ist ein blonder, gut aussehender und auffallend fein\ngekleideter junger Adeliger aus Vogler. Während des Empfangs für Ispin\nGrünschild lässt er mitten in einer der Geschichten ein demonstrativ lautes\nGähnen hören. Sein Verhalten verärgert viele Anwesende. Während die meisten ihn ignorieren,\nstellt Vaelithar ihn kurz zur Rede.",{"id":3571,"title":2345,"titles":3572,"content":3573,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fbakaris-der-juengere#erste-begegnung",[2333],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, beim Empfang in der\nBlechkrabbe.",{"id":53,"title":577,"titles":3575,"content":3576,"level":92},[],"Becklin Uth Viharin ist eine Ritterin von Solamnia und war eine enge Freundin\nIspin Grünschilds. In ihrer vollständigen\nPlattenrüstung und dem gehörnten Ritterhelm ist sie kaum zu übersehen. Nach Ispins Tod benachrichtigt sie seine alten Freunde und lädt sie nach Vogler\nein. Am Vorabend des Eisvogelfests leitet sie seine Abschiedszeremonie am\nVingaard-Fluss und eröffnet anschließend den Geschichtenabend in der Blechkrabbe.",{"id":3578,"title":2345,"titles":3579,"content":3580,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fbecklin-uth-viharin#erste-begegnung",[577],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, vor der Trauerfeier am Kai.",{"id":565,"title":566,"titles":3582,"content":3583,"level":92},[],"Froswin ist eine junge Kenderin mit einem Marktstand in Vogler. Aus Fischgräten\nfertigt sie filigrane Figuren in der Gestalt von Tieren und Seeschlangen, die sie\nzwischen den gewöhnlicheren Waren des Dorfmarkts verkauft. Miro lernt sie kennen, als er einen Einkaufsauftrag für Lord Bakaris erledigt.",{"id":3585,"title":2345,"titles":3586,"content":3587,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Ffroswin#erste-begegnung",[566],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, auf dem Markt von Vogler.",{"id":58,"title":59,"titles":3589,"content":3590,"level":92},[],"Ispin Grünschild war ein weitgereister Abenteurer, dessen Freundschaften viele\nJahre, Völker und Lebenswege umspannten. Er hatte Vaelithar seit dessen Kindheit\ngekannt, Krailos einst ein Zuhause vermittelt und Alre auf einer gemeinsamen Reise\neinige seiner schmutzigeren Kampfkniffe gezeigt. Auch\nMiro hatte er beigestanden,\nals dieser noch keinen Platz für seine ungewöhnlichen magischen Kräfte gefunden\nhatte. Nach seinem friedlichen Tod in Vogler lud seine Freundin\nBecklin Uth Viharin die\nalten Weggefährten zu einer Trauerfeier am Vorabend des Eisvogelfests ein. Unter\nIspins persönlichen Dingen hatte sie für jeden von ihnen eine letzte Nachricht\ngefunden. So wurde sein Abschied zum Anlass für mehrere Reisen, deren Wege\nschließlich in Vogler zusammenführen sollten. Bei seiner Trauerfeier am Vingaard-Fluss nahmen Freunde und\nBewohner Voglers mit Geschichten statt Tränen Abschied von ihm.",{"id":3592,"title":2345,"titles":3593,"content":3594,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fispin-gruenschild#erste-begegnung",[59],"Bei Vaelithar und Krailos — Reisetag 1; erster Auftritt in\nder Chronik durch Becklins Nachricht.",{"id":587,"title":588,"titles":3596,"content":3597,"level":92},[],"Keule Eisenfix ist eine Zwergin und langjährige Weggefährtin Ispin Grünschilds.\nBei seiner Abschiedszeremonie hilft sie Becklin Uth Viharin dabei, das Boot mit\nIspins verhülltem Körper in den Vingaard-Fluss hinabzulassen. Während des anschließenden Empfangs spricht sie mit Miro, Alre und Krailos darüber,\nwoher sie Ispin kannten. Sie verabschiedet sich früh am Abend, weil sie am nächsten\nMorgen zeitig aufstehen muss.",{"id":3599,"title":2345,"titles":3600,"content":3601,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fkeule-eisenfix#erste-begegnung",[588],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, bei Ispins Trauerfeier.",{"id":625,"title":626,"titles":3603,"content":2484,"level":92},[],{"id":3605,"title":2345,"titles":3606,"content":3573,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fleedara#erste-begegnung",[626],{"id":560,"title":561,"titles":3608,"content":3609,"level":92},[],"Lord Bakaris Uth Estide ist ein wohlhabender solamnischer Adeliger, der in Vogler\nlebt. Er tritt vornehm auf, begegnet den Menschen um sich herum jedoch häufig mit\nwenig Geduld und sichtbarer Herablassung. Als die Gefährten vor der Amtstube des Hafenmeisters zusammentreffen, fordert er\nsie unfreundlich auf, leiser zu sein. Anschließend schickt er Miro auf den Markt,\num einige Einkäufe für ihn zu erledigen.",{"id":3611,"title":2345,"titles":3612,"content":3613,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Flord-bakaris#erste-begegnung",[561],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, an der Amtstube des\nHafenmeisters.",{"id":133,"title":134,"titles":3615,"content":3616,"level":92},[],"Nerissa ist eine attraktive junge Frau mit schwarzen Haaren, die Vaelithar und\nKrailos in der Gebirgstaverne\nDer Schäumende Humpen anspricht. Sie gibt an, dem Orden der Schwarzen Roben anzugehören. Im Stachel leitet sie den ersten Teil von\nMiros Prüfung der Hochzauberei. Dabei setzt sie Vaelithar\nund Krailos als magisch eingeschränkte Helfer ein.",{"id":3618,"title":2345,"titles":3619,"content":3620,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fnerissa#erste-begegnung",[134],"Eine seltsame Begegnung — Reisetag 8, Der Schäumende Humpen.",{"id":555,"title":556,"titles":3622,"content":3623,"level":92},[],"Nesau Lanth arbeitet in der Amtstube des Hafenmeisters\nUmpton Lanth gegenüber dem Markt. Im Gegensatz zu seinem Vater geht Nesau nachsichtig mit Gebühren und Geldstrafen\num. Sobald Umpton nicht anwesend ist, erlässt er den Betroffenen bereitwillig ihre\nBußgelder. Akdras und Alre erklärt er, dass sie ihre Strafe nicht bezahlen müssen.",{"id":3625,"title":2345,"titles":3626,"content":3627,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fnesau-lanth#erste-begegnung",[556],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, in der Amtstube am Kai.",{"id":522,"title":523,"titles":3629,"content":3630,"level":92},[],"Orrin Krumhut ist ein mürrischer alter Magier aus dem Orden der Weißen Roben. Er\nführt allerlei sonderbare Gegenstände mit sich, darunter einen verbogenen Löffel,\nund spricht häufig in schwer verständlichen Andeutungen. Nach eigener Aussage wurde auch er von Ispin Grünschild nach Vogler eingeladen.\nVaelithar, Krailos und Miro empfiehlt er bei ihrer Ankunft, sich am Kai umzusehen.",{"id":3632,"title":2345,"titles":3633,"content":3634,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Forrin-krumhut#erste-begegnung",[523],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, vor dem Tor von Vogler.",{"id":539,"title":540,"titles":3636,"content":3637,"level":92},[],"Umpton Lanth ist der strenge Hafenmeister von Vogler. Bei der Ankunft der\nGefährten weist er mehrere Menschen am Kai lautstark zurecht. Als Akdras und Alre während der Fischereisaison an einer gesperrten Stelle anlegen,\nbelegt Umpton beide umgehend mit einer Geldstrafe und schickt sie damit zu\nNesau in die Amtstube.",{"id":3639,"title":2345,"titles":3640,"content":3641,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fumpton-lanth#erste-begegnung",[540],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, am Kai von Vogler.",{"id":602,"title":603,"titles":3643,"content":3644,"level":92},[],"Yalme ist die Wirtin und Besitzerin der\nBlechkrabbe. Zur Trauerfeier Ispin Grünschilds versorgt sie die zahlreichen Gäste mit Brot,\nKäse und einheimischem Bier.",{"id":3646,"title":2345,"titles":3647,"content":3648,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fnsc\u002Fyalme#erste-begegnung",[603],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10, in der Blechkrabbe.",{"id":534,"title":2681,"titles":3650,"content":3651,"level":92},[],"Die Blechkrabbe ist ein bescheidenes, eingeschossiges Gasthaus am Kai von\nVogler. Mit etwas Fantasie erinnert die Form des Gebäudes\nan eine Krabbe. Im kreisrunden Schankraum zeigt ein verblasstes, mit Messing verziertes Wandbild\nzwei gewaltige Krabben im Kampf. Vier kurze Flure führen von der Schankstube zu den\nvermieteten Zimmern. Geführt wird das Gasthaus von der Wirtin\nYalme. Hinter dem Gasthaus erstrecken sich eine kleine Bühne und ein Steg über den\nVingaard-Fluss. Dort findet Ispin Grünschilds Abschiedszeremonie statt.",{"id":3653,"title":2701,"titles":3654,"content":3655,"level":81},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fblechkrabbe#erster-besuch",[2681],"Ankunft in Vogler — Reisetag 10.",{"id":397,"title":2718,"titles":3657,"content":3658,"level":92},[],"Der Stachel ist eine zerklüftete, halb verfallene Spitze aus grauem Stein, deren\nUrsprünge bis in die Zeit vor dem Kataklysmus zurückreichen. Gewöhnlich ist das\nBauwerk kaum mehr als eine verlassene Ruine. Während der Nacht des Auges, wenn die drei Monde Krynns in einer Linie stehen,\nerwacht die alte Magie des Stachels erneut. Ein großes Atrium mit brennenden\nWandleuchtern, hohen Fenstern und Wandteppichen der drei Monde führt dann zu\nPrüfungsräumen, deren Lage außerhalb dieser besonderen Nacht unbekannt ist.",{"id":3660,"title":2701,"titles":3661,"content":3662,"level":81},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fder-stachel#erster-besuch",[2718],"Die Prüfung — Reisetag 9.",{"id":118,"title":122,"titles":3664,"content":3665,"level":92},[],"Der Schäumende Humpen ist eine abgelegene Taverne auf dem Gebirgsweg nach Vogler.\nTrotz ihrer einsamen Lage bietet sie ihren Gästen überraschend luxuriöse Zimmer mit\nbequemen Betten und ein reichhaltiges Frühstück. Hier treffen Vaelithar und Krailos auf die Schwarzmagierin\nNerissa, die ihnen ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet.",{"id":3667,"title":2345,"titles":3668,"content":3669,"level":81},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fschaeumender_humpen#erste-begegnung",[122],"Eine seltsame Begegnung — Reisetag 8.",{"id":514,"title":515,"titles":3671,"content":3672,"level":92},[],"Vogler ist ein kleines Dorf am Vingaard-Fluss. Das Leben der Bewohner wird vor\nallem vom Fischfang, dem geschäftigen Kai und dem Markt gegenüber den Anlegestellen\ngeprägt. Dort werden frischer Flussfisch, Fischereibedarf, Handwerkswaren und die\nErzeugnisse der umliegenden Höfe angeboten. Am Kai liegt die Blechkrabbe, in der Reisende Zimmer\nund die Bewohner des Dorfes einen gemeinsamen Treffpunkt finden.",{"id":3674,"title":2701,"titles":3675,"content":3655,"level":81},"\u002Farchiv\u002Forte\u002Fvogler#erster-besuch",[515],{"id":262,"title":2803,"titles":3677,"content":3678,"level":92},[],"Lieber Alre, ich bin Becklin Uth Viharin. Ispin Grünschild hat mir von Euch erzählt,\nmeist mit einem Kopfschütteln und anschließendem Lachen. Ich nehme an, Ihr wisst\nselbst am besten, was das über Eure gemeinsame Zeit aussagt. Leider muss ich Euch mitteilen, dass Ispin hier in Vogler friedlich verstorben ist. Am Vorabend des Eisvogelfests werden seine Freunde zusammenkommen, um sein Leben zu feiern und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Ich hoffe, dass auch Ihr den Weg nach Vogler auf Euch nehmen könnt. In der\nBlechkrabbe wird eine Unterkunft für Euch\nbereitstehen. Unter Ispins Sachen fand sich außerdem eine Nachricht mit Eurem Namen. Becklin Uth Viharin\nRitter der Krone",{"id":3680,"title":2848,"titles":3681,"content":3682,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Falre#beigefügte-notiz-von-ispin",[2803],"Alre, ich habe noch immer die Narbe. Du weißt genau, welche. Und bevor du jetzt behauptest, das sei damals meine eigene Schuld gewesen: Ja. War es. Aber das macht die Geschichte weniger lustig. Ich denke gerne an die Monate zurück, in denen wir gemeinsam unterwegs waren. Du warst schon damals vollkommen verrückt. Aufgeschlossen, neugierig und immer bereit, etwas auszuprobieren, bei dem ein vernünftiger Mensch wenigstens gefragt hätte, ob es wirklich eine gute Idee ist. Vermutlich war genau das der Grund, warum wir uns so gut verstanden haben. Ich habe dir damals ein paar Kniffe gezeigt. Wie man einen Gegner aus dem Gleichgewicht bringt. Wo man hinschaut, bevor ein Schlag kommt. Warum ein schmutziger Trick manchmal besser ist als ein ehrenhafter gebrochener Kiefer. Du hast vieles davon schneller gelernt, als mir lieb war. Und manches hast du anschließend auf eine Weise weiterentwickelt, die ich dir ganz sicher nicht beigebracht hatte. Ich hätte dich gerne noch einmal getroffen. Ein paar Monate gemeinsam auf einer Straße reichen manchmal aus, damit ein Mensch einem länger im Gedächtnis bleibt als andere nach vielen Jahren. Falls wir diese Gelegenheit nicht mehr bekommen, ärgere dich nicht darüber. Wir hatten eine gute Reise. Das ist mehr, als viele sagen können. Wenn du nach Vogler kommst, wirst du dort einen Mann namens Krailos treffen. Mönch. Ruhiger als du. Vermutlich auch vernünftiger als du. Ich habe ihn gekannt, seit er ein Kind war, und ich glaube, ihr solltet euch miteinander unterhalten. Oder besser noch: Trainiert miteinander. Aber bitte nicht in Becklins Haus. Und falls doch, sagt ihr, es wäre meine Idee gewesen. Sie kann mich schließlich nicht mehr dafür ausschimpfen. Ispin",{"id":607,"title":2947,"titles":3684,"content":3685,"level":92},[],"Vor vielen Jahren waren Ispin, Becklin und Keule auf dem Weg nach Sancrist. Wie\ngenau sie dabei auf dem Berg Nimmermehr gelandet waren, konnte Becklin später nicht\nmehr sagen. Sie erinnerte sich nur daran, dass Ispin behauptet hatte, dort jemanden\nzu kennen. Auf Nimmermehr begegneten sie einem gnomischen Artilleriemeister. Dieser besaß ein\nkleines braunes Wiesel namens Kupfer, das ihm angeblich bei seinen Berechnungen\nhalf. Am Morgen vor ihrer Ankunft hatten die Gnome eine neue\nFerntransportvorrichtung erprobt, bei der es sich trotz aller gegenteiligen\nBeteuerungen im Wesentlichen um ein gewaltiges Katapult handelte. Kupfer hatte sich unbemerkt in den Startkorb gesetzt und war beim ersten Versuch\nin Richtung Sancrist geschleudert worden. Der Artilleriemeister war dennoch davon\nüberzeugt, dass sein Wiesel überlebt hatte. Seine Berechnungen sollten den\nLandepunkt immerhin auf ungefähr acht Meilen eingrenzen. Keule und Becklin wollten ihr Mitgefühl ausdrücken und weiterreisen. Ispin hielt\ndie Suche dagegen für durchaus machbar. So durchkämmten die drei mehrere Tage lang\nWälder, Felder, einen verlassenen Steinbruch und sogar das Dach eines Klosters.\nIspin bestand darauf, dass ein Tier mit genügend Geschwindigkeit beim Aufprall\ndurchaus noch einmal abprallen konnte. Am dritten Abend raste auf einer nahen Straße ein Wagen mit durchgegangenen Pferden\nauf sie zu. Während sich der Fahrer kaum auf dem Bock halten konnte, versuchten\nmehrere Männer auf der Ladefläche verzweifelt, etwas zwischen ihren Kisten\neinzufangen. Dort entdeckte Ispin schließlich Kupfer. Niemand erfuhr je, wie das Wiesel tatsächlich auf den Wagen gelangt war. Ispin\nbehauptete später, Kupfer sei genau an der berechneten Stelle gelandet. Der Gnom\nsah darin den Beweis, dass seine Maschine einwandfrei funktioniert hatte. Der\nBesitzer des Wagens schwor hingegen, das Tier sei bereits seit zwei Tagen bei ihm\ngewesen und habe einen halben Sack Trockenfleisch gefressen. Ispin brachte die durchgegangenen Pferde unter Kontrolle, während Keule den Wagen\nvor dem Umstürzen bewahrte. Einige Wochen später brachten sie Kupfer zurück nach\nNimmermehr. Der Artilleriemeister erklärte den Versuch daraufhin zum vollständigen\nErfolg, schließlich hatte sein Versuchstier das vorgesehene Zielgebiet erreicht. Mit den Jahren wurde Ispins Version der Geschichte immer größer. Zunächst sollte\nKupfer absichtlich gestartet sein. Später hatte das Wiesel während des Fluges\neinen Adler besiegt, dann sogar zwei. In der letzten bekannten Fassung war Kupfer\nauf dem Tisch des Bürgermeisters von Sancrist gelandet und hatte dessen Mittagessen\ngestohlen. Als Becklin Ispin einmal fragte, warum er eine gute Geschichte jedes Mal noch\nweiter ausschmücken musste, war seine Antwort ebenso schlicht wie bezeichnend. Die\nalte Version kannte er schließlich bereits.",{"id":3687,"title":2980,"titles":3688,"content":3655,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fispin-und-kupfer#erzählt-bei-ispins-trauerfeier",[2947],{"id":71,"title":72,"titles":3690,"content":3691,"level":92},[],"Lieber Krailos, mein Name ist Becklin Uth Viharin. Unser gemeinsamer Freund\nIspin Grünschild hat mir im Laufe der Jahre\nmehrfach von Euch erzählt. Leider muss ich Euch mitteilen, dass Ispin friedlich in seinem Heim in Vogler verstorben ist. Seine Freunde werden sich am Vorabend des Eisvogelfests hier versammeln, um ihm die letzte Ehre zu erweisen und gemeinsam seines Lebens zu gedenken. Ich würde mich freuen, wenn Ihr zu uns kommen könntet. Unterkunft steht Euch in der\nBlechkrabbe zur Verfügung. Ispin hinterließ außerdem eine kurze Nachricht mit Eurem Namen. Ich lege sie diesem Schreiben bei. Becklin Uth Viharin\nRitter der Krone",{"id":3693,"title":2848,"titles":3694,"content":3695,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fkrailos#beigefügte-notiz-von-ispin",[72],"Krailos, du hast mir als Kind beinahe den Verstand geraubt. Nicht weil du laut gewesen wärst. Ganz im Gegenteil. Du warst so still, dass ich manchmal dreimal nachsehen musste, ob du überhaupt noch da warst. Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich dich gefunden habe. Allein, zurückgelassen und viel zu jung, um verstehen zu können, weshalb. Vielleicht wussten deine Eltern selbst nicht, was sie mit dir anfangen sollten. Vielleicht hatten sie Angst vor dem, was an dir anders war. Ich weiß es bis heute nicht. Aber ich wusste, dass du jemanden brauchtest, der dir eine Chance gibt. Das Kloster war damals die beste Antwort, die ich finden konnte. Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob es auch die richtige war. Deshalb habe ich dich auf meinen Reisen immer wieder besucht. Erst war da dieser schweigsame Junge. Dann ein Schüler. Und irgendwann stand dort ein junger Mann, dessen Lehrer mir mit diesem unerträglich zufriedenen Gesicht erzählten, wie talentiert er sei. Ich habe selbstverständlich so getan, als hätte ich das schon immer gewusst. Das gehört zu den Vorrechten des Alters. Als ich dich das letzte Mal gesehen habe, war ich stolz auf dich. Nicht auf das, was du mit deinen Händen oder deinem Körper vollbringen konntest. Obwohl das durchaus beeindruckend war. Sondern darauf, dass aus dem stillen Kind, das niemand haben wollte, jemand geworden war, der seinen eigenen Platz in dieser Welt gefunden hatte. Ich hoffe, du vergisst nie, dass du dir diesen Platz selbst geschaffen hast. Und falls du nach Vogler kommst, solltest du nach Han Ausschau halten. Ihr beide habt auf sehr unterschiedliche Weise gelernt, eure Körper zu Waffen zu machen. Ich würde viel dafür geben, euch einmal gemeinsam trainieren zu sehen. Wobei ich vermute, dass Han spätestens nach fünf Minuten irgendeinen vollkommen unnötigen Wettbewerb daraus machen würde. Tu mir einen Gefallen. Mach mit. Ispin",{"id":355,"title":356,"titles":3697,"content":3698,"level":92},[],"Lieber Miro, ich bin Becklin Uth Viharin. Über unseren gemeinsamen Freund\nIspin Grünschild habe ich bereits mehrfach von\nEuch gehört. Leider schreibe ich Euch aus einem traurigen Anlass. Ispin ist hier in seinem Heim in Vogler friedlich verstorben. Seine Freunde werden am Vorabend des Eisvogelfests eine Gedenkfeier für ihn abhalten. Es würde mir viel bedeuten, wenn auch Ihr nach Vogler kommen und gemeinsam mit uns sein Leben feiern würdet. Solltet Ihr unserer Einladung folgen, findet Ihr Unterkunft in der\nBlechkrabbe. Unter Ispins persönlichen Dingen befand sich außerdem ein Umschlag mit Eurem Namen. Er scheint ihn bereits vor einiger Zeit geschrieben zu haben. Ich lege ihn diesem Brief bei. Becklin Uth Viharin\nRitter der Krone",{"id":3700,"title":2848,"titles":3701,"content":3702,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fmiro#beigefügte-notiz-von-ispin",[356],"Miro, ich hoffe, du machst dir inzwischen etwas weniger Sorgen. Ich weiß. Ein hoffnungsloser Wunsch. Als ich dich damals in dieser Taverne getroffen habe, sahst du aus, als würdest du jeden Augenblick entweder davonlaufen oder mir gestehen, dass du aus Versehen halb Ansalon verflucht hättest. Stattdessen hast du mir von deiner Magie erzählt. Von Kräften, nach denen du nie gesucht hattest und die plötzlich trotzdem da waren. Von deiner Angst, dass irgendein Magier der Hochzauberei eines Tages vor dir stehen und dich zum Renegaten erklären könnte. Und vor allem davon, dass du nicht einmal wusstest, wie du ihnen erklären solltest, was du eigentlich bist. Ich glaube, du hast damals erwartet, dass ich dir eine besonders kluge Antwort gebe. Deshalb tut es mir noch immer ein wenig leid, dass meine Antwort im Wesentlichen lautete: „Ich kenne da jemanden.“ Andererseits hat es funktioniert. Ich war froh, dir den Kontakt zu meinem alten Freund aus den Roten Roben vermitteln zu können. Nicht weil ich glaubte, dass aus dir unbedingt ein gewöhnlicher Magier werden müsste. Gerade das warst du schließlich nie. Sondern weil jemand dir zeigen musste, dass etwas Ungewöhnliches nicht automatisch etwas Falsches ist. Vergiss das nicht. Die Magier der Hochzauberei können dir Regeln, Geschichte und Disziplin beibringen. Das alles ist wichtig. Aber lass dir von niemandem einreden, dass du dich dafür schämen musst, dass dein Weg anders begonnen hat. Und vergiss bei all den Regeln und all den Fragen, die du dir stellst, nicht, dass die Welt größer ist als jeder Turm und jeder Orden. Geh hinaus. Sieh sie dir an. Lerne Menschen kennen, deren Wege ebenso ungewöhnlich sind wie deiner. Ich habe im Laufe meines Lebens festgestellt, dass gerade aus solchen Begegnungen häufig die besten Freundschaften entstehen. Ispin",{"id":66,"title":67,"titles":3704,"content":3705,"level":92},[],"Lieber Vaelithar, ich bin Becklin Uth Viharin, eine alte Freundin\nIspin Grünschilds. Ich wünschte, ich könnte Euch aus einem erfreulicheren Grund schreiben. Ispin ist friedlich in seinem Heim in Vogler verstorben. Am Vorabend des Eisvogelfests werden seine Freunde hier zusammenkommen, um seiner zu gedenken und, wie Ispin es vermutlich selbst verlangt hätte, weniger über seinen Tod als über sein Leben zu sprechen. Ich möchte Euch bitten, daran teilzunehmen. Unterkunft findet Ihr in der\nBlechkrabbe. Unter seinen persönlichen Dingen befand sich zudem eine Nachricht mit Eurem Namen. Ich glaube, sie wird Euch mehr bedeuten als alles, was ich diesem Brief hinzufügen könnte. Becklin Uth Viharin\nRitter der Krone",{"id":3707,"title":2848,"titles":3708,"content":3709,"level":81},"\u002Farchiv\u002Fschriftstuecke\u002Fvaelithar#beigefügte-notiz-von-ispin",[67],"Vaelithar, vermutlich bist du inzwischen groß genug, dass du es nicht mehr leiden kannst, wenn ich dir erzähle, wie du als Kind gewesen bist. Das ist bedauerlich. Denn ich habe ausgezeichnete Geschichten darüber. Ich erinnere mich noch an einen kleinen Jungen, der unbedingt beweisen wollte, dass er eines Tages etwas Bedeutendes vollbringen würde. Ich glaube, deine Pläne änderten sich ungefähr jede Woche. Einmal wolltest du ein großer Krieger werden. Dann Entdecker. Dann irgendein Held aus einer Geschichte, die dein Vater und ich dir erzählt hatten. Und wenn ich mich recht erinnere, wolltest du für eine kurze Zeit sogar ein Drache werden. Wobei ich zugeben muss, dass dieser Plan einige praktische Schwierigkeiten hatte. Dein Vater und ich haben oft darüber gesprochen. Er war ein guter Freund. Einer von denen, bei denen man irgendwann aufhört, sich zu erinnern, wann genau aus einer Bekanntschaft Freundschaft geworden ist. Deshalb hatte ich bei dir wohl immer das Gefühl, ein wenig aufpassen zu müssen. Nicht weil du das nötig gehabt hättest. Sondern weil dein Vater mir wichtig war und du ihm wichtig warst. Ich habe dich schon viel zu lange nicht mehr gesehen. Deshalb weiß ich nicht, welcher deiner großen Kindheitspläne am Ende übrig geblieben ist. Vielleicht keiner. Das wäre auch in Ordnung. Ich hoffe lediglich, dass du weit gekommen bist. Und noch mehr hoffe ich, dass du unterwegs Menschen gefunden hast, denen du vertrauen kannst. Gute Freunde sind seltener als jedes magische Schwert und meistens sehr viel nützlicher. Dein Vater war für mich ein solcher Freund. Ich wünsche dir, dass du dasselbe findest. Und falls du nach Vogler kommst, schau dich ruhig ein wenig um. Dort werden Menschen sein, die auf den ersten Blick wahrscheinlich kaum etwas miteinander verbindet. Lass dich davon nicht täuschen. Ein schweigsamer Mönch, ein Kender mit einer höchst ungewöhnlichen Beziehung zur Magie oder ein merkwürdiger Reisender können sich am Ende als wertvollere Gefährten herausstellen als jemand, von dem man es erwartet hätte. Einige meiner besten Freundschaften haben genauso angefangen. Ispin",1789289427720]